Kritik an MA 48: Warum die Müllabfuhr Militärflugzeug und Hubschrauber besitzt

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  1. Irgendwie erinnert mich die Gschicht an das jüngste Skandälchen um die spanische Hofreitschule, nur noch kurzfristig minus leitendem Beamten, der gerne seine private Oldtimer-Leidenschaft auf Stadtkosten im Amt ausleben darf.

  2. Aus einem weitaus detaillierteren und klärenden [Artikel](https://wien.orf.at/stories/3025461/):

    > Sie sind Geschenke oder wurden vom Abschleppplatz nicht mehr abgeholt. Die Lehrlinge der MA 48 freuen sich, während ihrer Kraftfahrzeugtechnikerlehre daran Spengler-, Lackier- und Elektroarbeiten durchführen zu können. Vom Trabant, Hubschrauber Bristol Sycamore, MG Roadster TD Replica, VW-Käfer, Renault R4, bis zur Vespa, einer Puch G und einem Düsenjet wird jedes Jahr ein anderes schrottreifes Gefährt von den Kfz-Lehrlingen der 48er wieder repariert.

    > „Bei mir ist es der Borgward Isabella, Baujahr 1962. Wir haben die verrostete Karosserie bekommen und die Möglichkeit dazu, ihn wieder komplett herzurichten. Da haben wir das, was wir im Grundlehrgang gelernt haben, anwenden können: die elektrische Verkabelung, den Motor zerlegen, restaurieren und wieder gängig machen“, sagte Lehrling Maximilian gegenüber „Wien heute“. Als nächstes soll an einem „Lloyd Alexander“ gebastelt werden.

    > Am Mistfest sind die reparierten Stücke ein Publikumsmagnet. Zusätzlich wird damit laut MA 48 das Bewusstsein für Abfallvermeidung gesteigert, da vermeintlich „nutzlosen“ Dingen wie Fahrzeugwracks wieder neues Leben eingehaucht wird. Generell will die MA 48 die Wienerinnen und Wiener mit Schmäh auf die umweltgerechte Müllentsorgung, die Abfallvermeidung, die Wiederverwertung hinweisen.

    Der Standard betreibt hier bestenfalls grottenschlechten Journalismus und schlechtestenfalls eine Art politischer Hetze.

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