
“Wir arbeiten uns zu häufig an aktuellen Aufregerthemen ab” – Karl Lauterbach kritisiert, seine Partei setze sich nicht genug für Gerechtigkeit ein. Im Kampf gegen die AfD dürfe die SPD “auf keinen Fall konservativer werden”.
by sumpfbieber

“Wir arbeiten uns zu häufig an aktuellen Aufregerthemen ab” – Karl Lauterbach kritisiert, seine Partei setze sich nicht genug für Gerechtigkeit ein. Im Kampf gegen die AfD dürfe die SPD “auf keinen Fall konservativer werden”.
by sumpfbieber
22 comments
Er weiß aber schon, dass das die gesamte Identität seines Koalitionspartners ist (naja, außer Korruption), da die Union nichts vorzuweisen hat?
SPD daraufhin: “Abschieben! Stoppt den Fahrradwahnsinn! Für mehr Polizei und Videoüberwachung!”
“Sorry, da müssen wir erst die CDU um Erlaubnis fragen!”
– der Rest der SPD
Ich will es mal so formulieren… Ich glaube schon, dass einige Wähler durchaus noch irgendwie auf Vertrauen, Glaubhaftigkeit und Ehrlichkeit achten, auch wenn sich das nicht unbedingt direkt in Mehrheiten und Prozenten ausdrückt.
Und da ist die SPD auch nicht besser als irgendeine andere.
Die SPD arbeitet?
Ich vermisse die SPD, die Politik für die Arbeiter und Mittelschicht gemacht hat.
Kurz und knapp. Man will nicht konservativer werden, man will sich mehr für Gerechtigkeit einsetzen. Das Wie fehlt zwar, aber gut.
30 Prozent sind bei der nächsten Wahl auf jeden Fall drin.
Wer mitmacht, hat nichts zu befürchten!
>Das Bildungssystem zum Beispiel ist in den vergangenen 10 bis 15 Jahren nicht nur schlechter, sondern auch sehr viel ungerechter geworden.
Im letzten Bildungsmonitoring der Bundesregierung gingen nur noch die Kompetenzen im Spitzenbereich der Schüler in Hamburg und Berlin nach oben. [[Quelle ](https://box.hu-berlin.de/f/87a7294bd70a4394b179/?dl=1)pdf, S. 72]
Bei der aktuellen Trendentwicklung im Bildungssystem sind fast nur noch einige ausgewählte Gymnasien im großstädtischen Raum wie das Christianeum in Hamburg und das Heinrich-Hertz-Gymnasium in Berlin personell, institutionell und infrastrukturell gut ausgestattet. Das Heinrich-Hertz-Gymnasium bekommt beispielsweise in den nächsten Jahren ein neues Schulgebäude.
Bei den restlichen Schulen der Bundesrepublik findet derzeit ein rasend schneller Strukturverfall statt, z.B. erreichen in Niedersachsen im Jahr 2024 nur noch 1,4% der Gymnasiasten den Optimalstandard in Mathematik.
Got it. Höhere Renten und höhere Steuern für Einkommen ab 45k.
Ich kann derzeit halt nicht sagen, wofür die SPD wirklich steht. Ich kann leider auch nicht sagen, wofür die CDU steht. Die FDP steht führ ihre reichen Geldgeber, die Grünen für nachhaltiges Wirtschaften und ein paar alte-linke Ideen. Die Linken und die AFD stehen für Putin und wütende Menschen – aber wer steht für Deutschland? Wer hat eine positive Vision, wie wir den Karren aus dem Dreck bekommen?
mein löwe
Lauterbachs letzte konkrete Forderung war es meines Wissens nach, den Eigenanteil bei der Pflegeversicherung zu deckeln und aus Steuern zu bezahlen. Die armen hausbesitzenden Rentner müssten davor geschützt werden, im Alter ihr Lebenswerk zu verlieren. Bezahlen darf das die arbeitende Bevölkerung, die kaum noch überhaupt an einen Hauskauf denken kann.
Ich kann auf die “Gerechtigkeit” à la SPD verzichten tbh.
Ich “Ich will eine sozialdemokratische Partei haben.”
Mama: “Wir haben noch eine sozialdemokratische Partei Daheim.”
Die sozialdemokratische Partei Daheim….
das ist gefühlt das erste was ich von der SPD seit dieser Regierung höre. Leben die noch? Wer ist da grade eigentlich Vorsitzender?
Der Koalitionspartner hat Lauterbachs und SPD’s KCan-Gesetz öffentlich ein Scheißgesetz genannt, mehr muss man zur Regierungsarbeit und Stimmung in der CDU/CSU/SPD nicht wissen.
Vermutlich ist Lauterbach auch in der Minderheit in der Fraktion mit seiner Meinung und die Mehrheit inklusive Spitze denkt sie müsse beim Rechtspopulismus mitmachen.
Naja Klingbeil wird wie Lindner Enden und die SPD unter 10 % wenn sie nicht aus er Regierung geht und Neuwahlen mit Links Sozialem Profil fordert.
Wenn die SPD auch nur einen Millimeter konservativer wird, kann sie auch mit der CDU fusionieren, dann sind da einfach keine Unterschiede mehr abseits vom Framing.
Aber generell denke ich: ja, Politik sollte sich mehr mit grundsätzlichen Themen und weniger mit dem heißen Thema des Tages auseinandersetzen. Weniger Talkshows etc, mehr tatsächliche Arbeit. Politiker, die durch Talkshows tingeln und ständig nur Tagesaktuelles diskutieren, sollten grundsätzlich eher komisch angeguckt werden.
Nach dem Weggang Habecks ist Lauterbach gefühlt die letzte Stimme der echten Mitte im Bundestag.
Seit den 1920/30er geht’s bergab mit der Partei.
Gelöwt wie eine Rede.
Wie immer verlässlich auf den Punkt.
Konservativer? Es würde schon reichen wenn sie wieder zurück zur Mitte käme. Glaube diese Menschen haben komplett den Anschluss zur Wählerbasis verloren
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