
Generation Z im Job:
„Viele wollen nicht 60 Stunden pro Woche für ein schlechtes Gehalt arbeiten. Dann lieber ein Gastro-Job mit Trinkgeld“
by Nekronean

Generation Z im Job:
„Viele wollen nicht 60 Stunden pro Woche für ein schlechtes Gehalt arbeiten. Dann lieber ein Gastro-Job mit Trinkgeld“
by Nekronean
42 comments
Ich will auch für gutes Gehalt nicht 60 Stunden pro Woche arbeiten. Da müsste es schon ein Arsch voll Geld sein, dass ich das in Betracht ziehe.
Wasser ist nass
NIEMAND will 60 Stunden für ein schlechtes Gehalt arbeiten… albern.
>Sie schreiben in Ihrem Buch, dass Ihnen kein Angestellter Überidentifikation schuldet, keinen Start-up-Spirit mit vielen Überstunden. Durchschnittsleistung ist in Ordnung?
>
> Ja, Durchschnittleistung reicht. Mehr ist mir niemand schuldig. Es ist meine Aufgabe als Unternehmerin, das zu gewährleisten. Das ist sogar im Gesetz geregelt. Meine Beschäftigten sollen weder über- noch unterfordert sein. Ich bin für mein Unternehmen verantwortlich und muss die Ressourcen entsprechend planen und eine korrekte Arbeitsorganisation aufbauen. Das ist nicht die Verantwortung der jungen Arbeitskraft. Die Aufgabe ist, sie nicht zu verheizen und ihnen zugleich beizubringen, dass Loyalität wichtig ist – in einem bestimmten Rahmen. Und natürlich arbeiten wir am liebsten mit Leuten, bei denen wir das Gefühl haben, die sind motiviert. Aber bei uns muss niemand etwas an einem Freitagabend fertigmachen. Das mach’ ich dann selbst. Unternehmen müssen ganz dringend anfangen, durchschnittliche Arbeitsleistung zu akzeptieren.
Hätte nicht gedacht, so etwas jemals in der Wiwo abgedruckt zu sehen.
Und als nächstes kommt noch raus, dass Schwarzarbeit komplett netto ist …
60 Stunden? Bei mir im Kreis möchten die meisten nicht mal mehr 40 Stunden arbeiten.
In unserer Firma hat mittlerweile 3/4 der Belegschaft die Arbeitszeit um 20% reduziert und weniger Gehalt dafür akzeptiert. Ab kommenden Jahr werde ich auch nur noch saisonal Vollzeit arbeiten und sonst Teilzeit.
30 Stunden reichen. Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit. Das Gehalt spielt da eine untergeordnete Rolle 🤷♂️
Faule Dreckschweine ey
Wir haben früher noch 40 Stunden pro Tag gearbeitet und aus uns ist etwas geworden
*schiebt burnout, depression, emotionale Leiden, Scheidung, krankhaftes Verhältnis zu seinen Kindern,…. unter den Teppich
Sorry, aber Gastro ist einfach mal der Inbegriff von Schlechtem Gehalt, UND hoher Arbeitszeit!
Und daran ändern auch Gratis Essen, und Trinkgeld einfach mal gar nichts.
überhaupt 60 stunden arbeiten. wer soll da denn families, freunde und freuden nachgehen können?
gehalt ist da egal, was ist die entschädigung?
Das ist kein Alleinstellungsmerkmal der Generation Z. Der Großteil der Menschen arbeitet um zu leben, statt zu leben um zu arbeiten.
>Ja, Durchschnittleistung reicht. Mehr ist mir niemand schuldig. Es ist meine Aufgabe als Unternehmerin, das zu gewährleisten. Das ist sogar im Gesetz geregelt. Meine Beschäftigten sollen weder über- noch unterfordert sein. Ich bin für mein Unternehmen verantwortlich und muss die Ressourcen entsprechend planen und eine korrekte Arbeitsorganisation aufbauen.
Das ist eine Reife & richtige Ansage. Immer wieder höre ich, wie Leute sich (halb) Krank zur Arbeit schleppen, weil die Kollegen sonst überlastet seien. Das ist nicht dein Job. Wenn Chefs zu knapp kalkulieren und jemand ausfällt, bleibt etwas liegen. Nur so lernen sie, richtig zu planen. Ansonsten wird das nie besser. Findet sich immer ein Dummer, der die zu geringen Ressourcen auf seine Kappe ausgleicht, funktioniert es ja.
Übrigens hat die Deutsche Bevölkerung 638 Millionen unbezahlte Überstunden im Jahr 2024 geleistet. Das entspricht über 750.000 (fehlender) Vollzeit-Stellen! Auch das ist keineswegs Rühmlich. Überstunden müssen bezahlt oder ausgeglichen werden.
Dass 44% Überstunden machen und mehr als die Hälfte davon sogar unbezahlt, ist ein Armutszeugnis. Schon wenn regelmäßig mehr als vereinbart gearbeitet werden soll, läuft etwas schief. Wahrscheinlich herrscht Unterbesetzung.
Also ich will auch keine 40 für ein schlechtes Gehalt arbeiten, 60 für (fast) kein Geld der Welt.
Gibt es IRGENDWEN der oder die für ein schlechtes Gehalt 60 Stunden die Woche arbeiten will? Also ich auf keinen Fall. 40 Stunden die Woche ist das Maximum und selbst dafür will ich mehr als ein schlechtes Gehalt. Was glauben die denn was ich für 60 Stunden die Woche verlangen würde?
Normaler Job + Minijob gehört seit Jahrzehnten für viele Menschen zum Leben dazu.
Ich würde mir nichtmal 50 Stunden für gutes Gehalt antun.
das würden alle nicht wollen, nicht nur eine Generation
Das muss man sich halt auch mal überlegen. Ich verdiene aktuell ~5000€ raus bekomm ich ~3100€. Wenn ich aus welchen Gründen auch immer es schaffe +1500€ zu verdienen also 6500€ bekomm ich 3800€ raus. Auf keinen Fall arbeite ich 20 Stunden mehr für 700€. Das macht man (no joke) mit Trinkgeld nebenbei.
Dann ist bei der Gastro arbeiten aber eine ganz schlechte Idee.
Klar kann man 60 Stunden arbeiten, wenn man will. Ich persönlich schaffe ja die mir übertragenen Aufgaben während meiner regulären Arbeitszeit.
(Kleine Anmerkung: Falls irgendwann mal der Chef kommt und anmerkt dass man keine oder nicht genug Überstunden macht, ist dies die einzig richtige Antwort.)
Bei den hohen Abgaben will ich eigentlich nichtmal 40 Stunden arbeiten. Ich verdiene für meine Region deutlich unter Durchschnitt und habe trotzdem fast 50% Abgaben, wenn man die Arbeitgeberanteile berücksichtigt.
Ich arbeite gerne, wenn ich mir davon auch ein gutes Leben aufbauen kann. Aber wenn das nicht der Fall ist, kann ich meine Zeit auch besser verbringen.
idk, vor 15 Jahren dachte ich genau so
32 stunden soll das max werden….
Ich arbeite um zu leben und nicht anders rum
Ich liebe solche Schlagzeilen. Ändere Generationen WOLLEN wohl 60 Stunden für ein schlechtes Gehalt arbeiten oder was?
85-95k is der sweet spot bzgl. Abgaben danach wird es erst ab 120k wieder akzeptabel. Also lieber 80k bei 80% anstatt 100k bei 100%.
Welcher normale Arbeitnehmer arbeitet denn 60 Stunden pro Woche? Wird hier wieder ein Strohmann aufgebaut?
Anwesenheit ist nicht gleich Arbeitsleistung.
60 stunden? dafuq?
jeder der ein bisschen fleiß in seine früheren Jahre hatte arbeitet 35-40 max. für einen guten Gehalt…
Tja wir werden eh als Böse betitelt weil früher mussten wir auch.
Am Arsch is mir doch wurst was früher war, ich find schon 40h mit schlechten Gehalt frech und mich wundert es nich das darauf niemand Bock hat.
Früher hast du auf ein Haus und Familie hingearbeitet und heute kannst zusehen wie du dir überhaupt nen Führerschein leisten darfst und ausgewogen essen kannst.
“Unternehmen müssen ganz dringend anfangen, durchschnittliche Arbeitsleistung zu akzeptieren.”
Und zwar nicht nur Unternehmen, sondern auch die Angestellten älterer Garde. Du wirst halt immer noch schief angeguckt, wenn du um 16 Uhr den Stift fallen lässt und den dummen Spruch, den du bekommst, weil du Freitags nach 6h abhaust, weil du – dank Gleitzeit – die restlichen Tage jeweils ne halbe Stunde länger da warst, können sich die meisten auch nicht klemmen.
60 h arbeiten wäre nur drin, wenn es mein eigener Betrieb ist. Ansonsten ist fast alles ein schlechter Deal, außer man arbeitet lieber als mit Freunden, Familie oder Hobbies Zeit zu verbringen.
ach was. niemand will 60 Stunden machen. Wenn man sich sonst um nichts in seinem Privatleben kümmern muss kann man das eventuell ein paar Jahre machen aber dafür müsste das Gehalt schon sehr gut sein. Aber das ist ein Konzept aus einer Zeit in der normalerweise ein Partner sich ausschließlich um den Haushalt gekümmert hat
Offensichtlicher Rage Bait…
Jetzt mal ganz dumm gefragt, aber wer verlangt denn von Generation Z 60 Stunden pro Woche zu arbeiten ?
In die Gastronomie gehen, weil man weniger arbeiten will? Das erscheint mir kontraproduktiv. Sind es nicht gerade diese Jobs, bei denen man wirklich viel arbeitet und häufig abends und an Wochenenden ran muss?
Ich kann das nicht lesen. Das nicht mehr alle mit hemd und kravatte auftachen find ich schon gut aber dieses vermischen von privat und arbeit ist schon übel. Ich würde lieber 6h/d arbeiten und dafür nix privatea von irgendwem hören
Wenn ich 60 Stunden die Woche arbeite, dann erwarte ich, dass ich mir eine Wohnung für meine Familie in der Stadt oder ein Haus auf dem Land meiner Wahl kaufen kann und innerhalb von 30 Jahren abbezahlen kann, zwei Kinder finanzieren kann (Inklusive Kinderbetreuung, die ich dann brauche, Ferienbetreuung usw.), plus zwei Autos oder ÖPVN Abos für alle und einem bis zwei innerdeutschen Urlauben im Jahr mit meiner Familie, sowie genug Geld übrig zu haben, dass man auch noch was sparen kann. Und das ganze dann aber auch als Alleinverdiener, weil irgendjemand muss ja die Kinder erziehen.
Also quasi alles was unsere Eltern hatten, ohne dafür 60 Stunden arbeiten zu müssen.
Also sind wir so bei 150.000 – 200.000€ im Jahr?
60h pro Woche????
Was für’n Gehalt? Wenn man sich für was anderes als unbezahlte Praktikas bewirbt, hört man doch immer nur “Bei der Auswahl von Bewerbern geht es oft um feinste Nuancen…” und ne Woche später ist die Jobanzeige schon wieder offen.
Solange ein Teil des übrigen Gelds angelegt wird, kein Problem. Ansonsten kann ich mir vorstellen, dass der ein oder andere in den 30ern oder Ende zwanzig bereut die Zeit nicht besser genutzt zu haben.
Wisst ihr noch als uns versprochen wurde Dank unseres tollen Wirtschaftssystems müssen wir bald alle immer weniger arbeiten?
Mehr als 40 stunden die Woche arbeiten ist doch Sklaverei….
“Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave” Friedrich Nietzsche
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