In den Nachrichten hieß es heute, man suche nach einem Endlager das für 1. Mio Jahre sicher ist.
Wann habe ich das letzte Mal davon gehört, dass man sich zwecks Klimawandel, Kriegen und co. bemüht, dass die Menschheit die nächsten 1000 Jahre schafft?
Jeder der so denkt, hat es verdient, dass das Problem zu ihm kommt. Der Gedanke von “mir egal ob es jemand anderes Problem wird, solange es nicht meines wird”
Endlager bei den Atomkraft-Lovers in Bayern, Thüringen, Sachsen oder Sachsen-Anhalt natürlich.
Wer Atomkraft will, soll das Endlager vor seiner Tür stehen haben. Ich begnüge mich mit den Windrädern, die ihr nicht haben wollt. Ich nehme den grauenhaften, GÜNSTIGEN und umweltschonenden Strom, damit niemand anderes ihn ertragen muss
Atomendlager bitte in Söders Keller 🤗
Thüringen! Die AFDler sind eh schon so verstrahlt
r/tja
Bitte in Lars Klingbeils Wahlkreis, direkt unter der Neubaustrecke Hannover-Hamburg
Ich habe mit meinen Freunden gewettet, dass das Endlager am Ende des Tages in unserer Gemeinde entstehen wird. Sagen wir’s mal so: bisher läuft es für mich besser, als für unsere Gemeinde.
Bitte das Endlager in meiner Nähe!
Oberpfalz und Niederbayern, dann hätte ich nicht so lange zum Job, am besten direkt nebenan.
Ich kann Leute nicht nachvollziehen, die was gegen Endlager haben.
Mein Gott, Endlager in der Umgebung haben ist generell wirklich kein Thema. Schaut nach Finnland. Diese seltsame Furcht ist aus der verbockten Gorleben Sache geboren. Wir brauchen ein Endlager. Es ist viel gefährlicher wenn das Zeugs einfach an der Oberfläche rumgammelt.
Das schöne ist doch bis die ein Endlager gefunden, vorbereitet und in Betrieb genommen haben ist das Zeug wahrscheinlich auch schon nicht mehr radioaktiv.
Passt doch. URENCO ist dann auch nicht weit weg.
Ich frage mich echt, wo das Problem liegt. Das Zeug befindet sich am Ende Kilometer weit unter der Erde. Und davon mal abgesehen, es gibt so nen schönen mienenschacht in Deutschland, da wurde jahrelang einfach roher Atommüll reingekippt. Dann doch lieber sicheres Endlager vor der Haustür.
Ab nach Bayern! Endlager oder 50% der nationalen Windräder, eins von beidem müssen sie nehmen.
Nichtmal 30km von mir entfernt wird Atommüll gelagert. Da bin ich froh wenn das Zeug endlich unter der Erde ist.
Persönlich kein Gegner von Endlagern, aber ich kann mir vorstellen, dass wir in 50-100 Jahren den Atommüll einfach weiterverarbeiten können und keins brauchen.
Enthält ja noch beträchtliche Mengen Energie das Zeug und diese wird man wohl irgendwie nutzen können.
Das Problem ist immer menschliche Doofheit. Solange es eine Möglichkeit gibt es total zu verkacken, wird Dummheit und/oder Geldgier immer dafür sorgen, dass es auch verkackt wird!
Wen kümmern Endlager? Das meiste da ist kaum radioaktiv und die Teile sind sicher wie sonst was
Spaßfakt:
Ich war letztes Jahr zweimal für eine Strahlentherapie in einer Isolierstation im Krankenhaus. Die Station liegt im Keller und ist komplett abgeschirmt. Die Wände sind mit Strahlenschutzfarbe gestrichen. Zwei Mal am Tag prüft ein Physiker mit einem Spezialgerät alle Wände, Böden etc. auf Kontaminationen. Die Einzelzimmer haben Stahltüren. Zwischen Tür und Bett ist eine 1,50m hohe Stahlwand, auf die einem drei Mal am Tag ein Tablett mit Essen gestellt wird. Die Kleidung, die man in den ersten 48 Stunden trägt, sollte danach entsorgt werden.
Alles, was an Abfall (Lebensmittel, Textilien etc.) auf dieser Station produziert wird, wird in einem extra-Geschoss darunter aufbereitet und verpackt. Dieser strahlende Müll kommt dann in irgendein Endlager. Ich finde es eine lustige Vorstellung, dass meine Unterhosen und T-Shirts von den ersten Tagen jetzt in irgendeinem Fass kilometerweit unter der Erde Jahrhunderttausende überdauern werden. Irgendwie aber auch eine schöne Vorstellung – selbst wenn ich längst tot und vergessen bin, wird meine alte Dreckwäsche noch weiter strahlen.
Ernst gemeint:
Erst wollen alle (einschließlich mir), dass man Atomkraftwerke abschaltet. Dann entsteht selbstverständlich etwas, was man nicht mehr brauchen kann, woraufhin man nach sicheren Endlagern sucht. Und dann meckern wieder viele.
An alle, die jetzt jammern: Was soll man denn mit dem Zeug machen?!
Auf magische Weise verschwinden wird es ja wohl kaum.
Ich finde das Problem wird immer falsch betrachtet. Alle schaudern sich davor das “Atommüll” zehntausende Jahre strahlt, ich stell mir die Frage ob es die Menschheit noch gibt (unwahrscheinlich) und überhaupt Leben gibt (sehr dicker Asteroid). Das ganze Co2 aus den Kohlekraftwerken die anstatt der Atomkraftwerke weiterlaufen beeinflussen uns und unmittelbare Nachkommen schon jetzt.
Der Zechstein liegt halt vor allem Norden, ich weiß jetzt nicht was ihr erwartet habt.
Unironisch: Ich bin nicht abschließend für oder gegen Atomkraft im Allgemeinen, aber stellt mir gerne CASTOR-Behälter in den Garten, ist mir völlig egal. Ich glaube davon geht in meiner Lebzeit um Größenordnungen weniger Gefahr aus als von dem allen hier *gestikulier*
Können wir wählen?
Ich wäre für Lohne. Das ist von allen Orten der einzige, den ich nur aus Staumeldungen im Radio kenne.
Ich kann man Haus von hier sehen! 🙂
Ich kann man Haus von hier sehen….
Die norddeutsche Tiefebene ist weder vor Überflutung durch Meeresspiegelanstieg noch vor erneuter Vergletscherung sicher, geografisch also auf diesen langen Zeitraum betrachtet total ungeeignet. Jetzt sucht man trotzdem erstmal landesweit den geologisch, aber nicht geographisch am besten geeigneten Standort und große Teile der Südhälfte Deutschlands sind dabei schon raus gefallen.
Das Endlager soll einfach dahin wo es am sichersten ist. Komme selber aus niedersachsen, aber wenns halt hier am besten geht – tough luck!
Wirtschaftlich völlig hirnrissig akws zu bauen. Hunderte Milliarden steuergelder verpulvern für veraltete Technologie dessen offensichtliche Probleme nicht im Ansatz gelöst werden können
33 comments
Die Karte zeigt was genau an?
Für irgendwas muss der Norden doch gut sein.
Wie wäre es mit CSUland?
Ich finde das alles bizzar.
In den Nachrichten hieß es heute, man suche nach einem Endlager das für 1. Mio Jahre sicher ist.
Wann habe ich das letzte Mal davon gehört, dass man sich zwecks Klimawandel, Kriegen und co. bemüht, dass die Menschheit die nächsten 1000 Jahre schafft?
Jeder der so denkt, hat es verdient, dass das Problem zu ihm kommt. Der Gedanke von “mir egal ob es jemand anderes Problem wird, solange es nicht meines wird”
Endlager bei den Atomkraft-Lovers in Bayern, Thüringen, Sachsen oder Sachsen-Anhalt natürlich.
Wer Atomkraft will, soll das Endlager vor seiner Tür stehen haben. Ich begnüge mich mit den Windrädern, die ihr nicht haben wollt. Ich nehme den grauenhaften, GÜNSTIGEN und umweltschonenden Strom, damit niemand anderes ihn ertragen muss
Atomendlager bitte in Söders Keller 🤗
Thüringen! Die AFDler sind eh schon so verstrahlt
r/tja
Bitte in Lars Klingbeils Wahlkreis, direkt unter der Neubaustrecke Hannover-Hamburg
Ich habe mit meinen Freunden gewettet, dass das Endlager am Ende des Tages in unserer Gemeinde entstehen wird. Sagen wir’s mal so: bisher läuft es für mich besser, als für unsere Gemeinde.
Bitte das Endlager in meiner Nähe!
Oberpfalz und Niederbayern, dann hätte ich nicht so lange zum Job, am besten direkt nebenan.
Ich kann Leute nicht nachvollziehen, die was gegen Endlager haben.
Mein Gott, Endlager in der Umgebung haben ist generell wirklich kein Thema. Schaut nach Finnland. Diese seltsame Furcht ist aus der verbockten Gorleben Sache geboren. Wir brauchen ein Endlager. Es ist viel gefährlicher wenn das Zeugs einfach an der Oberfläche rumgammelt.
Das schöne ist doch bis die ein Endlager gefunden, vorbereitet und in Betrieb genommen haben ist das Zeug wahrscheinlich auch schon nicht mehr radioaktiv.
Passt doch. URENCO ist dann auch nicht weit weg.
Ich frage mich echt, wo das Problem liegt. Das Zeug befindet sich am Ende Kilometer weit unter der Erde. Und davon mal abgesehen, es gibt so nen schönen mienenschacht in Deutschland, da wurde jahrelang einfach roher Atommüll reingekippt. Dann doch lieber sicheres Endlager vor der Haustür.
Ab nach Bayern! Endlager oder 50% der nationalen Windräder, eins von beidem müssen sie nehmen.
Nichtmal 30km von mir entfernt wird Atommüll gelagert. Da bin ich froh wenn das Zeug endlich unter der Erde ist.
Persönlich kein Gegner von Endlagern, aber ich kann mir vorstellen, dass wir in 50-100 Jahren den Atommüll einfach weiterverarbeiten können und keins brauchen.
Enthält ja noch beträchtliche Mengen Energie das Zeug und diese wird man wohl irgendwie nutzen können.
Das Problem ist immer menschliche Doofheit. Solange es eine Möglichkeit gibt es total zu verkacken, wird Dummheit und/oder Geldgier immer dafür sorgen, dass es auch verkackt wird!
Wen kümmern Endlager? Das meiste da ist kaum radioaktiv und die Teile sind sicher wie sonst was
Spaßfakt:
Ich war letztes Jahr zweimal für eine Strahlentherapie in einer Isolierstation im Krankenhaus. Die Station liegt im Keller und ist komplett abgeschirmt. Die Wände sind mit Strahlenschutzfarbe gestrichen. Zwei Mal am Tag prüft ein Physiker mit einem Spezialgerät alle Wände, Böden etc. auf Kontaminationen. Die Einzelzimmer haben Stahltüren. Zwischen Tür und Bett ist eine 1,50m hohe Stahlwand, auf die einem drei Mal am Tag ein Tablett mit Essen gestellt wird. Die Kleidung, die man in den ersten 48 Stunden trägt, sollte danach entsorgt werden.
Alles, was an Abfall (Lebensmittel, Textilien etc.) auf dieser Station produziert wird, wird in einem extra-Geschoss darunter aufbereitet und verpackt. Dieser strahlende Müll kommt dann in irgendein Endlager. Ich finde es eine lustige Vorstellung, dass meine Unterhosen und T-Shirts von den ersten Tagen jetzt in irgendeinem Fass kilometerweit unter der Erde Jahrhunderttausende überdauern werden. Irgendwie aber auch eine schöne Vorstellung – selbst wenn ich längst tot und vergessen bin, wird meine alte Dreckwäsche noch weiter strahlen.
Ernst gemeint:
Erst wollen alle (einschließlich mir), dass man Atomkraftwerke abschaltet. Dann entsteht selbstverständlich etwas, was man nicht mehr brauchen kann, woraufhin man nach sicheren Endlagern sucht. Und dann meckern wieder viele.
An alle, die jetzt jammern: Was soll man denn mit dem Zeug machen?!
Auf magische Weise verschwinden wird es ja wohl kaum.
Ich finde das Problem wird immer falsch betrachtet. Alle schaudern sich davor das “Atommüll” zehntausende Jahre strahlt, ich stell mir die Frage ob es die Menschheit noch gibt (unwahrscheinlich) und überhaupt Leben gibt (sehr dicker Asteroid). Das ganze Co2 aus den Kohlekraftwerken die anstatt der Atomkraftwerke weiterlaufen beeinflussen uns und unmittelbare Nachkommen schon jetzt.
Der Zechstein liegt halt vor allem Norden, ich weiß jetzt nicht was ihr erwartet habt.
Unironisch: Ich bin nicht abschließend für oder gegen Atomkraft im Allgemeinen, aber stellt mir gerne CASTOR-Behälter in den Garten, ist mir völlig egal. Ich glaube davon geht in meiner Lebzeit um Größenordnungen weniger Gefahr aus als von dem allen hier *gestikulier*
Können wir wählen?
Ich wäre für Lohne. Das ist von allen Orten der einzige, den ich nur aus Staumeldungen im Radio kenne.
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Sie hat da noch Platz in so einer komischen Höhle
Ich kann man Haus von hier sehen! 🙂
Ich kann man Haus von hier sehen….
Die norddeutsche Tiefebene ist weder vor Überflutung durch Meeresspiegelanstieg noch vor erneuter Vergletscherung sicher, geografisch also auf diesen langen Zeitraum betrachtet total ungeeignet. Jetzt sucht man trotzdem erstmal landesweit den geologisch, aber nicht geographisch am besten geeigneten Standort und große Teile der Südhälfte Deutschlands sind dabei schon raus gefallen.
Das Endlager soll einfach dahin wo es am sichersten ist. Komme selber aus niedersachsen, aber wenns halt hier am besten geht – tough luck!
Wirtschaftlich völlig hirnrissig akws zu bauen. Hunderte Milliarden steuergelder verpulvern für veraltete Technologie dessen offensichtliche Probleme nicht im Ansatz gelöst werden können
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