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Das DFB-Team trifft in der WM-Qualifikation auf Luxemburg – ein Duell mit klaren Rollen, aber auch Risiken. Deutschland braucht einen Sieg. Der Live-Ticker.
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Minute 40: Luxemburg bekommt die Räume mittlerweile besser zu, steht tief, aber Deutschland kombiniert munter weiter und sucht die Lücke.
Deutschland – Luxemburg 2:0
Minute 36: Deutschland lässt hier gar nichts anbrennen bisher. Nagelsmanns Team lässt den Ball gut laufen und wenn er dann doch mal weg ist, gehen alle entschlossen hinterher.
Minute 33: Deutschland spielt schnell nach vorne, Wirtz bedient Woltemade, der vergibt jedoch. Auch Raums Nachschuss geht nur neben das Tor. Nun aber Bangen um Wirtz, dieser hat bei dem Zuspiel einen Schlag abbekommen, kann aber weitermachen.
Minute 31: Kontermöglichkeit der Luxemburger. Am Ende erntet Gnabry Applaus, nachdem er den Sprint nach hinten mitgeht und per Grätsche klärt.
Minute 28: Adeyemi bekommt den Ball vorm Tor nach Top-Hereingabe von Pavlovic nicht kontrolliert.
Minute 27: Deutschland will sich hier die Tordifferenz aufhübschen und hält das Tempo konstant hoch.
Minute 24: Gnabry verpasst knapp aus der Distanz.
Kimmich trifft vom Punkt
Minute 21: Tor für Deutschland! Kimmich bleibt ganz cool und verwandelt den Elfmeter.

Kimmich trifft per Elfmeter. © IMAGO/Gabor Baumgarten / SPP
Minute 20: Und für Luxemburg wird es noch bitterer. Carlson sieht für das Handspiel auch noch Rot!
Minute 19: Gnabry verpasst eine Riesen-Chance. Nach Top-Annahme vergibt er vor dem freien Tor. Aber nun wird die Aktion überprüft. Der Luxemburger Verteidiger war mit der Hand am Ball. Minakovic gibt Strafstoß.
Minute 15: Deutschland macht genauso weiter. Einbahnstraßenfußball Richtung Luxemburger Tor.
Raum macht die deutsche Führung
Minute 12: Tor für Deutschland! Raum tritt den Freistoß am Ende und schlenzt den Ball über die Mauer ins kurze Eck.

Raum trifft zur deutschen Führung. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Minute 11: Gute Freistoßposition für die DFB-Elf, aus gut 20 Metern, Raum und Wirtz stehen bereit.
Minute 10: Das Spiel geht in den ersten zehn Minuten nur in eine Richtung, es spielt nur Deutschland. Luxemburg kommt nicht aus der eigenen Hälfte.
Minute 8: Wirtz wird bei seinem Dribbling im Strafraum gestoppt. Es gibt die erst Ecke. Diese kann Goretzka per Kopfball nicht verwerten. Abstoß.
Minute 5: Gnabry macht die vermeintliche Führung für Deutschland. Doch Minakovic entscheidet auf Handspiel Woltemade, dieser fälschte den Ball von Gnabry noch mit dem Arm ab.
Minute 4: Kimmich versuchts aus 20 Metern per Volley. Der Luxemburger Schlussmann ist zur Stelle.
Minute 2: Erste Flanke der DFB-Elf, doch Raums Hereingabe wird abgefangen.
Minute 1: Minakovic gibt die Partie frei. Luxemburg stößt an.
Update, 20.40 Uhr: Die Stimmung ist angerichtet, das Stadion ist ausverkauft, es laufen die Nationalhymnen. In fünf Minuten geht es los.
Update, 20.33: „Wichtig ist, dass wir durch eine Spielweise eine Emotionalität auf dem Feld wecken“, sagt Julian Nagelsmann im Interview vor dem Spiel. In Bezug auf die Verletzungen wichtiger Spieler bleibt Nagelsmann locker: „Die Achse muss die Mannschaft sein“, erklärt er.
Update, 20.20 Uhr: Weltmeister Bastian Schweinsteiger warnt in der ARD vor den Luxemburgern und fordert, dass Deutschland, dass dem Gegner keine Möglichkeiten lässt, auf Konterfußball zu spielen. Da müssen wir wieder hinkommen, dass wir Spiele kontrollieren gegen kleinere Mannschaften, ohne ihnen überhaupt Luft zu geben, nach vorne Möglichkeiten zu haben“, erklärt Schweinsteiger.
Update, 19.57 Uhr: Geleitet wird dieses Länderspiel von Nenad Minakovic aus Serbien. Unterstützt wird er von seinen Assistenten Nikola Borovic und Bosko Bosovic sowie dem vierten Offiziellen Pavle Ilic.
Nagelsmann setzt auf Woltemade
Update, 19.30 Uhr: Die Aufstellungen beider Mannschaften sind da. Julian Nagelsmann entscheidet sich in der DFB-Defensive zunächst für eine Viererkette. Nick Woltemade ist fit genug für die Startelf. Karim Adeyemi wird für seine starken Leistungen beim BVB belohnt und startet ebenfalls.
So startet die deutsche Nationalmannschaft: Baumann – Kimmich, Tah, N. Schlotterbeck, Raum – Goretzka, Pavlovic, Adeyemi, Wirtz – Gnabry, Woltemade
So beginnen die Gäste aus Luxemburg: Moris – Jans, Mahmutovic, Korac, Carlson – Olesen, C. Martins, Tomas Cruz, Barreiro, Bohnert – Dardari
Erstmeldung: Sinsheim – Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft steht vor einer entscheidenden Partie in der WM-Qualifikation. Nach einem durchwachsenen Start mit einer Niederlage gegen die Slowakei und einem Sieg über Nordirland befindet sich das DFB-Team auf Platz drei der Gruppe A. Am heutigen Freitagabend gegen Luxemburg (alle TV-Infos) müssen Punkte her, um die Chancen auf die WM-Teilnahme zu wahren. Luxemburg hingegen wartet noch auf die ersten Punkte.

Florian Wirtz (links) und Nick Woltemade (rechts) wechselten im Sommer für Mega-Ablösen auf die Insel. © IMAGO/Moritz Mueller
Luxemburg hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und ist längst kein klassischer Fußballzwerg mehr. Die zentrale Nachwuchsförderung in der Fußballakademie in Monnerich trägt Früchte, und immer mehr luxemburgische Spieler sind in internationalen Ligen aktiv. Prominente Namen wie Leandro Barreiro, der bei Benfica Lissabon spielt, und Mathias Olesen, der für Greuther Fürth aufläuft, sind Beweise für die steigende Qualität des Teams.
Fragezeichen hinter Woltemade-Einsatz
Deutschland könnte gegen Luxemburg mit einer flexiblen Formation antreten, die zwischen Dreier- und Viererkette wechselt. Diese Anpassungen im Spielsystem sind notwendig, da einige Stammspieler wie ter Stegen, Rüdiger und Musiala verletzungsbedingt fehlen. Bundestrainer Julian Nagelsmann muss daher auf Alternativen zurückgreifen, um die Stabilität in der Defensive zu gewährleisten und gleichzeitig offensiv Akzente zu setzen.
Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter Newcastle-Stürmer Nick Woltemade, der nach einem grippalen Infekt zwar Teil des Abschlusstrainings war, es jedoch nicht klar ist, ob der Tank bereits wieder für die Startelf reicht. Woltemade konnte in seinen ersten Spielen, nach seinem Stuttgart-Abgang, für die Magpies voll überzeugen und würde dem deutschen Spiel mit seiner Physis und Torgefahr eine weitere Dimension geben.
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Luxemburg unter Trainer Jeff Strasser könnte hingegen mutig offensiv auftreten, möglicherweise in einem 4-4-2 oder 4-3-3. Die Luxemburger haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie auch gegen stärkere Gegner bestehen können, wie der knappe Sieg gegen Schweden belegt. Für sie ist das Spiel gegen Deutschland eine Chance, sich weiter als ernstzunehmender Gegner zu etablieren.
Für Deutschland ist das Spiel ein Pflichtsieg, um die Qualifikation nicht zu gefährden und das Vertrauen der Fans zurückzugewinnen. Für Luxemburg bietet sich die Möglichkeit, durch eine starke Leistung Aufsehen zu erregen und die Entwicklung des Teams zu unterstreichen. Beide Teams haben noch mehrere Spiele vor sich, doch die Partie in Sinsheim könnte richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Qualifikation sein. (hbr)