Tag der Pflege: Österreichweiter Aufstand gegen den Pflegenotstand

14 comments
  1. Meine Vermutung für die “Pflegereform” der Regierung:

    -Vereinfachen des Zugangs zur Ausbildung

    -Heranziehen von Arbeitslosen und Flüchtlingen

    -Verpflichtung nach Ausbildung in der Pflege zu arbeiten

    -A herzliches daungsche vom Gesundheitsminister

    Die Hälfte der Pflegekräfte denken ans aufhören, wenn heut nix gscheites kommt wirds sicher auch umgesetzt….

  2. Reform ist ein Trauerspiel, Lohnerhöhung schön und gut, das motiviert aber nur sehr kurz, Pflegelehre ( lol ), Stipendium 1400€ klingt gut für Umsteiger, 1 Woche + ab 43 ( lel ), “wir schaffen die Sprachbarriere ab” (wow, Deutsch mit Patienten sprechen?), Tätigkeit an fachlicher weniger ausgebildetes Personal abladen, Rot Weiß Rot Karte = lieber Leute aus Vietnam holen als Beruf bei uns zu attraktiveren
    Wo Schwerarbeiterpension?
    Wo Vollzeit Stunden Reduktion?

    Edit: Und die Kohle als Bonus auf 2 Jahre befristet, also wenn ich jetzt die Ausbildung mache ist mein Einstiegsgehalt bis ich fertig bin wieder so Bescheiden wie jetzt

  3. Bin auch bereits am überlegen ob ich einen Berufswechsel in Betracht ziehe. Wir sind die Branche die am meisten Druck ausüben könnte jedoch tun wir es nicht. Wenn die Bahn streikt fahren keine Züge, würden wir streiken sterben Menschen. Warum wir jedoch schlechter fahren wie die Metaller in Verhandlungen entbehrt jeder Logik.

  4. Die Einrichtungen, respektive die Stationen/WGs/Tagesstätten/etc. müssen endlich aufhören bei “Kontrollen” alles zu beschönigen!
    So könnens nämlich in den den Kontrollgremien nicht mehr sagen “schauts passt doch eh alles” ohne Daten zu fälschen.

    Weiteres schriftliche Gefahrenmeldungen an die PDLs/Hausleitungen schicken (und Gut aufbewahren). Die müssen natürlich nachweisbar sein solche Meldungen, auch vor Gericht. So kommen eure Vorgesetzten in Zugzwang und müssen handeln. Des geht dann bis zum Geldgeber.

    Wenn der nicht handelt – > Bewohner-/Patientenvertretung. Wenn die nicht handeln, Tip an die Zeitung.

    Gerade in der Pflege is es vollkommen wurscht ob ma Schwierigkeiten bekommt. Der ArbeitGEBER sucht bis zu einem Jahr für eine Stelle. Der ArbeitNEHMER durchschnittlich einen Tag.

  5. Wenn das Pflegepersonal sich nicht den Patienten und Kollegen so verpflichtet fühlen würde, gäbe es wohl nur mehr eine handvoll von denen.
    Sie werden in allen Belangen nur ausgebeutet und trauen sich nicht dagegen aufzustehen und Mal auf die Trommel zu hauen.
    Bei den Ärzten sieht man genau das Gegenteil, da kommt die Ärztekammer schon bei der kleinsten Kleinigkeiten und fordet selbst die absurdesten Sachen und bekommt sie auch.

  6. Ist halt ned so einfach.
    – keiner wills machen
    – viel mehr Bezahlung wird nur schwer leistbar sein (Großeltern zahlen aktuell 4,5k pro monat für 24h pflege)
    – jedem solls zur Verfügung stehen

    Bitte um schnelle und einfache Lösungen, Danke!

  7. Ich habe dazu eine radikale Meinung: Das gesamte Pflegewesen verstaatlichen.

    Es ist eine Branche, mit der sich nun einmal kein Geld verdienen lässt. Daher ist sie in der Marktwirtschaft fehl am Platz.

    Genau wie wir das System für den Anfang des Lebens in die Hände des Staates gelegt haben (Kindergarten, Schule), müssen wir das auch für das Ende des Lebens tun. Pflegekräfte gut und nach Schlüssel bezahlen und verbeamten, zuweisen nach Bedarf, wie bei Lehrern, eigene Ausbildungen, aber bitte keine akademischen, keiner braucht das.

  8. 2 Jahre corona und anstatt das Geld für die Pflege in die Hand genommen wurde, hat man das schlechten Hotels und Restaurants in den Arsch geblasen, die sowieso am sterben waren, weil der Markt übersättigt ist.

    Und jetzt heulen die Deppen rum, dass sie keine Arbeitskräfte für 1,6k Brutto finden.

    Das macht mich wirklich wütend.

  9. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass zumindest der Punkt mit den Deutschkenntnissen wieder zurückgenommen wird? Das enttäuscht mich am allermeisten, vor allem für die zugewanderten Pflegekräfte, die sich den Arsch aufgerissen haben ordentlich Deutsch zu lernen. Einfach nur traurig.

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