Publiziert3. November 2025, 21:18

Uni auf Probe: Schüler entdecken die Universität Luxemburg und ihre Angebote

Schüler reisen aus der Großregion an, um an Vorlesungen teilzunehmen und die Universität Luxemburg kennenzulernen.

Mélissa Petit
Margaux Baltus
von

Mélissa Petit

Margaux Baltus

Am Montagmorgen haben Professoren und Studierende der Universität Luxemburg einige neue Gesichter auf dem Campus gesehen. Während der Ferienwoche lädt die Uni im Rahmen des Programms «Uni auf Probe» Schüler ein, an ausgewählten Vorlesungen teilzunehmen und den Campus kennenzulernen. Einige nahmen dafür eine längere Anreise in Kauf.

Dazu gehören auch Aubépine und ihre Cousine, die mit dem Zug aus dem französischen Poitiers angereist sind. «Auf einer Studienmesse in Paris wurde mir die Universität Luxemburg empfohlen. Sie wirkt sehr modern und international», sagt die Schülerin. Heute besucht sie eine Vorlesung im Unternehmensrecht, ein Fach, das sie später studieren möchte. Ein weiterer Vorteil für sie: «Wenn man sich in Luxemburg bewirbt, verliert man auf dem französischen Bewerbungssystem für Universitäten ‹Parcoursup› keinen Wunschplatz», erklärt sie.

«Es fühlt sich ein bisschen wie ein Dorf an»

Angelika

Für manche Jugendliche ist die Universität Luxemburg die naheliegende Option. So auch für Michaël vom Lycée Vauban, der bei seinem ersten Besuch einen positiven Eindruck gewonnen hat. «Ich wollte mir die Uni selbst anschauen. Das Angebot ist viel umfangreicher, als ich erwartet hatte», sagt er.

Tiago, 18 Jahre alt und Schüler der Internationalen Schule in Differdingen, plant eine Karriere als Anwalt. Er nutzt die Gelegenheit, vorab einen Einblick in die Kurse des ersten Studienjahres zu erhalten, bevor er sich für ein langes Jurastudium entscheidet. Noch bis Freitag, dem letzten Tag des Programms «Uni auf Probe», können Schülerinnen und Schüler Vorlesungen besuchen und an Campusführungen teilnehmen.

Angelika, 23, gehört zu den studentischen Botschafterinnen, die die Besucher betreuen. Sie studiert seit fünf Jahren an der Uni und schätzt besonders die «menschliche Größe» der Universität. «Es fühlt sich ein bisschen wie ein Dorf an. Man kennt seine Professoren und Mitstudierenden wirklich», sagt sie. «Man ist hier nicht nur eine Nummer», ergänzt ihr Kommilitone Dren, ebenfalls Botschafter.

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