Gastronomie: Mehrheit mag keine Trinkgeld-Optionen bei der Kartenzahlung

by jayjaytlk

45 comments
  1. Na dann streichen wir die Kein Trinkgeld-Option. Dann hatt der Pöbel gefälligst auch zu zahlen, dafür der er sich am Imbiss was bestellt hat!!!!!!!111!!!!11!

  2. Ich finds meistens praktisch in einem richtigen Restaurant mit richtigem service auch wen die vorgeschlagenen Werte teilweise etwas dreist sind. Schlimm finde ich eher den Trend, dass es sowas heutzutage gefühlt überall gibt

  3. Weil die meisten das Trinkgeld einfach aufrunden statt einen genau prozentual berechneten Wert zu geben? Je nach service würde ich bei dem Fall auf dem Bild z.b. einfach 20€ geben und sagen “passt so”.

  4. Gut so. Ich gebe nie prozentuales Trinkgeld, sondern runde auf zu einem Betrag, der mir gerade „vernünftig“ vorkommt. Wenn ich das umrechne, sind das meistens zwischen 5 und 10 Prozent.
    Diese „Gib mir 20% Trinkgeld“-Aufforderung ist unverschämt, auch wenn ich die Wahl habe es nicht zu tun.

  5. Gastronomie reicht die MwSt nicht weiter, ich Zahl kein Trinkgeld mehr, also alles wieder ausgeglichen.

  6. Was?! Wie?! Wirklich?!

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  7. Wenn es nur die Gastronomie wäre. Ich war vor ein paar Monaten im Pop Up Store von Sézane in München auch dort gibt es auf dem Display eine Trinkgeld Option die man durch zweimaliges Drücken ablehnen muss.

  8. Da weiß man ja nicht, ob es tatsächlich ankommt. Wenn ich dem Keller einen fünfer oder zehner gebe, hat er es erstmal und muss es nicht aktiv vom chef bekommen. Daher: Kartenzahlung => kein Trinkgeld und dem Kellner einen Schein geben.

    Kein Kellner/Tischservice heißt für mich auch: kein Trinkgeld

  9. Das ist ein amerikanischer Trend der mir echt gestohlen bleiben kann. Ich will nicht jedesmal extra überlegen müssen wie viel oben drauf kommt, bezahlt die Leute einfach von vorn herein vernünftig.

  10. Ich hoffe dass sich dieses Thema endlich mal erledigt. Nachdem wir ja von der Steuersenkung nichts mitbekommen werden, sollte eh niemand mehr Trinkgeld in der Gastro geben.

  11. *JA NATÜRLICH MAG DAS KEINER MAN. ES HAT KEINER MEHR GELD. UND WENN ICH MIR NE RICHTIG ABGENERVTES GESICHT ANSCHAUE, WENN ICH AUF “KEIN TRINKGELD” DRÜCKE, WEIL ICH MEIN GLAS UND ESSEN SELBST AM TRESEN ABHOLE. WAS ZUM GEIER IS DENN LOS?*

    /e: Sorry fürs Brüllen und versteht mich nicht falsch. Ich geb super gerne Trinkgeld. Gerade Menschen wie zB.:

    * Dem Amazon-Boten, der mir tatsächlich das schwere Paket bis in den Flur getragen hat **und** sogar den Müll mitgenommen hat.
    * Meinem Postboten, der jeden Tag hierher latscht – egal ob Regen, Schnee oder 39°.
    * Ich geb auch super gerne Kekse und eine kleine Nachricht an den Telekom-Mitarbeiter, der mir nicht nur beim Hausanschluss geholfen hat, sondern meinte, ich bräuchte wegen Homeoffice eine Prio-Leitung, obwohl man die eigentlich so nicht bekommt, mit mir an den Kasten gegangen ist und mich aufs Prio-Switch geschaltet hat (in der Weihnachtszeit + ein Zehner)
    * Oder die Stadt, die nach einer Beschwerde wegen „Einhalten der Grenzen“ gesagt hat: „Wieso, der Schuppen steht doch seit 20 Jahren hier und ich hab den mitgebaut. Ich red mit dem Nachbarn.“
    * Aber auch der Kellnerin, die uns nach dem Essen nen Sambuka hinstellt und dem Kleinen noch ne Kugel Eis umsonst.

  12. Neulich in einem SB Restaurant gewesen, da stehst du in der Schlange, holst dir alles selbst mit dem Tablet und dann verweist das Personal auch noch auf die Option Trinkgeld zu geben. Gabs natürlich keins.

    Paar Minuten später waren wir wieder dort, wollten noch eine Nachspeiße, auch selbst geholt, gleichen Prozess, für einen 2€ Pudding.

    Die haben teils echt nicht mehr alle Latten am Zaun, wer bettelt bekommt kein Trinkgeld.

    Der freundliche Suhsi Mensch gestern hat dafür 5€ bekommen bei 22€ Rechnung, einfach weil die Bude voll war, es aber trotzdem schnell ging, das Personal freundlich war und auch sonst alles gepasst hat.

  13. Ich glaube, das ganze würde sehr viel besser angenommen, wenn es den Gewohnheiten entsprechen würde. Also jetzt nicht bei FastFood-Countern, wo man eh nie Trinkgeld geben würde, sondern in Restaurants mit Bedienung:

    Die meisten haben ein intuitives Gefühl, was sie mit Aufrunden zahlen würden, und das sind ja meist eher so irgendwas zwischen 3 und allerhöchstens 10%. Wenn die Auswahl jetzt realistische optionen zeigen würde, die die Leute eh vorhaben zu zahlen, dann würde man sich wahrscheinlich besser fühlen. Also in dem Beispiel von Bild mit 18,20€ wären sinnvolle Auswahlmöglichkeiten:

    kein Trinkgeld/Aufrunden auf 19€ / Aufrunden auf 20€ / freie eingabe betrag/ 5% /10% / freie Eingabe Prozentsatz /

    Edit: Vielleicht statt “Kein Trinkgeld” lieber direkt unter dem Betrag einen großen Button mit “WEITER” oder ähnlich, und etwas kleiner drunter die ganzen Optionen. Das würde der natürlichen Interaktion noch mehr nahekommen.

  14. Ich gebe weiter gerne Trinkgeld, wenn mir der Service gefällt. Aber so fühlt man sich schon etwas genötigt.

  15. Die Trinkgeld-Kultur ist auch Blödsinn. In vielen anderen Ländern ist es komplett unüblich Trinkgeld zu geben und der Service ist wahrscheinlich trotzdem besser als hier. Es ist einfach viel entspannter. Schreibt einfach die echten Preise auf die Karte.

  16. Ich finde es gut, dass es die Möglichkeit gibt, die übliche Implementierung aber nicht gut.
    Ich würde lieber einen Betrag eingeben anstatt Prozenten.
    Was mich auch stört ist, dass ich nicht sicher sein kann, was bei wem am Ende ankommt.

  17. Sobald dieses Feld beim Kartengerät kommt gebe ich aus Prinzip nichts.

    Da werd ich echt zum Boomer eh. Bleib mir bloß weg mit diesem passiv aggressiven Ami Trinkgeld Gehabe.

  18. Ich gebe gerne Trinkgeld. Aber nie, wenn ich mich dazu genötigt fühle.

  19. Wenn das in diesen Apps ordentlich gekennzeichnet ist, so dass es nicht verwirrt und einen nötigt/verarscht, find ich es okay. Wenn…

  20. Ätzend finde ich es vor allem wenn der Kellner meinen gewünschten Betrag (Aufrunden auf X) und von mir verlangt das auf dem Terminal einzugeben. Die vorgeschlagenen Optionen sind meistens utopisch. Mehr als 5 Prozent sind in DE einfach nicht üblich.

  21. Mach halt kein Trinkgeld. Das und Getränke selbst mitbringen gewöhn ich mir aktuell an. Ich finde ein kostenloses Wasser sollte immer drin sein und gastronomien geben die reduzierten Mehrwertsteuer ja eh nicht weiter. Warum soll ich also herzlich sein? Wenn das Trinkgeld nicht fließt und der gierigr Chef nicht mehr zahlen will dann sollte sich Personal nach besseren stellen umsehen.

    Ich fand es sehr angenehm kostenloses Wasser zu bekommen, kein Trinkgeld zahlen müssen weil das als Beleidigung betrachtet wird und dann noch weniger für besseres essen als hier in Deutschland zu zahlen.

  22. Nach dem Steuergeschenk das nicht durchgereicht wird ist es eh mehrfach verrückt sich mit dem Konzept Trinkgeld weiter verarschen zu lassen und auch noch als Kunde die Läden noch weiter zu subventionieren.

     Trinkgeld war mal eine nette Sache als freiwillige Geste, aber es ist an der Zeit sich auf dieses Thema bezogen anderen Ländern wie Dänemark und Japan anzunähern und es ganz bleiben zu lassen bevor wir mit dem Schwachsinn weiter Richtung USA gehen.

  23. Weil prozentuales Trinkgeld eine absolut dumme Erfindung aus Amerika ist. 

  24. Ich war vor ein paar Monaten bei Backwerk (SB Bäcker). Ich habe mir meinen Kaffee aus deren Automaten in den ToGo Becher gefüllt und mir ein Brötchen aus der Theke genommen. Danach bin ich zu der Bezahlstation (die großen Displays zum Bezahlen). Ich hatte also null interaktion mit irgendeinem Mitarbeiter. Die Option Trinkgeld zu geben wurde mir trotzdem angezeigt.

    Es ist auch interessant wie füher Trinkgeld geben eher eine “Opt-In” Variante war zu einer “Opt-Out” Variante wurde. Früher musste man von sich aus sagen dass man Trinkgeld geben möchte, jetzt muss man sich bewusst dagegen entscheiden. Psychologisch ist die zweite Variante für Geschäfte attraktiver.

  25. Vom Service und ob man etwas geben möchte mal abgesehen – so wird halt aktiv gefragt “wie viel?” und man muss ablehnen, wenn man nicht möchte. Hier wird halt eine Selbstverständlichkeit aufgebaut, die vielen Leuten gegen den Strich geht.

    Wenn eine Bedienung den Betrag nennt und dann fragt “wie viel davon ist Trinkgeld?” würde man das ebenfalls als unhöflich und unprofessionell empfinden.

    Mir ist klar, dass Leute oft mit Karte zahlen, weil sie kein Bargeld bei haben und man halt wegen so was nicht auf das Trinkgeld verzichten möchte, aber das ist dann schlimmstenfalls halt Pech.

  26. Wir sind nicht in den USA und wir wollen da auch nicht hin. Die Mitarbeiter zu bezahlen ist Aufgabe ihres AGs. Das Trinkgeld ist das kleine extra, dass man als Kunde freiwillig dazugibt, wenn der Service gut war. 

    Ich sag’s mal so: Eine Dame im Ort teilt auch jedes Jahr zu den Feiertagen Schokolade a die Busfahrer und Postboten aus. Super nett und die freuen sich auch alle. Aber wenn sie jetzt beim Ticketkauf ab Dezember erst auf nem Display “Nein, keine Schokolade geben” drücken müsste, wäre das halt einfach eine Frechheit vom Busunternehmen 

  27. Gut so. Muss echt nicht sein, dass sich amerikanische Verhältnisse hier einschleichen

  28. Ach Leute finden es nicht cool ins Mehrbezahlen geguilttripped zu werden? Was eine Entdeckung 😒

  29. Nachdem mwst. gesenkt wurde für die Gastronomie, aber die Preise nicht an den Endkunden weitergegeben werden, wird das Geld ja bestimmt in die bessere Bezahlung der Mitarbeiter fließen, weswegen trinkgeld nicht mehr notwendig ist, oder?

  30. Ich mag die Läden, wo das Personal einfach noch ne Dose daneben gestellt hat für Trinkgeld, weil die das selber blöd finden. xD

  31. Bei diesen Terminal gebe ich grundsätzlich kein Trinkgeld

  32. Also ich finde das im Restaurant bei Kartenzahlung eigentlich ziemlich praktisch. Man muss die Option ja nicht nutzen, aber ist doch einfacher als zu sagen “20€ bitte” und dann muss die Bedienung das erst wieder eintippen.
    Gibt ja teilweise auch Beträge wo das sonst mit dem Runden nervig ist. Ich meine wenn ich jetzt 17€ bezahlt habe, fühle ich mich ein bisschen komisch dann 19€ statt 20€ zu geben. Da ist es dann doch ganz angenehm einfach genau 10% geben zu können.
    Nervig ist halt, dass das jetzt immer mehr bei Sachen kommt, wo man traditionell eigentlich nie Trinkgeld gegeben hat.

  33. Wird Trinkgeld eingentlich schon versteuert ? /s

  34. Ich mags auch nicht. Karten-Trinkgelder werden versteuert.

    We are not the same.

  35. Gestern in der Pizzeria: Der Laden ist sehr gut, dementsprechend voll. Man steht eine halbe Ewigkeit am Tresen an, um zu bestellen. Um die Sache zu beschleunigen, kann man auch per QR-Code alles online erledigen und direkt bezahlen. Da gab es natürlich auch diese festen Trinkgeldbeträge. Aber keine Möglichkeit, ganz darauf zu verzichten. Nein, danke, nie wieder.

  36. Mir wurde neulich sogar die Trinkgeldoption beim Einkaufen im Schuhgeschäft gezeigt. Konnte gar nicht schnell genug auf “keins” drücken. Alter Schwede.

  37. Wählt mit eurem Geldbeutel, wenn euch das Restaurant eine Auswahl vorschreibt dann gebt aus Trotz einfach überhaupt kein Trinkgeld, wenn’s korrekt abläuft verschwindet diese Scheiße dann auch recht schnell wieder, glaub aber es wird nicht verschwinden, zu wenige machen sich da nen Kopf drüber und den Meisten wird’s einfach egal sein.

  38. ich find so eine option tatsächlich gut WENN sie mich nicht dazu zwingt sie zu benutzen … wenn ich meine karte ranhalten kann auch ohne irgendwas auszuwählen find ich es komplett in ordnung

  39. Seit Einführung des Mindestlohns gebe ich sowieso nur Trinkgeld, wenn es wirklich angebracht ist, sonst nicht. Es gibt keinen Grund, warum Servicepersonal pauschal Trinkgeld bekommen sollte, wenn vergleichbare Berufsgruppen mit gleichem Gehalt komplett ohne Trinkgeldkultur über die Runden kommen müssen.

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