Mit Holz zur Klimaneutralität? Interview mit Johannes Tintner-Olifiers

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  1. Interessantes Interview mit der falschen Überschrift. Wir bauen zu viel mit zu wenig nachhaltigen Konzepten.

    > Der Baustoff Zement wird in Zukunft noch seine Bedeutung haben, aber er wird ein extremes Luxusprodukt sein, weil er eben sehr viel Energie verbraucht – auch wenn es erneuerbare Energie ist.

    Auch die Holzproduktion ist energieintensiv. Die technische Trocknung braucht Unmengen. Wieso gilt die Aussage also nicht auch für Holz?

    Wenn man die benötigte Energie auf die Leistungsfähigkeit des Materials bezieht (z.B. indem man äquivalente Bauteile z.B. einen Träger vergleicht), ist nicht mehr viel Unterschied zwischen Holz- und Stahlbetonbauweise.

    > Drehrohröfen für die Zementproduktion verheizen zum Teil Schweröl.

    Kann man das nicht durch erneuerbare Energieträger ersetzen? Er beschreibt den Status Quo, aber das Interview soll ja einen Ausblick geben.

    > Bei der Umwandlung zu Zementklinker unter hohen Temperaturen (ca. 1.450°C) wird der Kohlenstoff als CO2 freigesetzt.

    …wovon 40% beim Abbinden des Zements wieder gebunden wird.

    Das Interview ist gut und die Thematik komplex. Umso mehr hätte ich mir mehr als Stehsätze in manchen Bereichen erwartet.

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