Während in der Ukraine weiter erbittert gekämpft wird, beraten die EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel, ob das eingefrorene russische Milliardenvermögen zur finanziellen und militärischen Unterstützung der Ukraine genutzt werden soll. Was für Kiew auf dem Spiel steht, analysiert Oberst Markus Reisner bei ZDFheute live. 

Oberst Markus Reisner

… ist Militäranalytiker, Historiker und aktiver Soldat beim österreichischen Bundesheer. Seit 2024 leitet er das Institut für Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Zuvor war er Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

Zudem ist er Kommandant des österreichischen Gardebataillons. Von 2004 bis 2013 war er Teil einer Spezialeinheit des österreichischen Bundesheeres. In dieser Zeit nahm er an verschiedenen Auslandseinsätzen teil unter anderem in der Zentralafrikanischen Republik, Tschad, Afghanistan, Bosnien und Herzegowina sowie Kosovo, später auch in Mali.  

Bereits im kommenden Frühjahr könnte der Ukraine das Geld ausgehen. Wenn man die Ukraine nicht unterstütze, seien die Chancen hoch, dass das Land nicht bestehen könne, so Präsident Selenskyj. „Dann wird Europa bereits nicht mehr mit Geld, sondern mit Blut bezahlen.“ 

Was würde der Ukraine das russische Vermögen bringen?Und: Wie kann sichergestellt werden, dass die Milliarden angesichts eines Korruptionsskandals in der Ukraine nicht veruntreut werden? Darüber spricht Alica Jung bei ZDFheute live mit Oberst Markus Reisner von der Theresianischen Militärakademie, ZDF-Korrespondent Ulf Röller in Brüssel und Reporter Timm Kröger in Kiew. Seid dabei und stellt Eure Fragen! 

Wann startet ZDFheute live?

Der Livestream beginnt um 19:30 Uhr und wird anschließend hier abrufbar sein. Diskutieren Sie mit! Fragen und Kommentare können Sie gerne in die Kommentarspalte oder per E-Mail an zdfheute-live@zdf.de schreiben.

Mit Material von dpa, reuters, afp