Grüne fordern Pflicht-App für Preisvergleich bei Lebensmitteln

by rennfahrer_bibele

40 comments
  1. Tatsächlich eine gute Idee. So kann man schnell sehen, wo man was günstiger bekommt und kann so wenigstens etwas Geld sparen.

    Allerdings sehe ich ein Problem mit dem Wort „Plicht“. Das ist leider wieder ein Schlagwort, bei dem viele sofort abblocken werden und wieder irgendwas mit „linksgrünsozialistisch“ faseln werden, sodass sich keiner damit überhaupt auseinandersetzen will.

  2. Das ist leider ein auffallendes Muster bei den Grünen: Pflicht und Zwang.

    Ich meine viele Ideen finde ich gut, aber sie machen es dann halt auch immer wieder selber kaputt.

  3. Finde ich gut.

    Dazu auch noch den Preis-Verlauf der letzten Jahre, damit man genau sehen kann, wie sehr sich der Preis erhöht hat.

  4. Finde den Artikel verwirrend, meinen sie nicht eher eine Pflicht-API? Oder muss jeder Supermarkt eine App rausbringen, in der ich die Preise mit der Konkurrenz vergleichen kann, das klingt irgendwie nicht so sinnvoll.

    Auch hier:

    > Mithilfe der von den Grünen vorgeschlagenen App sollte laut Dröge neben Preisen auch auf veränderte Packungsgrößen hingewiesen werden. “Da könnte zum Beispiel ein Aufkleber drauf, auf dem steht, wann die Packung in welchem Umfang verkleinert wurde. Märkte machen das immer wieder: Sie verkleinern die Packung, der Preis bleibt gleich, und Verbraucher merken das nicht sofort”, so Dröge.

    Wozu braucht es die app um solche Sticker anzubringen?

  5. Ich sehe schon die Bild Schlagzeile.
    App Hammer! Habeck installiert persönlich Zwangs App bei allen Bürgern

  6. Komische Überschrift schon wieder, so wie ich das verstanden habe, sollen die Supermärkte ihre Lebensmittelpreise an eine einheitliche App übermitteln auf die der Verbraucher dann zugreifen und vergleichen kann. Finde ich super – vielleicht kann man in den Atemzug ja mal die Mehrwertsteuer für Grundnahrungsmittel senken 👀

  7. Wenn man weiß, dass die Preise nahezu identisch sind, bringt das nicht viel. Gab schon Tests dazu und wegen paar Cent bei Produkt A oder B nutzt man nicht Laden X und Y. Das spart weder Zeit noch Sprit.

  8. Was genau wird denn hier gefordert? In dem Artikel ist mehrmals von ‚Apps‘ und ‚App‘ die Rede. Ist die Forderung, dass wir zukünftig 20 verschiedene Apps haben, oder dass Märkte die geforderten Informationen via API zur Verfügung stellen, sodass sich App-Anbieter dran bedienen können, oder ist die Forderung tatsächlich eine einzige (vom Bund bereitgestellte?) App, für die diese Infos geliefert werden müssen?

    Das sind extrem unterschiedliche Lösungen für dasselbe Problem, aber auch nach mehrmaligem lesen bin ich nicht schlauer.

  9. Wie passend, dass ich erst gestern einen Bericht über Instacart gesehen habe, aus dem hervorging, dass Instacart basierend auf dem Konsumentenverhalten die Preise individuell manipuliert.

    Ich will solche Apps nicht. Ich bin ganz froh darüber, dass die Supermärkte eben noch nicht alles zentral irgendwo elektronisch zugänglich gemacht haben. Dadurch ist die Barriere viel höher, individuell an das Individuum angepasst die Preise zu manipulieren. Wenn man jetzt noch eine App raus bringt, die alles zusammen bringt, kann man damit auch wunderbar Daten darüber sammeln, welche Dinge Kunden sich angesehen haben und “möchten Sie Ihren Standort aktivieren, um Preise der Supermärkte in der Nähe zu sehen” … ach, Sie sind dann im Endeffekt zum Lidl gegangen, nachdem Sie sich Produkt A, B, C angesehen haben… das wird Lidl aber interessieren…! Das führt am Ende des Tages nur dazu, dass alles noch teurer wird.

    Bei Instacart funktioniert das natürlich etwas anders, da die Leute ja direkt auf der App ihre Waren zusammenklicken, aber anyway, ich bin dagegen, solche Datenkraken jetzt auch noch staatlich zu pushen. Falls sich irgendjemand die Doku reinziehen will… [https://www.youtube.com/watch?v=osxr7xSxsGo](https://www.youtube.com/watch?v=osxr7xSxsGo)

    Ach ja und dann noch… wie viele Millionen pumpt der Bund dann in so eine App, dafür dass sie am Ende eh nicht funktioniert oder beim Erscheinen schon obsolet ist… siehe Corona-App? Nein danke.

  10. An sich schon eine gute Idee auch wenn ich da in der praktischen Umsetzung einige Hürden sehe (wie vergleiche ich z.B. Eigenmarken? Soll das für alle Einzelhändler, also auch den Gemüseladen an der Ecke gelten? Was mache ich mit den mannigfaltigen Bonusprogrammen?). Sicherlich alles *irgendwie* lösbar aber wem nutzt das effektiv was? Diejenigen, die das sowieso schon machen haben ja bereits Tools, die das zumindest teilweise darstellen und diejenigen, die es nicht machen, werden es dann auch weiterhin nicht tun. Das klappt ja schon bei ganz anderen Dingen wie Handyverträgen, Bankkonten, usw. hinten und vorne nicht.

  11. Gibt’s doch schon auf freiwilliger Basis, was sehr gut funktioniert : “KaufDa”

  12. Verpflichtende API sollte es genauso geben wie es verpflichtende Preisschilder in den Regalen gibt. Find ich ne gute Sache. Mehr Transparenz zum Wohle der Verbraucher ist immer ne gute Sache

  13. Es wäre auch schön, wenn wieder der tatsächliche Preis an den Regalen stehen würde. Mittlerweile braucht man bei jedem Laden eine andere BonusApp, durch die man die Daten abgibt, nur fürs Privileg, keine höheren Preise zu zahlen.

  14. Sehr gute Idee! Bin gespannt, wie die ultraliberalen Freunde einer freien Marktwirtschaft dagegen argumentieren werden. Ihr Argument ist ständig dEr MaRKt rEGeLt dAS. Damit meinen sie Wettbewerb und genau den würde man mit solch einer App schaffen!

  15. Wahrscheinlich wäre das sogar Marktwirtschaft pur. Denn in der VWL nimmt man doch immer an, dass der Mensch als Homo Oeconomicus immer über alle Optionen Bescheid weiß und sich dann für die von ihm als günstigste Option entscheidet.

    Aber wetten: Union und AfD werden das als Überbürokratisierung und Sozialismus darstellen. Wo kommen wir denn hin, wenn der Konsument keine Zeit für optimalen Preisvergleich im Alltag hat und sich nicht mehr von übertriebenen Preisen ausnehmen lässt?

  16. Da steht was von Apps dieser Art gibt es bereits. Hat jemand eine Empfehlung? Auch wenn diese nicht automatisch aktualisiert wären vielleicht ja ganz praktisch.

  17. Erst alle Lebensmittel durch CO2 Preise unverschämt teuer machen und sich dann als Retter aufspielen mit so einem Aktionismus. So liebe ich die Grünen Heuchler.

  18. Ich hätte gerne das ursprüngliche food watch nutri Score, bevor die klöckner und ihre Lobbyisten dran herum gespielt haben. Den Zucker Anteil und Verarbeitungsgrad.. so wie ist jetzt ist ist es irreführende Werbung.

  19. An sich gute Idee. Das Problem wird die Vergleichbarkeit sein. Hersteller teurerer Marken werden ihre Produkte nicht direkt auf eine Stufe mit billigen Eigenmarken setzen wollen. Entweder wird dann nichts vergleichbar sein oder alle Hersteller werden gezwungen, ihre Artikel auf das Niveau des billigsten Vergleichsartikels runterzustufen, um mithalten zu können

  20. Au ja, gleich ne Ausschreibung starten.

    Irgendeine 2-Mann Software Bude in Berlin bereitet sich schon darauf vor, den größten Datenmüll zu produzieren und mit Steuergeldern dafür ertränkt zu werden.

  21. Ist das dieser Bürokratieabbau von dem alle reden?

  22. Fordert die Supermärkte doch auf ihre Preise über eine Schnittstelle offen, jedem zur Verfügung zu stellen. Mit einer Mindestanforderung an Informationen, Aktualität und nicht funktionalen Anforderungen.

    Eine weitere sinnlose App braucht kein Mensch.

    Gäbe es diese Schnittstellen, würde der Markt da selbst aktiv werden und die Vergleiche in bereits bestehende Apps und Anwendungen integrieren.

  23. Die Vergleichbarkeit wurde ja schon zu genüge erwähnt. Ein anderes Problem sehe ich im weiteren Preisdumping bei Lebensmitteln. Wir wissen ja wo das hinführt. Tierwohl ist egal, vegetarische und vegane Alternativen werden weiter benachteiligt und Lebensmittel werden allgemein mit schlechteren, billigen Zutaten gestreckt.

    Ich verstehe ja die Idee dahinter und die ist grundsätzlich nicht schlecht. Die Konsequenzen in der echten Welt werden aber vermutlich eher kontraproduktiv sein, solange man nicht gleichzeitig auch weitere Maßnahmen ergreift um die Lebensmittelqualität zumindest zu halten, wenn nicht sogar zu verbessern.

  24. Milka Mondelez Lobbyisten machen sich schon mal Startbereit.

  25. und bitte wieder einheitliche Maße einführen. Ich hab so die Fresse voll dass alle paar Wochen wieder 20, 60, 105 Gramm aus einem Produkt verschwinden

  26. Edeka und eine große Menge der Rewe wären also schonmal raus, da diese von privaten Kaufleuten betrieben wären und nicht von der Dachorganisation.

  27. Herrgott nochmal. Was eine missleading Überschrift schon wieder. 
    “Grüne fordern verpflichtende Preisdaten-Transparenz vom Einzelhandel.” das ist, was sie wollen. Die Daten können dann in einer App angezeigt werden.

  28. Gerüchteweise kann der mündige Bürger bereits jetzt Preise vergleichen. Wenn er das entweder nicht tut oder nicht kann: was hilft die App?

  29. Was ein Blödsinn …

    Danke, ich war gerade noch am Schwanken welcher Partei ich beitrete.

  30. dies zeigt welche mentale kapazität grüne ihren wählern zutrauen….

  31. Ich hoffe das bewirkt was gutes – so 100% sicher bin ich mir nicht. Bei den Tankstellen führt es teilweise zu besseren Preisen, teilweise aber auch zu erleichterten Preisabsprachen…

  32. Anstatt eine Pflicht App für Preisvergleich sollten wir erstmal verbieten, dass jeder Konzern seine eigene App macht, wo man ausschließlich dort die Coupons bekommt und Leute ohne App mehr bezahlen. Wenn man heutzutage einkaufen geht braucht man 2-3 verschiedene Apps, damit man nicht unsummen an Kohle bezahlt.

  33. Nein, verdammt noch mal keine App. Die sollen eine API bereitstellen. Apps/Webseiten die das dann entsprechend abrufen und aufbereiten werden zur Genüge aus dem Boden schießen.

    Wenn die App unter deren Kontrolle ist dann wird das nichts.

  34. Wird halt Geld kosten, das irgendjemand bezahlen müssen wird.

  35. Eigentlich wollte ich fragen ob wir jetzt schon so weit sind, dass wir die Vorteile vom Kapitalismus erzwingen müssen. Dann ist mir eingefallen, dass die Firmen sich alle ansprechen würden, wenn wir nicht genau das schon mit Gesetzen verhindern würden. Wann also wird eingesehen, dass der Kapitalismus in dieser Art nicht funktioniert?

  36. Grüne wollen Supermärkte verpflichten ihre Preise transparent zu gestalten.

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