Es gibt immer noch genügend Leute, die solche Preise zahlen können. Durchschnittsbürger dürften das halt eher nicht sein.
Österreich verjagt seine arbeitende Bevölkerung.
Unter mir wäre das nicht passiert!!!!!
meine glaskugel sagt, es wird auch nicht mehr günstiger.
es wird immer weniger gewidmet soweit ich weiß, baukosten explodieren, österreichs bevölkerung wächst, grund&boden ist endlich.
erst bei einer massiven wirtschaftskrise mit 2 mio arbeitslosen kommts eventuell zu vielen verkäufen. aber sollte das eintreten, steigt fix der staat ein und setzt ALG auf 80% und somit kann sich jeder weiterhin den kredit leisten.
man vergiss bei den diskussionen über einen crash auch gerne immer, dass bereits viele eigenheime abbezahlt sind. da wird nie was verkauft, auch nicht bei arbeitslosigkeit des eigentümers. die BK dastemmst noch immer.
Und genau deswegen habe ich ziemlich mit meinem Leben abgeschlossen. Du siehst innerhalb kürzester Zeit, wie dir jedwede Perspektive genommen wird. Da red gar nicht von der pompösen Villa. Ich red von einem bescheidenen Häuschen und nem Grünstreifen, auf dem ich grillen kann.
Unpopular Opinion:
Ich finde, dass in Österreich sowieso zu viel zubetoniert wird. Der Staat sollte eher Eigentumswohnungen und Mietwohnungen attraktiver machen, indem er strengere Vorschriften, z.B. beim Schallschutz und der Barrierefreiheit innerhalb von Gebäuden macht.
Zusätzlich gehören mehr Sozialwohnungen zum Mieten zum Selbstkostenpreis mit kleiner Sicherheitsmarge her, bis das Investoren mit einem fairen Angebot kommen. Vielleicht kann man da eine Investitionsmöglichkeit für Kleinsummen integrieren, um nicht-reiche Menschen den Einstieg ins Investieren zu vereinfachen.
Außerdem sollte Bauland nach Infrastruktur ausgerichtet werden (außer natürlich dort wo sie einen Ausbau im Weg stehen), und nicht anders herum, wies derzeit der Fall ist.
Ich sehe es pragmatisch – mir ist’s auf seltsame Art und Weise wurscht. Ich hab mir vor fünf Jahren kein Haus leisten können. Und ich kann mir auch heute kein Haus leisten. Obwohl ich recht solide verdiene. Die G‘schicht ist für mich in diesem Leben abgehakt.
Ich freue mich dennoch meines Lebens und auf ein schönes kaltes Bier zum Abendessen.
Nicht, dass ich falsch verstanden werde: Diese Entwicklung ist richtig oasch und zeigt, dass wir Junge nicht mehr den Lebensstandard unserer Eltern halten können. Ohne Erbe, absoluten Superjob oder Teil der „Familie“ zu sein, raufen wir damit, noch halbwegs über die Runden zu kommen. Da läuft gehörig was schief. Das macht mich schon auch wütend, traurig und besorgt. Selbst, wenn es mich derzeit nicht persönlich betrifft. Denn wo es gesellschaftlich hinführt, wenn du am Ende des Monats kein Geld mehr hast oder nicht weißt, wie du die nächste Miete stemmen sollst, haben wir in der Geschichte schon oft genug gesehen.
Ist eh klar, das alles teurer wird.
Ist ja nichts neues und unser scheiß Wirtschaftssystem ist ja genau daran schuld bzw. Darauf aufgebaut.
iNfLaTiOn iS tEmPoRaRy
Ja oida es is so behindert.
I bin softwareentwickler, sie is selbstständig grundstückl hätt ma schon und der kredit is kaum kaum leistbar für a minimale bude, ohne keller, terrasse, gartenheisl….
danke liebe gesellschaft
Wöchentlicher post über die irrwitzigen immopreise – prost!
“zum glück” bin ich nie in den genuss eines hauses gekommen und war auch selten zu besuch in einem eingeladen. so weiß ich nicht was mir abgeht. ich bin das beengte stadtleben gewöhnt und werd halt schaun, dass ichs zumindest (wenn) meinen kindern wieder ermöglichen kann sich ein haus zu erarbeiten. bissl schad isses schon, aber es war klar, dass das passiert und es is romantisch und unrealistisch zu glauben jeder mensch kann ein haus mit garten haben
Hab vor 6 Jahren gekauft, kann ich bestätigen. Würde jetzt 50% /120k mehr kosten.
Schlimmer find ich fast das bauen im letzten Jahr 20% teurer wurde (und es war 2021 schon teuer)
12 comments
Es gibt immer noch genügend Leute, die solche Preise zahlen können. Durchschnittsbürger dürften das halt eher nicht sein.
Österreich verjagt seine arbeitende Bevölkerung.
Unter mir wäre das nicht passiert!!!!!
meine glaskugel sagt, es wird auch nicht mehr günstiger.
es wird immer weniger gewidmet soweit ich weiß, baukosten explodieren, österreichs bevölkerung wächst, grund&boden ist endlich.
erst bei einer massiven wirtschaftskrise mit 2 mio arbeitslosen kommts eventuell zu vielen verkäufen. aber sollte das eintreten, steigt fix der staat ein und setzt ALG auf 80% und somit kann sich jeder weiterhin den kredit leisten.
man vergiss bei den diskussionen über einen crash auch gerne immer, dass bereits viele eigenheime abbezahlt sind. da wird nie was verkauft, auch nicht bei arbeitslosigkeit des eigentümers. die BK dastemmst noch immer.
Und genau deswegen habe ich ziemlich mit meinem Leben abgeschlossen. Du siehst innerhalb kürzester Zeit, wie dir jedwede Perspektive genommen wird. Da red gar nicht von der pompösen Villa. Ich red von einem bescheidenen Häuschen und nem Grünstreifen, auf dem ich grillen kann.
Unpopular Opinion:
Ich finde, dass in Österreich sowieso zu viel zubetoniert wird. Der Staat sollte eher Eigentumswohnungen und Mietwohnungen attraktiver machen, indem er strengere Vorschriften, z.B. beim Schallschutz und der Barrierefreiheit innerhalb von Gebäuden macht.
Zusätzlich gehören mehr Sozialwohnungen zum Mieten zum Selbstkostenpreis mit kleiner Sicherheitsmarge her, bis das Investoren mit einem fairen Angebot kommen. Vielleicht kann man da eine Investitionsmöglichkeit für Kleinsummen integrieren, um nicht-reiche Menschen den Einstieg ins Investieren zu vereinfachen.
Außerdem sollte Bauland nach Infrastruktur ausgerichtet werden (außer natürlich dort wo sie einen Ausbau im Weg stehen), und nicht anders herum, wies derzeit der Fall ist.
Ich sehe es pragmatisch – mir ist’s auf seltsame Art und Weise wurscht. Ich hab mir vor fünf Jahren kein Haus leisten können. Und ich kann mir auch heute kein Haus leisten. Obwohl ich recht solide verdiene. Die G‘schicht ist für mich in diesem Leben abgehakt.
Ich freue mich dennoch meines Lebens und auf ein schönes kaltes Bier zum Abendessen.
Nicht, dass ich falsch verstanden werde: Diese Entwicklung ist richtig oasch und zeigt, dass wir Junge nicht mehr den Lebensstandard unserer Eltern halten können. Ohne Erbe, absoluten Superjob oder Teil der „Familie“ zu sein, raufen wir damit, noch halbwegs über die Runden zu kommen. Da läuft gehörig was schief. Das macht mich schon auch wütend, traurig und besorgt. Selbst, wenn es mich derzeit nicht persönlich betrifft. Denn wo es gesellschaftlich hinführt, wenn du am Ende des Monats kein Geld mehr hast oder nicht weißt, wie du die nächste Miete stemmen sollst, haben wir in der Geschichte schon oft genug gesehen.
Ist eh klar, das alles teurer wird.
Ist ja nichts neues und unser scheiß Wirtschaftssystem ist ja genau daran schuld bzw. Darauf aufgebaut.
iNfLaTiOn iS tEmPoRaRy
Ja oida es is so behindert.
I bin softwareentwickler, sie is selbstständig grundstückl hätt ma schon und der kredit is kaum kaum leistbar für a minimale bude, ohne keller, terrasse, gartenheisl….
danke liebe gesellschaft
Wöchentlicher post über die irrwitzigen immopreise – prost!
“zum glück” bin ich nie in den genuss eines hauses gekommen und war auch selten zu besuch in einem eingeladen. so weiß ich nicht was mir abgeht. ich bin das beengte stadtleben gewöhnt und werd halt schaun, dass ichs zumindest (wenn) meinen kindern wieder ermöglichen kann sich ein haus zu erarbeiten. bissl schad isses schon, aber es war klar, dass das passiert und es is romantisch und unrealistisch zu glauben jeder mensch kann ein haus mit garten haben
Hab vor 6 Jahren gekauft, kann ich bestätigen. Würde jetzt 50% /120k mehr kosten.
Schlimmer find ich fast das bauen im letzten Jahr 20% teurer wurde (und es war 2021 schon teuer)