Wer kennt auch nicht den durch Landwirte aufgebauten guten Ruf des Hamburgers
[deleted]
Diese ganzen von der Massenfleisch-Industrie initiierten Verbote sind total lächerlich und respektlos dem Konsumenten gegenüber.
Das ist so eine alberne Scheiße. Wird sich im Wording sowieso nicht durchsetzen. Genau so wie niemand „Sojadrink“ sagt.
Indirekt klingt es auch so, als seien es keine Landwirte, die Soja und so anbauen.
>Niemand kaufe versehentlich Tofuwürstchen, weil er glaube, es seien Rinderwürste
Stimmt – und mMn brauchen Personen, die von “Tofuwurst” so dermaßen verwirrt sind und nicht verstehen, dass da Tofu drin ist generell Unterstützung um ihr Leben zu führen.
>Céline Imart teilte auf Anfrage mit, es bestehe »ein echtes Verwechslungsrisiko«
Jetzt mal ganz im Ernst: gibt es hier in dem Sub auch nur eine Person, die einerseits so drauf wert legt, die Nährstoffe von Fleischprodukten zu erhalten ABER sich bei “Plant-Based Steak, mariniert” getäuscht fühlt? Da steht extra “Null Fleisch” und das Vegane-V drauf.
(Um ein Produkt aus meinem Kühlschrank als Beispiel zu nehmen)
>Befürworter des Vorhabens sehen durch ein Verbot hingegen den Verbraucherschutz gestärkt. Die für das Vorhaben im Europaparlament zuständige Abgeordnete Céline Imart teilte auf Anfrage mit, es bestehe »ein echtes Verwechslungsrisiko«. Pflanzenbasierte Ersatzprodukte böten etwa nicht die gleichen Nährwerte wie ihre tierischen Originale.
Finde ich wichtig und richtig. Wir brauchen ein Reinheitsgebot für Fleischprodukte. Hamburger, Würstchen und Co. dürfen nur so gennant werden, wenn sie nicht mit pflanzlichen Bestandteilen “verdünnt” werden.
Salat, Zwiebeln, Pflanzenöle und Mehl haben da nichts zu suchen.
Warum sind Konservative immer solche Snowflakes?
Mal ganz im Ernst, dann vertut man sich halt mal. Dann kauft man eben versehentlich einmal die veganen Hähnchenbrustfilets, die veganen Burger Patties, den veganen Aufschnitt. Ist halt dann so.
Wenn einem schmeckt ist doch super, und wenn nicht, dann gibt man das Nachbarn, Verwandten, Freunden.
Stellt euch mal vor. Da greift man sich aus Versehen eine Soja Wurst. Und dann packt man auch noch Sonnenmilch statt Kuhmilch in seinen Einkaufswagen.
>Pflanzliche Lebensmittelhersteller versuchten, den Ruf tierischer Lebensmittel, den Generationen von Landwirten aufgebaut hätten, für die Vermarktung von Konkurrenzprodukten zu nutzen.
Von den Machern der Marketingknüller wie Gammelfleisch, Antibiotika-Huhn und Pferde-Lasagne kann man wirklich noch was lernen.
Och, wenn die Bezeichnung uns doofe Konsumenten so verwirrt, warum machen wir dann nicht eine völlig aufrichtige Kennzeichnung?
Nach dem Motto:
„mit Erdbeergeschmack“ => „mit künstlichen Aromen die an Erdbeeren erinnern sollen“
„Nutella“ => „Zucker-Fett-Mischung mit Haselnussanteil“
„Cola Light“ => „Wasser mit CO2, künstlichen Aromastoffen und potentiell krebserregenden Zuckerersatzstoffen“
bei fehlender Bio-Zertifizierung => „unter Schädigung der Umwelt hergestellt und kann ggf. krebserregende Stoffe enthalten“
„Bodenhaltung“ (bei Eiern) => „Von Tieren die große Menge Antibiotika erhalten haben und dafür nie die Sonne gesehen haben“
und so weiter und so fort…
Ich glaube das würde ich dann als hilfreich und aufrichtig empfinden und dann nennen wir die Tofu-Würstchen auch gerne bei anderem Namen.
0-Zucker und 0-Alkohol-Getränke dürfen ganz normal im Regal neben den “Mit” Produkten stehen, ohne dass Verwechselungsgefahr besteht. Veggie-Produkte bekommen teilweise ihre eigene Abteilung, sind deutlich gekennzeichnet, und dennoch stellt das ein Problem dar?
> Pflanzliche Lebensmittelhersteller versuchten, den Ruf tierischer Lebensmittel, den Generationen von Landwirten aufgebaut hätten, für die Vermarktung von Konkurrenzprodukten zu nutzen.
Heute habe ich gelernt, dass Pflanzen nicht von Landwirten angebaut werden.
werbung für wein, Lieferkettengesetz abschaffen damit trump sich freut. Jetzt noch gegen Fleischalternativen vorgehen. Das Budget für Umweltschutz streichen. Sozialbeiträge erhöhen werden die Lebenshaltungskosten steigen. Aber wenigstens ist die Diäten und Rentenerhöhung schon beschlossen. Da weiß man wieder das die CxU regiert
Ich denke, dass wenn die Kunden das Tier, das sie gerne essen möchten, selbst schlachten müssten, dann hätten wir fast nur Vegetarier im Land.
Kümmert euch doch erstmal um die, die uns Verbraucher wirklich täuschen wollen. Zb die Fleisch produzenten die wasser in ihr Fleisch spritzen um das gewicht zu erhöhen…
Die Produkte sind bereits eindeutig gekennzeichnet. Wer am Ende so blöd ist, vor dem seperaten Regal mit veganen Ersatzprodukten die Tofuwurst in der grünen Packung mit dem dicken V-Label zu kaufen, weil er sie für totes Tier hält, der isst dann halt ausversehen einmal nicht totes Tier. Die meisten Menschen sterben nicht daran, wenn sie ausversehen Tofuwurst essen. Die Menschen, die daran sterben, wenn sie Tofuwurst essen, schauen sowieso zweimal auf jedes Lebensmittel das sie einkaufen. Eine Angewohnheit, die sich alle Verbraucher eigentlich mal angewöhnen könnten.
Können wir aufhören so zu tun als wäre das hier irgendwas anderes als die Fleischindustrie die unsere Politiker dafür bezahlt, uns alle für dumm zu verkaufen, um ihre aufkeimende Konkurrenz zu unterdrücken?
dann muss man bitte alles verbieten, am ende wollen die leute ne lecker cremetorte und löffeln schuhcreme
In meinem Fleischkäse ist gar kein Käse?!
Was, mein Fleischsalat enthält keinen Salat?!?!?!
Im rostigen Ritter sind gar keine Ritter? Halver Hahn ist gar kein Bräthähnchen?!?!?!
Wer ernsthaft versehentlich vegane Würste kauft sollte mal einen Antrag auf Lebensbetreuung stellen. Da ist definitiv schon ein Pflegegrad gegeben….
Wieso befassen die sich überhaupt damit?
Fleischindustrie: *schiebt den letzten Abfall in die Wurst.*
Auch Fleischindustrie: “Wie können sie es wagen, es Veggie Wurst zu nennen!!!”
Part 56: Gewalthummel wirft die Zahnpasta in den Ring, los farme Upvotes!
Ich saufe auch immer Scheuermilch, weil ich das mit richtiger Milch verwechsel.
Darauf trinke ich doch glatt erstmal ausversehen nen Liter Scheuermilch.
Dieser Lobby Mist ist für mich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.
Ich hab meinen Fleischkonsum schon extrem reduziert, das letzte Mal war Monate her. Zu 99% dem Klima und Tierwohl zu Liebe.
Die restlichen 1% sind jetzt aus Trotz. Dann bin ich jetzt eben Vegetarier, auch gut.
Darauf erst einmal ein Glas gekühlte Scheuermilch
Wird dann auch Geflügelwurst, in der Schwein/Rind drin ist, abgeschafft?
Oder Teewurst ohne Tee? Bärchenwurst?
Wann werden dann Kinderschnitzel verboten?
Das ist so offensichtliche Lobbyarbeit, dass es schon wehtut. Wenn man Fruchtsaft kauft, muss man schon dreimal hinschauen, um sicher zu sein, dass da kein Zuckerwasser drin ist und niemand juckt sich groß dran, solang die Konzerne dran verdienen. Aber wenn auf der Wurstpackung dick und fett VEGGIE draufsteht, dann ist das plötzliche arglistige Kundentäuschung.
Wer soll diese Scheindebatte noch ernst nehmen?
In ihrer Argumentation ergibt echt gar nichts Sinn. Diese Frau müsste man zuspammen mit all den drohenden Doppelstandards die durch dieses Verbot entstünden.
Diese Doppelzüngigkeit ist der Wahnsinn.
Wir werden als Verbraucher gleichzeitg als zu dumm eingeschätzt zu erkennen dass in einem Tofuschnitzel kein Schwein drin ist und trotzdem intelligent genug um zu erkennen dass die “Neue Rezeptur” oder “jetzt 5g Extra” bei höherem Preis nur eine reduzierung der Qualität / Menge sind.
Im Supermarkt stehen die fleischlosen Alternativen immer in einem gesonderten Kühlregal. Dahin verirren sich doch nur Menschen, die wirklich diese Produkte suchen. Es verkompliziert doch alles für den Verbraucher, wenn diese umbenannt werden. Im Restaurant bekommt man doch auch Burger, die ohne Fleisch sind. Das versteht doch jeder, wenn ein Symbol neben dem Gericht steht. Im Zweifel erklärt es die Bedienung. In der Konsequenz führt eine Umbenennung zu noch mehr Verwirrung.
Dem Kunden wird schon sehr wenig zugetraut, wenn man das umsetzt. Dann könnte man auch überlegen einen alternativen Begriff für “e-Auto” zu finden, weil ein “Auto” doch wieder was ganz anderes ist. Hier mit Verwechslungsrisiko zu argumentieren wäre genauso dumm.
Ich verstehe wirklich nicht wie das überhaupt eine Debatte sein kann. Also wirklich absolut gar nicht. Für mich steht das auf einer Ebene damit als müsste ich mit einem erwachsenen Menschen eklären, dass die “Sandkuchen” die Kinder auf dem Spielplatz formen gar keine echte Kuchen sind.
Die nennen das doch auch “Fleischsalat” obwohl da nur Mayo und Presswurstscheisse drinne ist meine Güte.
Ob in der Wurst nun Fleischersatz oder “richtiges” Fleisch drinne ist erkennt man doch mit einem Blick. Ob im Supermarkt oder im Restaurant, es ist doch überall deutlich genug gekennzeichnet. Und meine Fresse wenn Harald halt mal versehentlich ne Veggie Wurst kauft statt seine Ibuprofen-Massentierhaltungsschweine Wurst wird er davon auch nicht sterben. Kotzt mich diese “Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.” Mentalität an.
Rant Ende.
Bevor sowas hier umgesetzt wird sollten wir noch unbedingt Kokosmilch als Wort verbieten. Ich meine Hallo??? das kommt nicht aus dem Kokos-Tier!!! (/s, nur zur Sicherheit)
Ich verstehe die ganze Aufregung um das Thema einfach nicht. Weder, dass es Leute gibt, die sich an Begriffen wie “veganes Schnitzel” stören, noch an denen, die die Begriffe unbedingt beibehalten wollen. Es schadet niemandem, wenn die pflanzlichen Alternativen anders heissen.
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Wer kennt auch nicht den durch Landwirte aufgebauten guten Ruf des Hamburgers
[deleted]
Diese ganzen von der Massenfleisch-Industrie initiierten Verbote sind total lächerlich und respektlos dem Konsumenten gegenüber.
Das ist so eine alberne Scheiße. Wird sich im Wording sowieso nicht durchsetzen. Genau so wie niemand „Sojadrink“ sagt.
Indirekt klingt es auch so, als seien es keine Landwirte, die Soja und so anbauen.
>Niemand kaufe versehentlich Tofuwürstchen, weil er glaube, es seien Rinderwürste
Stimmt – und mMn brauchen Personen, die von “Tofuwurst” so dermaßen verwirrt sind und nicht verstehen, dass da Tofu drin ist generell Unterstützung um ihr Leben zu führen.
>Céline Imart teilte auf Anfrage mit, es bestehe »ein echtes Verwechslungsrisiko«
Jetzt mal ganz im Ernst: gibt es hier in dem Sub auch nur eine Person, die einerseits so drauf wert legt, die Nährstoffe von Fleischprodukten zu erhalten ABER sich bei “Plant-Based Steak, mariniert” getäuscht fühlt? Da steht extra “Null Fleisch” und das Vegane-V drauf.
(Um ein Produkt aus meinem Kühlschrank als Beispiel zu nehmen)
>Befürworter des Vorhabens sehen durch ein Verbot hingegen den Verbraucherschutz gestärkt. Die für das Vorhaben im Europaparlament zuständige Abgeordnete Céline Imart teilte auf Anfrage mit, es bestehe »ein echtes Verwechslungsrisiko«. Pflanzenbasierte Ersatzprodukte böten etwa nicht die gleichen Nährwerte wie ihre tierischen Originale.
Finde ich wichtig und richtig. Wir brauchen ein Reinheitsgebot für Fleischprodukte. Hamburger, Würstchen und Co. dürfen nur so gennant werden, wenn sie nicht mit pflanzlichen Bestandteilen “verdünnt” werden.
Salat, Zwiebeln, Pflanzenöle und Mehl haben da nichts zu suchen.
Warum sind Konservative immer solche Snowflakes?
Mal ganz im Ernst, dann vertut man sich halt mal. Dann kauft man eben versehentlich einmal die veganen Hähnchenbrustfilets, die veganen Burger Patties, den veganen Aufschnitt. Ist halt dann so.
Wenn einem schmeckt ist doch super, und wenn nicht, dann gibt man das Nachbarn, Verwandten, Freunden.
Stellt euch mal vor. Da greift man sich aus Versehen eine Soja Wurst. Und dann packt man auch noch Sonnenmilch statt Kuhmilch in seinen Einkaufswagen.
>Pflanzliche Lebensmittelhersteller versuchten, den Ruf tierischer Lebensmittel, den Generationen von Landwirten aufgebaut hätten, für die Vermarktung von Konkurrenzprodukten zu nutzen.
Von den Machern der Marketingknüller wie Gammelfleisch, Antibiotika-Huhn und Pferde-Lasagne kann man wirklich noch was lernen.
Och, wenn die Bezeichnung uns doofe Konsumenten so verwirrt, warum machen wir dann nicht eine völlig aufrichtige Kennzeichnung?
Nach dem Motto:
„mit Erdbeergeschmack“ => „mit künstlichen Aromen die an Erdbeeren erinnern sollen“
„Nutella“ => „Zucker-Fett-Mischung mit Haselnussanteil“
„Cola Light“ => „Wasser mit CO2, künstlichen Aromastoffen und potentiell krebserregenden Zuckerersatzstoffen“
bei fehlender Bio-Zertifizierung => „unter Schädigung der Umwelt hergestellt und kann ggf. krebserregende Stoffe enthalten“
„Bodenhaltung“ (bei Eiern) => „Von Tieren die große Menge Antibiotika erhalten haben und dafür nie die Sonne gesehen haben“
und so weiter und so fort…
Ich glaube das würde ich dann als hilfreich und aufrichtig empfinden und dann nennen wir die Tofu-Würstchen auch gerne bei anderem Namen.
0-Zucker und 0-Alkohol-Getränke dürfen ganz normal im Regal neben den “Mit” Produkten stehen, ohne dass Verwechselungsgefahr besteht. Veggie-Produkte bekommen teilweise ihre eigene Abteilung, sind deutlich gekennzeichnet, und dennoch stellt das ein Problem dar?
> Pflanzliche Lebensmittelhersteller versuchten, den Ruf tierischer Lebensmittel, den Generationen von Landwirten aufgebaut hätten, für die Vermarktung von Konkurrenzprodukten zu nutzen.
Heute habe ich gelernt, dass Pflanzen nicht von Landwirten angebaut werden.
werbung für wein, Lieferkettengesetz abschaffen damit trump sich freut. Jetzt noch gegen Fleischalternativen vorgehen. Das Budget für Umweltschutz streichen. Sozialbeiträge erhöhen werden die Lebenshaltungskosten steigen. Aber wenigstens ist die Diäten und Rentenerhöhung schon beschlossen. Da weiß man wieder das die CxU regiert
Ich denke, dass wenn die Kunden das Tier, das sie gerne essen möchten, selbst schlachten müssten, dann hätten wir fast nur Vegetarier im Land.
Kümmert euch doch erstmal um die, die uns Verbraucher wirklich täuschen wollen. Zb die Fleisch produzenten die wasser in ihr Fleisch spritzen um das gewicht zu erhöhen…
Die Produkte sind bereits eindeutig gekennzeichnet. Wer am Ende so blöd ist, vor dem seperaten Regal mit veganen Ersatzprodukten die Tofuwurst in der grünen Packung mit dem dicken V-Label zu kaufen, weil er sie für totes Tier hält, der isst dann halt ausversehen einmal nicht totes Tier. Die meisten Menschen sterben nicht daran, wenn sie ausversehen Tofuwurst essen. Die Menschen, die daran sterben, wenn sie Tofuwurst essen, schauen sowieso zweimal auf jedes Lebensmittel das sie einkaufen. Eine Angewohnheit, die sich alle Verbraucher eigentlich mal angewöhnen könnten.
Können wir aufhören so zu tun als wäre das hier irgendwas anderes als die Fleischindustrie die unsere Politiker dafür bezahlt, uns alle für dumm zu verkaufen, um ihre aufkeimende Konkurrenz zu unterdrücken?
dann muss man bitte alles verbieten, am ende wollen die leute ne lecker cremetorte und löffeln schuhcreme
In meinem Fleischkäse ist gar kein Käse?!
Was, mein Fleischsalat enthält keinen Salat?!?!?!
Im rostigen Ritter sind gar keine Ritter? Halver Hahn ist gar kein Bräthähnchen?!?!?!
Wer ernsthaft versehentlich vegane Würste kauft sollte mal einen Antrag auf Lebensbetreuung stellen. Da ist definitiv schon ein Pflegegrad gegeben….
Wieso befassen die sich überhaupt damit?
Fleischindustrie: *schiebt den letzten Abfall in die Wurst.*
Auch Fleischindustrie: “Wie können sie es wagen, es Veggie Wurst zu nennen!!!”
Part 56: Gewalthummel wirft die Zahnpasta in den Ring, los farme Upvotes!
Ich saufe auch immer Scheuermilch, weil ich das mit richtiger Milch verwechsel.
Darauf trinke ich doch glatt erstmal ausversehen nen Liter Scheuermilch.
Dieser Lobby Mist ist für mich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.
Ich hab meinen Fleischkonsum schon extrem reduziert, das letzte Mal war Monate her. Zu 99% dem Klima und Tierwohl zu Liebe.
Die restlichen 1% sind jetzt aus Trotz. Dann bin ich jetzt eben Vegetarier, auch gut.
Darauf erst einmal ein Glas gekühlte Scheuermilch
Wird dann auch Geflügelwurst, in der Schwein/Rind drin ist, abgeschafft?
Oder Teewurst ohne Tee? Bärchenwurst?
Wann werden dann Kinderschnitzel verboten?
Das ist so offensichtliche Lobbyarbeit, dass es schon wehtut. Wenn man Fruchtsaft kauft, muss man schon dreimal hinschauen, um sicher zu sein, dass da kein Zuckerwasser drin ist und niemand juckt sich groß dran, solang die Konzerne dran verdienen. Aber wenn auf der Wurstpackung dick und fett VEGGIE draufsteht, dann ist das plötzliche arglistige Kundentäuschung.
Wer soll diese Scheindebatte noch ernst nehmen?
In ihrer Argumentation ergibt echt gar nichts Sinn. Diese Frau müsste man zuspammen mit all den drohenden Doppelstandards die durch dieses Verbot entstünden.
Diese Doppelzüngigkeit ist der Wahnsinn.
Wir werden als Verbraucher gleichzeitg als zu dumm eingeschätzt zu erkennen dass in einem Tofuschnitzel kein Schwein drin ist und trotzdem intelligent genug um zu erkennen dass die “Neue Rezeptur” oder “jetzt 5g Extra” bei höherem Preis nur eine reduzierung der Qualität / Menge sind.
Im Supermarkt stehen die fleischlosen Alternativen immer in einem gesonderten Kühlregal. Dahin verirren sich doch nur Menschen, die wirklich diese Produkte suchen. Es verkompliziert doch alles für den Verbraucher, wenn diese umbenannt werden. Im Restaurant bekommt man doch auch Burger, die ohne Fleisch sind. Das versteht doch jeder, wenn ein Symbol neben dem Gericht steht. Im Zweifel erklärt es die Bedienung. In der Konsequenz führt eine Umbenennung zu noch mehr Verwirrung.
Dem Kunden wird schon sehr wenig zugetraut, wenn man das umsetzt. Dann könnte man auch überlegen einen alternativen Begriff für “e-Auto” zu finden, weil ein “Auto” doch wieder was ganz anderes ist. Hier mit Verwechslungsrisiko zu argumentieren wäre genauso dumm.
Ich verstehe wirklich nicht wie das überhaupt eine Debatte sein kann. Also wirklich absolut gar nicht. Für mich steht das auf einer Ebene damit als müsste ich mit einem erwachsenen Menschen eklären, dass die “Sandkuchen” die Kinder auf dem Spielplatz formen gar keine echte Kuchen sind.
Die nennen das doch auch “Fleischsalat” obwohl da nur Mayo und Presswurstscheisse drinne ist meine Güte.
Ob in der Wurst nun Fleischersatz oder “richtiges” Fleisch drinne ist erkennt man doch mit einem Blick. Ob im Supermarkt oder im Restaurant, es ist doch überall deutlich genug gekennzeichnet. Und meine Fresse wenn Harald halt mal versehentlich ne Veggie Wurst kauft statt seine Ibuprofen-Massentierhaltungsschweine Wurst wird er davon auch nicht sterben. Kotzt mich diese “Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.” Mentalität an.
Rant Ende.
Bevor sowas hier umgesetzt wird sollten wir noch unbedingt Kokosmilch als Wort verbieten. Ich meine Hallo??? das kommt nicht aus dem Kokos-Tier!!! (/s, nur zur Sicherheit)
Ich verstehe die ganze Aufregung um das Thema einfach nicht. Weder, dass es Leute gibt, die sich an Begriffen wie “veganes Schnitzel” stören, noch an denen, die die Begriffe unbedingt beibehalten wollen. Es schadet niemandem, wenn die pflanzlichen Alternativen anders heissen.
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