Wien: Missbrauch in Kindergarten vertuscht

9 comments
  1. Sicherlich sollte man keine Pädophilen im Kindergarten einstellen. Wird aber passieren egal wie gut man kontrolliert. Die wirkliche Frechheit beginnt ja dann wenn man den Eltern sagt, sie sollen nicht mit Medien sprechen weil das ihre Kinder traumatisieren würde.

    Man schert sich um die Außendarstellung mehr als um die Kinder. Laos ist im Prinzip eh alles ned so schlimm, solange man selbst nicht zu viel davon betroffen ist. Mit so einer Einstellung in der öffentlichen Verwaltung zu arbeiten ist das Problem. Alles egal, Hauptsache nur kein Aufsehen erregen. Alles was man unter den Teppich kehren kann, ist ned so schlimm. Und wenn dann mal wirklich was rauskommt, war es keiner, jeder schiebt die Verantwortung von sich und am Ende wird einfach so weitergemacht.

  2. Was mich interessieren wuerde: Gibt es Erhebungen, wie oft sowas im Kindergarten vor kommt?

    Gefuehlt gibt es ja relativ viele “Faelle” bei nur sehr wenigen maennlichen* “Kindergaertnern”.

    ​

    *Ja, auch Frauen koennen Missbrauch verueben. Bei Maennern faellt es mir halt auf.

  3. Wiederkehr kann zeigen, wie ernst es den Neos mit Transparenz im öffentlichen Bereich ist. Das heißt lückenlose Aufklärung und ein sprichwörtliches “Kopf ab” für alle, die Bescheid gewusst und den mutmaßlichen Kinderschänder gedeckt haben.

  4. Schade das so ein grausliches Individuum den Ruf der Pädagogen schädigt. Ich finde es toll, dass auch mehr Männer diesen Beruf ergreifen. Im Kindergarten von meinen Kindern ist auch ein Pädagoge tätig und der macht das echt super.

  5. Shoutouts an alle, die sich vom “die bösen Islamkindergärten” – Hype einlullen haben lassen. Schon blöd, wenn durch Rassismus der Blick auf die richtigen Probleme verstellt wird. Das haben die “Zuwanderungakritiker” ja wieder ganz toll hinbekommen.

  6. Ich weiß nicht was hier das normale Prozedere ist oder ob es dafür ein Prozedere gibt.

    Ich mein einerseits ist Unschuldig bis das Gegenteil vor Gericht als erwiesen angesehen wird richtig, andererseits ist es aber auch unverantwortlich nichts zu machen.

    Im Prinzip wäre trotzdem eine sofortige Suspendierung am Besten mit Informationen für die Eltern und professionelle Betreuung/Befragung der Kinder und wenn bei einem Verfahren dann doch die Unschuld festgestellt wird, dann eine Form von Entschädigung für den Angeklagten (oft ist es schwer auch wenn die unschuld erwiesen wurde noch irgendwo Anstellung zu finden (ausnahme bei der Katholischen Kirche)).

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