Österreich: Österreich verbietet Kopftücher für Schülerinnen unter 14 Jahren

by Conscious_Glove6032

23 comments
  1. >Besonders schlimm sei der Druck, unter dem junge muslimische Mädchen stehen würden. Vor allem Brüder und männliche Mitschüler würden den Mädchen vorschreiben, wie sie sich in der Schule zu geben und zu kleiden hätten. 

    Nach diesem Zweck (siehe Tagesschau-Artikel) wäre es aber effektiver gewesen, eine Schuluniform einzuführen. Aber vermutlich hätte man damit den Muslimenhass nicht befriedigen können.

  2. Was ist denn jetzt neu im Vergleich zum verfassungswidrigen Gesetz von damals?

  3. Bitte um nüchterne Aufklärung:

    Was sind Vor- und Nachteile des Kopftuchtragens bei unter 14 Jährigen

  4. Persönlich bin ich der Meinung, einfach alle religiösen Symbole an Orten zu verbieten, wo man staatlich gezwungen ist hinzugehen oder man für den Staat arbeitet. Sei es Schule, Behörden, Polizisten, Richter oder anderes.

    Das kommt bei mir aber auch teils daher, dass ich wirklich nicht verstehe, wie Menschen an Religion glauben (was glaube ich daher kommt das ich gar nicht religiös aufgewachsen bin).

  5. Österreich: In Österreich verbietet Österreich das tragen von Kopftüchern in Österreich (Österreich).

  6. Okay, aber irgendwie löst es das eigentliche Probleme nicht

  7. Kleidungsvorschriften vom Staat spezifisch gegen den Islam 🥰 Kleidungsvorschriften vom Islam 🤮

    Islamophobie ist wirklich made in DACH, ne?

  8. In einem Land, in dem man seine Kinder problemlos zu Hause oder in der muslimischen Privatschule unterrichten lassen kann.

  9. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich zur Integration beiträgt. Eltern, die ihre Kinder wirklich zwingen, Kopftuch zu tragen, werden jetzt versuchen andere Wege zu suchen. Schwierige Situation

  10. Das ist doch Scheiße. Das ist Religioser fanatismus Vs. Rassismus auf dem Rücken von Kindern ausgetragen. Stell dir vor deine Religion und deine ganze Familie und ggf. Freundesgruppe sagt, dass du in die Hölle kommst, wenn du etwas nicht tust. Jetzt wird es in der Schule verboten, genau das zu tun. Jetzt kannst du dir halt aussuchen, ob du zu Hause oder in der Schule Ärger bekommen (vielleicht sogar geschlagen werden) willst. Oder du lebst in ständiger Angst weil du mit Kopftuch das Haus verlässt, es dann abnimmst um in die Schule zu gehen, um ständig zu hoffen, dass diene Eltern das nicht mitbekommen. Oder du hörst halt auf, zur Schule zu gehen. Oh, und das alles ab 6 Jahren.

    „Dann muss halt das Jugendamt einschreiten!“

    Tolle Idee. Wir wissen ja alle, wie förderlich z.B. Kinderheim und Pflegefamilie ist.

    Und die Tatsache dass es sich z.B. um ein Verbot von allgemeinen Religiösen Gegenständen oder Kopfbedeckungen handelt, macht nicht wett, dass das offensichtlich auf eine Gruppe abzielt. Das ist einfach nur Indirekte Diskriminierung. Mal abgesehen davon, dass es gegen mein Verständnis von Religionsfreiheit verstößt.

  11. Gut. Finde es absurd, dass man da Kinder schon sexualisiert.

    Wenn Herren schmutzige Gedanken bei Kindern haben, liegt das Problem nicht bei den Haaren der Kinder.

  12. Bestimmt verbieten sie auch die Beschneidung von Kindern, richtig? Richtig?

  13. Ich würde hier differenzieren zwischen Unterricht und Schulhof und Schulpflicht bzw. Alterstufe.

    Im Unterricht kann einfach gelten: Keine Kopfbedeckung.

    Egal ob das ein Bandana, Cap, Kopftuch oder was auch immer ist. Ganz ohne religiösen Bezug oder Männlein oder Weiblein et al.

    Als Begründung könnte man nun natürlich Tradition anführen “In Innenräumen nimmst Du Deinen Hut ab!”
    Würde ich aber so nicht begründen.

    Im Unterricht müssen alle Schüler klar erkennbar sein, weil sonst Benotung ja schwierig ist. Ist ja auch jetzt schon bei Zwillingen nicht einfach. Ist egal ob Sonnenbrille (abseits von notwendigen Sehhilfen), Kopftuch, Bandana oder Cappi: Nope.

    Man könnte natürlich dagegen halten, dass dies im Einzelfall in einer bestimmten Klasse ggf. nicht so schwierig wäre.

    Aber das ist halt eben der generelle Konflikt. Nicht alles ist im Einzelfall regelbar, weil das halt vieles verkompliziert.
    Also ganz ohne Religionsbezug. Das sollte zumindest für alle Schulpflichtige (und für öffentliche Schulen) gelten.

    Wenn die Schulpflicht nicht mehr gilt bzw. alle Schüler erwachsen sind – dann ist Teilnahme freiwillig. Spricht nichts dagegen dann mehr zu erlauben. Vielleicht gibt es ja ein privates Gymnasium für Ninjas oder Kartoffelsackträger. Obliegt dann der Schule.
    Erwachsene Schüler haben prinzipiell die Wahlfreiheit.

    Gegenargument wäre hier: Ja aber unterscheiden kann man die dann doch auch nicht mehr??!! Aber das ist dann ein Problem der Schule. Teilnahme ist ja freiwillig bzw. ohne Schulpflicht. Wenn die Schule das trotzdem kann – Problem der Schule.

    Wir müssen nicht entscheiden ob das Kopftuch für female-empowerment oder für Unterdrückung oder gar für Schutz vor sexueller Anmache. Erwachsene Schüler können das selbst entscheiden.

    Mag in der Praxis nicht so einfach sein, aber halt einfach klare Regeln schaffen. Was nicht gemacht werden sollte, ist das Kopftuch zu interpretieren. Weil da gibt es ja 100 Interpretationen (und theoretisch noch andere Religionen als den Islam+ profane Kopftuchentscheidungen).

  14. Religionen sollten behandelt werden wie das Rauchen – Praktizieren erst ab 18 und auch dann nur in dafür gekennzeichneten Bereichen. Alle Religionen.

  15. Spannend. Das heißt die Jungs dürfen aus Protest alle Kopftuch tragen? 

  16. Politik, die keinem was nützt und nicht zu ahnden ist. Wann kommt das Pudelmützenverbot?

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