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Basel schockt Winterthur in der Nachspielzeit
Der FC Winterthur verliert knapp mit 1:2 gegen den FC Basel – obwohl der Tabellenletzte eigentlich die bessere Mannschaft war. Der Ticker zum Nachlesen.
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Der FC Basel gewinnt dank eines Last-Minute-Treffers von Keigo Tsunemoto mit 2:1 beim Tabellenletzten Winterthur und findet nach zuletzt vier sieglosen Spielen in der Liga wieder zum Siegen zurück.
Über lange Strecken der Partie waren es jedoch die Gastgeber, die die besseren Möglichkeiten hatten. Da sie in der ersten Hälfte jedoch noch keine davon verwerten konnten, waren es dann doch die Gäste, die durch Shaqiri in Führung gingen (29.).
Winterthur liess sich davon jedoch nicht beirren und übernahm auf dem aufgrund von Regen schwer bespielbaren Rasen auch nach Wiederanpfiff die Kontrolle und kam zum verdienten Ausgleich durch Hunziker (51.).
Obwohl Winterthur weiter drückte, hatte Basel die beste Chance zur erneuten Führung auf dem Fuss, doch Otele scheiterte vom Elfmeterpunkt am starken Kapino (65.). Nachdem zuletzt Shaqiri gegen Lugano und St. Gallen aus elf Metern gescheitert war, geht die Elferflaute beim FCB also in die nächste Runde.
Als alles bereits danach aussah, als würden die Mannschaften mit einem Remis vom Platz gehen, kam der FCB noch einmal zu einer letzten Gelegenheit, die Abstauber Tsunemoto nach einem Schuss von Salah im zweiten Anlauf zum Siegtreffer nutzen konnte (93.). So kam Basel zu einem schmeichelhaften späten Sieg gegen ein starkes Winterthur, das aufgrund des heutigen Auftritts eigentlich mehr verdient gehabt hätte.
Der FC Basel bezwingt den FC Winterthur dank eines Treffers in der Nachspielzeit mit 2:1. Eine kurze Zusammenfassung des Spiels folgt in Kürze.
Der FC Basel kommt in der Nachspielzeit doch noch zum vermeintlichen Siegtreffer! Nach Vorarbeit von Shaqiri prüft zunächst Salah Kapino, der vor die Füsse von Tsunemoto abprallen lässt. Auch den ersten Schuss des Japaners kann Kapino noch abwehren, beim zweiten ist der Grieche jedoch machtlos. Der FCB erzwingt hier den späten Lucky Punch in Winterthur – für die bemühten Gastgeber ist dies eine ganz bittere Geschichte.
Noch sechs Minuten werden auf der Schützenwiese nachgespielt, danach ist Schluss.
Der 18-jährige Leandro Maksutaj kommt zu seinem Super-League-Debüt: Er kommt für Dansoko in die Partie.
Broschinski ersetzt Soticek.
Salah kommt aus guter Position zum Abschluss, sieht seinen Schlenzer jedoch von Kapino aus dem Winkel gekratzt. Erneut eine starke Aktion des griechischen Schlussmanns!
Auch Patrick Rahmen wechselt doppelt: Martins und Momoh kommen für Hunziker Rohner.
Albian Ajeti kommt für den angeschlagenen Otele ins Geschehen. Zudem ersetzt Bacanin Leroy.
Der Ex-Basler Zuffi holt Otele von den Beinen und sieht dafür Gelb.
Erneut schüttelt Maluvunu seinen Gegenspieler ab und prüft Hitz aus spitzem Winkel, der Basler Schlussmann kann jedoch parieren.
Arnold sieht für ein taktisches Foul an Leroy die erste Gelbe Karte für seine Mannschaft.
Nach rascher Überprüfung der kurz zuvor beschriebenen Szene zeigt Fähndrich dann doch auf den Punkt. Es tritt nicht etwa Shaqiri an, der jüngst gegen Lugano und St. Gallen aus elf Metern gescheitert war, sondern Otele. Doch auch der Nigerianer scheitert an Kapino, die Elferflaute beim FCB geht weiter! Kapino hielt die letzten vier von sechs Strafstössen in der Super League – was für eine Quote.
Wieder setzt sich der eingewechselte Maluvunu stark durch und setzt seinen Schlenzer an den Pfosten. Da wäre Hitz geschlagen gewesen.
Im Gegenzug kommt Shaqiri im Strafraum im Zweikampf mit Diaby zu Fall – Fähndrich gibt zuerst keinen Elfmeter, schaut sich die Szene jedoch an. Magnin empört sich an der Seitenlinie und kriegt dafür die Gelbe Karte gezeigt.
Ludovic Magnin reagiert auf den blassen Start seiner Mannschaft in die zweite Hälfte und bringt Salah für Traoré ins Spiel.
Die Gastgeber kommen zu ihrer nächsten guten Gelegenheit: Nach Vorarbeit des auffälligen Golliard verpasst Dansoko knapp in der Mitte, Schmid kann in extremis klären.
Endlich nutzt der FC Winterthur eine seiner Chancen – es steht 1:1! Der eingewechselte Maluvunu flankt hübsch in den Strafraum, wo der gross gewachsene Andrin Hunziker am höchsten steigt und einköpft. Hitz klebt auf der Linie fest, ist aber ohnehin machtlos. Das ist der verdiente Ausgleich für die Hausherren.
Auch ihren 18. (!) Torschuss der Partie vergeben die Winterthurer fahrlässig. Nach einem Konter kommt Dansoko völlig unbedrängt aus elf Metern zum Abschluss – und hämmert den Ball deutlich über das Basler Tor. Die Winterthurer machen da weiter, wo sie in Halbzeit eins aufgehört haben.
Die zweite Hälfte läuft. Patrick Rahmen bringt eine frische Kraft in die Partie: Für Randy Schneider kommt Elias Maluvunu.
Der FCB führt in Winterthur mit 1:0 – doch diese Führung ist ein wenig schmeichelhaft aus Sicht des Meisters. Denn lange war es der gastgebende FC Winterthur, der hier den Ton angab und die besseren Möglichkeiten hatte. Doch wer die Tore vorne liegen lässt, kassiert sie eben hinten: Nach Vorarbeit von Tsunemoto und Soticek schiebt Shaqiri mit seinem schwächeren rechten Fuss ein (29.), nur Minuten, nachdem Adjetey auf der anderen Seite gegen Hunziker auf der Linie klären musste. Kann sich der FC Winterthur von diesem Rückschlag erholen – oder können die Basler die Führung verteidigen, ja gar erhöhen? Die zweite Hälfte wird es zeigen.
Fähndrich pfeift die erste Hälfte ab, der FC Basel führt in Winterthur mit 1:0.
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