Woher kommt eigentlich immer das Anspruchsdenken, dass sich alles (Menschen, Umwelt, Verkehr) der "Wirtschaft" (den Profiten einiger weniger) unterzuordnen hat?

„Man darf nicht vergessen: Hinter jedem Transport steckt ein Auftraggeber. Wenn die Ware nicht pünktlich ankommt, haben wir ein Problem“

Ja, dann dauert halt alles ein bisschen länger, davon geht die Welt auch nicht gleich unter.

Die ganzen Transitregeln und Fahrverbote gibt es ja aus gutem Grund und nicht, weil man den armen Frächtern den Profit nicht gönnt.

by ref-rred

7 comments
  1. Willkommen im Kapitalismus

    Hauptsache der Wirtschaft gehts gut, alles andere is wurscht

  2. Bin froh, dass ihnen der Landesrat gleich schon eine Absage erteilt hat. Hoffe, das bleibt so.

  3. Und was ist mit den Konsumenten? Wehe da fehlt mal was im Supermarktregal. Wehe man kann etwas nicht sofort bekommen.

  4. Ich denke das kommt daher dass es in einigen Branchen üblich geworden ist das Lager auf die Strasse zu verlegen.

    Die ganze Just-in-Time Strategie zielt darauf ab Dinge so zu bestellen dass sie in dem Moment bei mir ankommen in dem ich sie brauche (für Weiterverarbeitung oä). Dadurch spare ich Lagerkapazitäten und werde theoretisch effizienter. Es kann natürlich auch sein dass ich diese Kosten einfach der Allgemeinheit überstülpe weil mein „Lager“ irgendwo im Kreis fährt oder im öffentlichen Raum herumsteht.

  5. Das Problem meiner Meinung nach ist, dass heute alles Just in Time läuft und kein Puffer eingeplant ist, nur damit man sich Lagerkosten spart.

  6. Teuer ist in Europa die Arbeitszeit. Wenn “alles ein bisschen länger dauert”, ja, dann ist das eine Katastrophe für alle die es bezahlen müssen bzw. in Rechnung gestellt bekommen.

    Die fordern Flexibilität, weil es sowieso schon keine mitteleuropäische Zugmaschine mehr auf den Autobahnen gibt, und wollen zumindest gleiche Auflagen für die hiesigen Fahrer.

  7. Die Regeln gelten ja eh für alle. Von daher ists ja nichtmal ein Nachteil für irgendwen.

    Aber beu solchen Forderungen merkt man halt schon, dass sich die meisten selbst am nächsten sind und ihnen andere oft egal sind. Rücksicht wird leider überall weniger und Kompromiss zum Fremdwort.

Comments are closed.