Bei uns im Garten hockt seit Stunden ein Eichhörnchen in der Position, an verschiedenen Stellen. Es rennt weg, wenn ich näher komme, allerdings recht langsam (im Vergleich zu nem "normalen" Tier) und klettert auch auf keinen Baum, obwohl wir da mehr als genügend Möglichkeiten hätten
Hat da jemand eine Erklärung für oder ist es einfach pauschal vermutlich krank? Verletzungen sehe ich keine.

Das einzige was mir auffällt ist, dass es recht grau und schütteres Fell an der Seite hat. Könnte es einfach alt sein?

by BadSnapshot

7 comments
  1. Ich bin kein Eichhörnchenexperte, aber grau und schütteres Fell könnte auch auf Nährstoffdefizite hinweisen. Und ‘einfach alt’ würde doch heissen, dass es wahrscheinlich das und noch mehr gesundheitliche Probleme hat.

    Du könntest ein geschlossenes Vogelhaus herrichten mit Stroh und etwas Futter, um es beim Überwintern zu helfen. Es gibt auch extra Häuschen für Eichhörnchen für diesen Zweck (Baumarkt).

  2. Ich selbst habe keine Ahnung, aber stelle vielleicht im ersten Schritt einen Karton mit einer kleinen Öffnung, damit das Eichhörnchen in den Karton krabbeln kann, an eine einigermaßen windgeschützte Stelle. Vielleicht noch ein altes Handtuch in den Karton.  
    Schützt zumindest im ersten Schritt etwas vor der Kälte, bis hier jemand vom Fach antwortet.

  3. Gesund ist es auf jeden Fall nicht. Eine Behausung sehe ich auch als Möglichkeit, aber das war es auch schon. Sonst macht die Natur ihr Ding… 🙁

  4. Schau doch mal, ob es bei dir im Umkreis eine Eichhörnchenhilfe gibt, die können dir sicher genaueres sagen. Und im Zweifelsfall auch dabei helfen, den kleinen Kerl bestmöglich zu versorgen.

  5. Bring es zum Tierarzt wenn du es in einem Karton sichern kannst. Das würde ich machen anstatt es dort vor dem Fenster täglich leiden zu sehen ( denn offensichtlich geht’s dem kleinen nicht gut ).

  6. wenn du im Bereich Dortmund wohnst, kannst du auf Insta vielleicht stoepseldad um Rat/Hilfe mit und zu dem Tier fragen

  7. Ich würde es einsammeln und zum (fachkundigen) Tierarzt oder einer Wildtierhilfe bringen. Wenn die der Meinung sind man kann nichts mehr tun, musste es wenigstens nicht lange leiden.

    Handle da nach deinem Gewissen, im Rahmen des Tierschutzgesetzes, denn du musst im Endeffekt damit leben und nicht diejenigen die reflexartig rufen ‘Die Natur regelt das!’. Am besten noch während man das Tier mitten in der Stadt auf einer Verkehrinsel gefunden hat (been there). Grundsätzlich ist das ein valider Standpunkt, aber das ist eben das helfen bzw verkürzen von Leid auch. Die meisten Wildtiere leben in Deutschland nicht mehr in der unberührten Natur: wir zerstören ihren natürlichen Lebensraum, wir legen Gife aus und ich persönlich finde es falsch dann so zu tun, als wäre es das einzige richtige “Der Natur ihren Lauf zu lassen.”

    Das Tier leidet, ja vielleicht ist es am Ende seines Lebens angekommen, aber auch dann ist es ein abkürzen von Leid, wenn es heute noch eingeschläfert wird und sich nicht noch tagelang quält.

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