
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wir-lernen-in-der-schule-nicht-wie-man-einen-vertrag-abschliesst;art4,3653297
Dafür weiß ich aber wie man Haubenlerche auf Latein dekliniert und das Mitochondrien die Kraftwerke der Zellen sind. Nichts gegen eine solide Allgemeinbildung (die man ja auch nicht bekommt), aber man dürfte auch was lebensrelevantes mit auf den Weg bekommen.
16 comments
oder Arbeitnehmerveranlagung ist ein gutes Beispiel.
Man wird auf das Leben 0 vorbereitet. Ich habe glaube ich schon 90% vergessen was ich in der Schule gelernt habe.
Ist ja nicht so das die Eltern nicht auch ihren Kindern was beibringen sollten und müssen. Außerdem, selber schuld wenn man in eine AHS geht. Verstehe nicht warum es diese Schulform noch gibt.
Wennst in ein Gymnasium gehst statt in eine berufsbildende Schule, dann geht man davon aus, dass du studierst und dir das dann eh selber beibringst, weil du so gescheit bist.
Eines frage ich mich schon: Der Schule wird vorgeworfen, dass jemand der mit 15 einen Lehrberuf ergreift nicht lernt, wie man mit einem Gehalt umgeht. Wie zur Hölle konnten unsere Eltern und Großeltern denn bitte überleben?
Also als wir in Mathematik Zinseszins, Zahlungsströme usw besprochen haben, hat auch die halbe Klasse gepennt. Kann mir nicht vorstellen, dass das bei juristischer oder wirtschaftlicher Grundbildung anders ausschaut.
Btw: Einen Vertrag schließt man mit Konsens über Ware und Preis ab. Egal, ob mündlich oder schriftlich. Und Versicherungsverträge oder ähnliche liest sich sowieso keiner durch, dafür gibt’s zum Glück das KSchG.
und morgen in den oön: “wir lernen in der schule nicht, wie man klopapier benutzt”
Das ist auch nicht Aufgabe der Schule sondern der Eltern.
Ging mir auch so.
Wusste nach der Schule nicht was tun, hatte keinen Zugang zu nem PC mit Internet also konnte ich mich im kleinen Dorf nicht grad weit informieren. Mutter meinte Matura schadet nicht, also eben auf ein normales Gymnasium mit der damaligen einzigen Freundin.
Joa, dann von daheim weg (müssen/wollen) und keinen Plan von nix haben. Wusste nicht, wie man sich am besten ne Wohnung sucht. Was ein Makler ist. Was für Versicherungen es gibt/man braucht. Was man beim Autokauf beachten muss. Was ein Steuerausgleich ist/wie der gemacht wird. Wie man den Stromverbrauch ablesen/schätzen kann und wo man sich welchen Stromanbieter suchen kann. Und warum zum Teufel will die Kirche jedes Jahr was von mir? Und und und.
Wenns da von den Eltern keine Unterstützung/Hilfe gibt und keine Freunde hast, bist aufgeschmissen. Bin an die 30 und komm mir teilweise immer noch hilflos wie ein Teenie vor…
Ich hatte im Poly und in der Berufsschule Wirtschaftskunde und da lernt man das schon, denke auch in HAKs und HLWs gehört das dazu oder täusche ich mich?
Jo, oba Haubenlerchen san gefährdet, Vertrogsrecht sicher ned.
Und wen heds damois interessiert? Keine Sau.
Wennst sowas an den großteil der Gesellschaft richten willst, mussts in Unterstufe/NMS bringen und dann bringst den 12/13 Jahr oidn Gstoitn eppas bei,des a) ned vastea b)se nid intressiert oder c) sichs ban nagstn Volksfest aus da Marilln lötn.
Die Schual kann da ned ois leanen, a bissl Hilfe vo Dahoam oder Interesse dass ma sich des Internet zur Hand nimmt warn hoid a gfragt.
Undn Hausverstand hab i bewusst ned erwähnt,weil der scheinbar scho gstorbn is.
Ganz ehrlich, das sind alles Dinge die du dir selbst leicht beibringen kannst, das hat mit Bildung wenig zu tun. Und fortgeschrittenes Vertragsrecht kannst eh niemandem in der Schule beibringen.
Also, dass du Latein kannst und damit Primärquellen der europäischen Kultur lesen kannst (in der Schule gelesen hast) und eine Grundahnung hast wie dein eigener Körper funktioniert (und daher ned glaubst dei Körperenergie ist von irgendeinem esoterischen Schmarn abhängig), ist in Wahrheit viel wichtiger als rudimentäre Praxisfahigkeiten die du in jedem Job in 3 Monaten eh kannst.
Also wir hatten in der HTL “Wirtschaft und Recht” mit genau den Themen
Wir haben damals (AHS) im Wirtschaftskunde-Teil eigentlich so ziemlich alles was da gefordert wurde gelernt, und auch noch einiges mehr (wie zB “wie lese ich eine Bilanz”).
Wir hatten aber auch einen engagierten Lehrer, und dennoch stellte sich bei einigen die Frage weshalb sie im Unterricht sitzen. Es gibt natuerlich LehrerInnen die nicht engagiert sind, bei denen die Zahl desinteressierter SchuelerInnen, deren Hauptmotivation fuer den Schulbesuch das es draussen kalt und drinnen warm ist, sicher hoeher sein wird.
Einfach ein neues Schulfach einzufuehren wird aber keines dieser beiden Kernprobleme loesen.
Hat niemand mehr Eltern, die einem das Leben beibringen?
viele sagen dafür sind die eltern verantwortlich oder dass man das hald selber lernen muss, learning by doing. ja stimmt beides, manche bekommen aber keine hilfe von den eltern (viele gründe) und das learning by doing kann man doch auf alle lebensbereiche beziehen? finanzen, versicherungen usw das braucht JEDER irgendwann zu wissen und es würde viel ärger/zeit/geld sparen wenn dies in der schule beigebracht würde. dabei lernt man so viele dinge, die so spezifisch sind und wahrscheinlich nur ein prozentsatz der schüler im Leben brauchen wird. ich glaube, dass der staat/politik auch nicht wirklich will, dass man sich zu gut auskennt in diesen bereichen (steuern, geld anlegen und so weiter). aber das will ich mal nicht weiter ausführen lol