https://karriere.post.at/content/sommerjobs/?locale=dede

1200 Euro brutto
6 Uhr früh beginn
Motivationsschreiben

Versuchen die witzig zu sein? Glaub fast die meinen das ernst.

17 comments
  1. Es is a Ferienhaggn fi den effektiv nix kennen musst, i versteh dei Problem ned.

    1200 Brutto is da a eher egal weil das Klientel dafür normal ned in am Ausmaß verdient das des versteuert wean muas.

    Und der Catch bei dem Haggn is ja dass auf 12/13:00 fertig bist.

  2. I bin vor 4-5 Johr beim Land als Ferialer schaffa gsi, do han i 1453 € fürs Akta sortiera kriagt und diase Arbeit isch bei Gott net astrengend gsi.

    Aba für an so fordernder Beruaf so a ***** Gehalt, und a Motivationsschriba oh no, na als ob dia jemanda findan…

  3. Hab das auch mal gemacht. 6 Uhr Dienstbeginn, Briefe/Packerl zugewiesen bekommen, austragen, fertig. Um spätestens 13 Uhr bin ich an der Alten Donau gelegen 🤷‍♂️
    Und man lernt auf jeden Fall interessante Menschen kennen 😁

  4. Einerseits will jeder gratis Lieferung, andererseits mockier ma uns wenn den Lieferanten nix zahlt wird. Schöne Bigotterie.

  5. I moan ma tuat da Post scho a bissl unrecht, es steht net drin fia wievü stund/tog. Könnt jo wiakli sei dass um zwöfe feiaobnd is….i tat Ma des scho amoi onhuachn

  6. Du hackelst halt wirklich bist deine Post austragen hast… Wennst um elf fertig bist, haust die die restliche Zeit ins Freibod…

  7. Ich hab das in Vorarlberg mal im Sommer für fünf Wochen gemacht. 6 Uhr früh dort, 2h sortieren dann mitm Auto los. An einem guten Tag war ich um 14 Uhr fertig, an schlechten Tagen 16 Uhr. Die Bezirke, für die man zuständig war, waren einfach viel zu groß.

    Der lohn natürlich lächerlich, das Gute an dem Job war aber das selbstständige alleinige arbeiten.

  8. Wennst am Montag den ganzen Tag die Sachen auslieferst für die ganze restliche Woche, dann bist Dienstag zmittag fertig mit der Arbeit und kannst heimgehn.

  9. In meinem Motivationsschreiben hab ich geschrieben, dass ich Logistikspiele wie Factorio und Death Stranding liebe. Dann haben die mich genommen

  10. Ich mein, es ist ein Ferialjob, da gibt’s sicher schlechteres. Natürlich ist das nicht gerade eine fürstliche Bezahlung aber wie einige schon angemerkt haben, endet der Arbeitstag mit dem letzten Paket. Man darf auch nicht vergessen, man bekommt noch aliquot Weihnachts und Urlaubsgeld und anschließend kann mein beim Steuerauslgleich auch noch was rausholen. (zumindest wars bei meinem Ferialjobs damals so)

    Ich denk mal mein 40h Ferialjob in der Papierfabrik war härter und auch nicht viel besser bezahlt. und da musst ich noch früher beginnen. (unter 18 macht man nur Frühschicht)

  11. Ich hab diesen Job selbst im Sommer 2018 einen Monat lang gemacht, und zwar in zwei Ortschaften unweit von Wien. Man bekam ein graues T-Shirt mit dem Post-Logo vorne und der Aufschrift “Sommerpostler – Frei ab drei”, eine schwarze Thermosflasche und an besonders heißen Tagen eine 0,5l-Flasche Mineralwasser geschenkt. Man musste aber deutlich mehr trinken, denn der Sommer war heiß, die Pakete viel und schwer und die VW Caddys der Post haben keine Klimaanlage.

    Als Sommerpostler übernimmt man entweder einen kompletten Rayon (Postbezirk) oder wird von einem Kollegen entweder mit wenigen Straßen oder bis zu 40 Prozent des Rayons unterstützt. Man bekommt (hoffentlich) mehr Unterstützung, wenn man zu lang mit der zugeteilten Arbeit braucht. [Was die Arbeitszeiten angeht](https://i.imgur.com/jWYhJ4e.jpg)…das “frei ab drei” ist eine Marketinglüge, von den Sommerpostlern war in meiner Zustellbasis keiner um die Zeit zuhause. Als ich einen hauptamtlichen Kollegen darauf angesprochen habe (da gab es eine kurze Auseinandersetzung, weil ich der Ansicht war “ich mache die Arbeit so gut ich kann, und wenn mich einer von euch dabei unterstützen muss, fühle ich mich nicht schlecht, ihr bekommt ja auch deutlich mehr Geld als ich”), hat er sinngemäß gemeint “Na klar darf die Post ein wenig schwindeln, das ist ja Werbung.”

    Insgesamt war die Arbeit äußerst lehrreich, denn sie hat mir klar gemacht, dass ich mich mit Studium und Jobsuche umso mehr anstrengen will, um einmal zu deutlich besseren Konditionen arbeiten zu können. Manche Momente empfand ich als demütigend, zum Beispiel bei 30 Grad über 50 Pakete pro Tag anpacken, schlichten, suchen und zustellen zu müssen, darunter z.B. auch mehrere 20 kg-Säcke mit Tierfutter. Mein Zustellbezirk war eine recht noble Vorstadtgegend, so kam es auch vor, dass ich völlig verschwitzt an Türen von schicken Einfamilienhäusern mit Range Rover vor der Tür geläutet habe, um Kids oder Hausfrauen ihre Pakete zu bringen. War auch wieder ganz witzig, dieser Kontrast.

    Ich hab dann etwas früher aufgehört als ursprünglich geplant. Ich habe mir alle meine Arbeitszeiten notiert und bin auf einen Stundenlohn von 5,80 Euro gekommen, inklusive aller Zulagen. Als ich dann beim Chef der Zustellbasis war um die Auflösung des Arbeitsverhältnisses zu erledigen, hat er noch mit den Worten begonnen “Warum hören Sie denn auf, wir haben Sie doch immer super bei der Arbeit unterstützt”. Ich hab gesagt “Naja, aber der Stundenlohn ist jetzt nicht so super”. Noch nie hab ich erlebt, wie schnell ein Mensch still werden kann. It’s a true story.

    Hier noch ein [Foto von meinem Fahrzeug](https://i.imgur.com/Wx4i6GN.jpg), das ich in der kurzen Zeit irgendwie lieb gewonnen habe.

  12. Bei dem was die Mitarbeiter der Post verdienen wundert es mich sowieso das alles ankommt.

    & nen Sommerjob unter diesen Konditionen – unteranderem Dienstschluss erst wenn alles ausgeteilt ist – nee …
    Hab damals beim kuvertieren im dunklen Keller, 4 x im Monat mehr verdient.

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