Schulze: Söder ist „Totengräber der Automobilindustrie”

by Strandhafer031

23 comments
  1. Er macht halt einfach, was CxU (und SPD und FDP) seit Jahrzehnten machen. Fossile Abhängigkeit forcieren, zum Nutzen sehr Weniger.

  2. Es hat ja mit der Maxhütte doch auch nicht geklappt. Alte, überkommene Technologie am falschen Standort mit viel Geld am Leben halten? Klar.

    Man könnte ja auch investieren in künftige und sinnvolle Technologien oder auch in die Menschen, aber nö.

  3. Ich denke das fällt mehr unter die Kategorie “Beihilfe zur Selbsttötung”.

  4. Niemanden in der Autoindustrie interessiert es, was Markus Söder sagt oder denkt.

  5. Fakt 1: Das Verbrenner-Aus kostet zehntausende Arbeitsplätze

    Fakt 2: Am Verbrenner festzuhalten kostet hundertausende Arbeitsplätze

  6. Söder ist Totengräber für meine geistige Gesundheit.
    Söder ist Totengräber für mein Vertrauen in die Politik.
    .
    .
    .

  7. CATL hat wohl gerade 19$/KWH erreicht.

    Das wird aber noch nicht im Bierzelt angekommen sein.

    Wenn das bis dahin durchsickert wird Söder wahrscheinlich fordern, dass der Staat die Tankrechnung von Erwin übernimmt, weil dessen 520d sonst nix mehr wert ist.

  8. Jeder der in der Autoindustrie oder für die Zulieferer tätig ist weiß, dass dieses Gelaber und Ideen vom Söder nicht der Wirtschaft hilft. Ich dachte immer nur AfD spielt gegen die deutsche Wirtschaft, aber die CxU hat mal wieder die geballte Kraft der Inkompetenz versammelt.

  9. Mal ganz rational. Es geht ja um Neuwagen.

    Ein Gedankenexperiment:

    Dann kauft man sich also 2035 doch noch nen Verbrenner weil Söder und seine Spezis es geschafft haben.
    Stell Dir vor Du bist der Letzte der gerade nochmal 60k in irgend nen Verbrenner SUV gedumped hat.

    Im größten Teil Europas sind zu dem Zeitpunkt aber keine Verbrenner mehr neu zu kaufen.

    In den 10 Jahren bis dahin wird die Zahl der E-Auto Zulassungen weiter steigen. Auf den Straßen werden vermutlich 60% E Fahrzeuge fahren, der Rest sind halt die alten Verbrenner und die “Ewig-Gestrigen”

    Sprit wird absurd teuer sein.

    Ich wette auf Fahrverbote für Verbrenner in vielen Innenstädten.

    Was glaubt der Michel denn, wie es dann mit Tankstellen und Werkstätten aussieht? Was dann eine “Mechaniker Stunde – klassisch” kostet, wie ausgedünnt dann das Servicnetz für Verbrenner ist?

  10. Die Automobilindustrie ist ihr eigener Totengräber. Haben die elektro Innovation verschlafen und jetzt setzt langsam die Panik ein.

  11. Deutschlands größte Selbstdarstellerin schießt gegen Deutschlands größten Selbstdarsteller, herrlich.

  12. Ob Bayern irgendwann das gleiche Schicksal wie dem Ruhrgebiet droht, wenn die Autoindustrie hier keinen Bestand mehr hat?

  13. Söder ist auch der Totengräber unzähliger Tiere, die er manisch in sich reinstopft.

  14. Es geht hier doch nicht mehr um die Sache. Das ist nur noch Kulturkampf. Da kommt man mit Argumenten nicht mehr weiter.

  15. Sunk costs fallacy.

    Vor allem CDU/AfD/FDP (und ihre Wähler) sollten ihre “Wirtschaftskompetenz” um diese Erkenntnisse erweitern.

  16. Generell wollen Unternehmen Nachfrage bedienen, denn sie wollen Umsatz und Gewinn machen. Nach E Autos ist aktuell die Nachfrage verschwindend gering, die Leute wollen verbrenner, demzufolge schadet die Einmischung des Staates den Unternehmen.. der Markt reguliert sich schon selber

  17. Das Verbrenner-Aus findet in 10 Jahren statt.
    Mit welchem Mechanismus kostet das JETZT Arbeitsplätze?

    Wenn überhaupt würde man mit Vorzieh-Effekten rechnen, Torschlusspanik, wie auch immer, ideologische Verbrenner-Fans kaufen sich noch schnell einen.

    Die Nachfrage sinkt seit 2017 – das sind jetzt schon acht Jahre. Der Export nach China ist Vergangenheit, die USA sind aus anderen Gründen kein guter Exportmarkt mehr. Diese beiden Faktoren setzen die Autoindustrie unter Druck, nicht der Verbrenner-Ausstieg.

    Und selbst wenn man noch 2036 Verbrenner zulassen dürfte – welchen Anteil erwartet man? 30%? Weniger? Das heißt für die Zulieferindustrie für Abgssysteme, Zündkerzen und Motoröl ja trotzdem dass 70% der Aufträge (mindestens, der Export wird auch fehlen) wegbrechen. Das sind definitiv Insolvenzen. Niemand kann um 70% schrumpfen und glücklich weiterarbeiten.

    Das einzige Problem am Verbrenner-Aus: Es kommt viel zu spät.

    Wenn man 2005 die Industrie gezwungen hätte zu Forschen, zu entwickeln, eine Batterie-Wertschöpfung aufzubauen, ständen wir jetzt nicht nur elektrifiziert da, sondern BYD wäre ein deutsches Unternehmen.

    BYD startete 2003 mit nichts. Da hatte VW Milliardenrücklagen, Tausende Ingenieure, Zehntausende Serviceleute, Millionen Kunden.

    Und stattdessen sie haben Manipulationssoftware entworfen und Milliarden an Strafen gezahlt.

Comments are closed.