Klenk ist halt auch um nichts besser. Er verfolgt nur andere (Ziele|Menschen|…)
Meiner Meinung nach haben beide sehr große Egos und auch beide ihre Methoden. Moralwächter sind sie beide nicht, auch wenn sie sich selbst immer wieder als solche darstellen.
Aber letztendlich haben sie eine Funktion in der österreichischen Medienpolitik.
ZackZack macht linken Boulevard und is dementsprechend glaubhaft. Weiß auch nit, warum sich da so viele mitreißen lassen.
Wenn ma mal ehrlich sind, dann is die ganze Pilnacekgschicht langsam lächerlich. A Verschwörung der Polizei und Staatsanwaltschaft im Auftrag der ÖVP is halt so extrem unwahrscheinlich. Und auch die ganzen Indizien vom Pilz fallen ja bei näherer Betrachtung auch in sich zusammen (zB das mit der Ärztin und der Obduktion).
Am Ende bleibt halt, dass a Besoffener a Böschung entlang ins Wasser gefallen und ertrunken is (mit Abstand die wahrscheinlichste Variante). Dann wollten die unteren Behördenstufen das in österreichischer Manier halt möglichst schnell abarbeiten (grad keinen Haxn ausreißen).
Is jetzt nit da riesige Skandal, sondern a tiefer liegendes Problem: In Österreich sind die Leute gern faul und nur wenn ma irgendwo Druck macht, wird dann gscheid gearbeitet. Da is es halt bei einem prominenten Fall passiert.
Pilz hat selbst in der Dunkelkammer abgegeben er hält einen Mord für unwahrscheinlich.
Das Problem ist auch nicht der Mord/Unfall – sondern die komplett falschen Ermittlungsmethoden. Bei einem Unfall, einer fahrlässigen Tötung (Kampf mit Todesfolge) oder anderem hätten Beweismittel sichergestellt werden müssen. Nur durch die unprofessionelle sofortige Feststellung eines Suizides konnte du Sicherstellung der Beweise umgangen werden. Und gerade diese Beweise wären spannend gewesen. Und darum geht’s.
Klenk der NeoKapitalist. Schreibt auch nur, was ihm in den Kram passt. Und über Parteien die ihm passen.
> Einem Journalisten sollte es um Fakten gehen, Pilz scheint immer nur zu sehen, was in seine Erzählungen passt.
> Wie konnte es so weit kommen? Wenn er von einer Sache überzeugt ist, hat Pilz keine Scheu, anderen Meschen – in diesem Fall fünf Polizisten – übel mitzuspielen. Dazu nützt er Personen aus, die sich ihm arglos ausliefern – wie die frühere Partnerin von Pilnacek, die Pilz als Quelle für sein Buch diente.
Ich finde die selbstgefällige und selbstverliebte Art und Weise wie Pilz spricht nicht nur schwer erträglich, sondern auch schon Hinweis darauf wie penibel er arbeitet und wie objektiv er berichtet (…wenig). (Obendrauf schreibt er auch noch unfassbar schlecht und schwer lesbar.) Wie viele gute Verschwörungstheoretiker hat er dabei genug oberflächliche Ansätze oder Fragen dass es auf den ersten Blick legitim klingt – das ist die Krux: Um die Unsauberkeit aufzuzeigen muss man unverhältnismäßig viel Aufwand hineinstecken um die Erzählungen zu entkräften und zu hinterfragen.
Am Ende kommen die Verteidiger immer sofort mit „Aber das ist doch offensichtlich dass da fragwürdig gearbeitet wird, wer das nicht hinterfragt macht den Türkisen die Mauer!“. Dass sie dabei ausschließlich die 5% erwähnen die ohnehin niemand in Abrede stellt und auf die sich alle einigen können, aber die 95% fragwürdige, haltlose Verschwörungstheorie ignorieren fällt ihnen nicht auf; da wollen viele die vermeintlich ja nur auf Diskussion drängen plötzlich nicht mehr diskutieren.
Dass Alpbach von seinen Fans (und zB auch von der von mir sonst geschätzten Dunkelkammer) einfach wegignoriert wird kommt noch obendrauf.
Egal wie pilnacek gestorben ist, alles danach war einfach seltsam. Handy Bunsen Brenner etc.
Das gehört aufgeklärt. Und wenn das typisch ist muss es konsequenzen geben und ideen Wie die qualität der polizei arbeit gesteigert werden kann.
Wenn man von Anfang an Klenk gefolgt wäre, gäbe es gar keinen Untersuchungsausschuss, weil ja eh alles nur Verschwörungstheorien sind. Wir müssen Peter Pilz dankbar für seine Arbeit in diesem Fall sein, der als großer Skandal in die österreichische Geschichte eingehen wird.
Eine LG Präsidentin, die mit Bunsenbrennern Handys zerstört ist für sich alleine schon unfassbar. Dass sie nicht zurücktritt, zeigt, dass viele in der ÖVP und deren Dunstkreis schon lange den letzten Anstand verloren haben.
Klenk des Wiaschtl. Er kritisiert das, was er selbst macht. I pack den Hawara nimma.
Klenk hat sich selbst schon mehr als genug geleistet und ist der CancelKaiser von Österreich, der da halt seinen Konkurrenten kritisiert, da er gerne der große Aufdecker wäre, was er aber schon lange nicht mehr ist.
Klenk wird bezahlt. Anders ist seine Idiotie nicht zu erklären.
Weil der Klenk ja auch immer so supersauber unterwegs ist.
Samma froh, dass der Pilz nicht nach Klenks Maßlinien gearbeitet hat, weil dann gäbs den UA gar nicht.
*”If it quacks like a duck, looks like a duck, and swims like a duck, then it probably is a duck*
Drittletzte Zeile vom zweiten Text (Text von ZackZack?): Ein Unfallgeschehen erscheint aus gerichtsmedizinischer Sicht wahrscheinlich.
– als genau der Satz, der laut Klenk weggelassen wurde.
Da ist der Herr Klenk aber keinen Deut besser, er framed die Äußerungen vom pilz doch selbst. Pilz hat unzählige Male gesagt, dass er ein unfallgeschehen für wahrscheinlich hält, nichts desto trotz der Tod jedenfalls aufgeklärt gehört, das sollte selbstverständlich sein.
All die Erkenntnisse, die nun mehr od weniger auf dem Tisch liegen sind doch pilz zu verdanken, was kann sich der klenk auf die Fahnen heften?
Bin ehrlich gesagt sehr verstört über die Agitation von klenk in dieser Geschichte.
Sowohl Klenk als auch OP sollten vll mal weiterlesen. Paar Sätze weiter stehts nämlich eh.
Hat Pilz eigentlich ein einziges Mal irgendwo behauptet dass er an Mord glaubt? Das wird ihm ständig unterstellt, vorallem von Klenk gern, und ich weiß Pilz tanzt a bissl ums Thema rum, aber explizit gesagt hat er das glaub ich nie. Ich hab mich jetzt ned super tief damit befasst, aber ich hatte eher den Eindruck es ihm primär darum die Pfuscherei die da bei den Ermittlungen ganz offensichtlich passiert ist aufzuzeigen, und das Leut wie Klenk versuchen ihn in a VTler-Eck zu drängen um ihn zu diskreditieren.
Pilz ist sicher ned perfekt, aber Klenk ist um nichts weniger aufmerksamkeitsgeil. Beide leisten großartige Arbeit, aber auch beide Drama-Queens…
Ich mag sie beide nicht besonders, von dem her ist es mir jetzt eher wurscht wer wen anbatzt. Aber ich finds lustig, dass der Klenk dem Pilz vorwirft durch ausgewählte Zitate den Inhalt in eine gewisse Richtung lenken zu wollen.
6 Zeilen unter dem blau markierten Text
>Der kolportierte Suizid erscheint aus gerichtsmedizinischer Sicht als wenig wahrscheinlich. **Ein Unfallgeschehen erscheint aus gerichtsmedizinischer Sicht als wahrscheinlich**.
Aus rein medizinischer Sicht und anhand der vorhandenen Unterlagen sind weitere Ursachen für den Tod des Mannes nicht objektivierbar.
Da steht halt im Pilz Text genau der Teil, den er laut Klenk nicht geschrieben hat. Hat der Klenk, dadurch, dass er nur den für sich günstigen Teil markiert hat und den Rest weg gelassen hat, versucht den Inhalt in eine gewisse Richtung zu lenken?
Eigentlich hat Klenk einen Experten zur Gerichtsmedizin an seiner Seite im Podcast. Da hätte man schon längst alles durchgehen können. Die Chance dass der kolportierte Suizid dabei wackelt ist halt groß und dann würde Klenk Pilz stützen. Oder sie treffen sich beide in der Dunkelkammer und kommen am Schluss vielleicht drauf, dass Klenk nicht so sehr an den Selbstmord glaubt und Pilz nicht so sehr an den Mord.
Ist das nicht dieselbe Aussage je anders formuliert? Das zu kürzen ist journalistisch nicht unredlich.
Die Datensicherung/-vernichtung Rund um den Fall ist sicher nicht kosher.
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Klenk ist halt auch um nichts besser. Er verfolgt nur andere (Ziele|Menschen|…)
Meiner Meinung nach haben beide sehr große Egos und auch beide ihre Methoden. Moralwächter sind sie beide nicht, auch wenn sie sich selbst immer wieder als solche darstellen.
Aber letztendlich haben sie eine Funktion in der österreichischen Medienpolitik.
ZackZack macht linken Boulevard und is dementsprechend glaubhaft. Weiß auch nit, warum sich da so viele mitreißen lassen.
Wenn ma mal ehrlich sind, dann is die ganze Pilnacekgschicht langsam lächerlich. A Verschwörung der Polizei und Staatsanwaltschaft im Auftrag der ÖVP is halt so extrem unwahrscheinlich. Und auch die ganzen Indizien vom Pilz fallen ja bei näherer Betrachtung auch in sich zusammen (zB das mit der Ärztin und der Obduktion).
Am Ende bleibt halt, dass a Besoffener a Böschung entlang ins Wasser gefallen und ertrunken is (mit Abstand die wahrscheinlichste Variante). Dann wollten die unteren Behördenstufen das in österreichischer Manier halt möglichst schnell abarbeiten (grad keinen Haxn ausreißen).
Is jetzt nit da riesige Skandal, sondern a tiefer liegendes Problem: In Österreich sind die Leute gern faul und nur wenn ma irgendwo Druck macht, wird dann gscheid gearbeitet. Da is es halt bei einem prominenten Fall passiert.
Pilz hat selbst in der Dunkelkammer abgegeben er hält einen Mord für unwahrscheinlich.
Das Problem ist auch nicht der Mord/Unfall – sondern die komplett falschen Ermittlungsmethoden. Bei einem Unfall, einer fahrlässigen Tötung (Kampf mit Todesfolge) oder anderem hätten Beweismittel sichergestellt werden müssen. Nur durch die unprofessionelle sofortige Feststellung eines Suizides konnte du Sicherstellung der Beweise umgangen werden. Und gerade diese Beweise wären spannend gewesen. Und darum geht’s.
Klenk der NeoKapitalist. Schreibt auch nur, was ihm in den Kram passt. Und über Parteien die ihm passen.
Passend dazu auch [Gernot Bauer im Profil](https://www.profil.at/meinung/kommentar-pilnacek-tod-pilz-buch-takacs/403115036):
> Einem Journalisten sollte es um Fakten gehen, Pilz scheint immer nur zu sehen, was in seine Erzählungen passt.
> Wie konnte es so weit kommen? Wenn er von einer Sache überzeugt ist, hat Pilz keine Scheu, anderen Meschen – in diesem Fall fünf Polizisten – übel mitzuspielen. Dazu nützt er Personen aus, die sich ihm arglos ausliefern – wie die frühere Partnerin von Pilnacek, die Pilz als Quelle für sein Buch diente.
Ich finde die selbstgefällige und selbstverliebte Art und Weise wie Pilz spricht nicht nur schwer erträglich, sondern auch schon Hinweis darauf wie penibel er arbeitet und wie objektiv er berichtet (…wenig). (Obendrauf schreibt er auch noch unfassbar schlecht und schwer lesbar.) Wie viele gute Verschwörungstheoretiker hat er dabei genug oberflächliche Ansätze oder Fragen dass es auf den ersten Blick legitim klingt – das ist die Krux: Um die Unsauberkeit aufzuzeigen muss man unverhältnismäßig viel Aufwand hineinstecken um die Erzählungen zu entkräften und zu hinterfragen.
Am Ende kommen die Verteidiger immer sofort mit „Aber das ist doch offensichtlich dass da fragwürdig gearbeitet wird, wer das nicht hinterfragt macht den Türkisen die Mauer!“. Dass sie dabei ausschließlich die 5% erwähnen die ohnehin niemand in Abrede stellt und auf die sich alle einigen können, aber die 95% fragwürdige, haltlose Verschwörungstheorie ignorieren fällt ihnen nicht auf; da wollen viele die vermeintlich ja nur auf Diskussion drängen plötzlich nicht mehr diskutieren.
Dass Alpbach von seinen Fans (und zB auch von der von mir sonst geschätzten Dunkelkammer) einfach wegignoriert wird kommt noch obendrauf.
Egal wie pilnacek gestorben ist, alles danach war einfach seltsam. Handy Bunsen Brenner etc.
Das gehört aufgeklärt. Und wenn das typisch ist muss es konsequenzen geben und ideen Wie die qualität der polizei arbeit gesteigert werden kann.
Wenn man von Anfang an Klenk gefolgt wäre, gäbe es gar keinen Untersuchungsausschuss, weil ja eh alles nur Verschwörungstheorien sind. Wir müssen Peter Pilz dankbar für seine Arbeit in diesem Fall sein, der als großer Skandal in die österreichische Geschichte eingehen wird.
Eine LG Präsidentin, die mit Bunsenbrennern Handys zerstört ist für sich alleine schon unfassbar. Dass sie nicht zurücktritt, zeigt, dass viele in der ÖVP und deren Dunstkreis schon lange den letzten Anstand verloren haben.
Klenk des Wiaschtl. Er kritisiert das, was er selbst macht. I pack den Hawara nimma.
Klenk hat sich selbst schon mehr als genug geleistet und ist der CancelKaiser von Österreich, der da halt seinen Konkurrenten kritisiert, da er gerne der große Aufdecker wäre, was er aber schon lange nicht mehr ist.
Klenk wird bezahlt. Anders ist seine Idiotie nicht zu erklären.
Weil der Klenk ja auch immer so supersauber unterwegs ist.
Samma froh, dass der Pilz nicht nach Klenks Maßlinien gearbeitet hat, weil dann gäbs den UA gar nicht.
*”If it quacks like a duck, looks like a duck, and swims like a duck, then it probably is a duck*
Drittletzte Zeile vom zweiten Text (Text von ZackZack?): Ein Unfallgeschehen erscheint aus gerichtsmedizinischer Sicht wahrscheinlich.
– als genau der Satz, der laut Klenk weggelassen wurde.
Da ist der Herr Klenk aber keinen Deut besser, er framed die Äußerungen vom pilz doch selbst. Pilz hat unzählige Male gesagt, dass er ein unfallgeschehen für wahrscheinlich hält, nichts desto trotz der Tod jedenfalls aufgeklärt gehört, das sollte selbstverständlich sein.
All die Erkenntnisse, die nun mehr od weniger auf dem Tisch liegen sind doch pilz zu verdanken, was kann sich der klenk auf die Fahnen heften?
Bin ehrlich gesagt sehr verstört über die Agitation von klenk in dieser Geschichte.
Sowohl Klenk als auch OP sollten vll mal weiterlesen. Paar Sätze weiter stehts nämlich eh.
Hat Pilz eigentlich ein einziges Mal irgendwo behauptet dass er an Mord glaubt? Das wird ihm ständig unterstellt, vorallem von Klenk gern, und ich weiß Pilz tanzt a bissl ums Thema rum, aber explizit gesagt hat er das glaub ich nie. Ich hab mich jetzt ned super tief damit befasst, aber ich hatte eher den Eindruck es ihm primär darum die Pfuscherei die da bei den Ermittlungen ganz offensichtlich passiert ist aufzuzeigen, und das Leut wie Klenk versuchen ihn in a VTler-Eck zu drängen um ihn zu diskreditieren.
Pilz ist sicher ned perfekt, aber Klenk ist um nichts weniger aufmerksamkeitsgeil. Beide leisten großartige Arbeit, aber auch beide Drama-Queens…
Ich mag sie beide nicht besonders, von dem her ist es mir jetzt eher wurscht wer wen anbatzt. Aber ich finds lustig, dass der Klenk dem Pilz vorwirft durch ausgewählte Zitate den Inhalt in eine gewisse Richtung lenken zu wollen.
6 Zeilen unter dem blau markierten Text
>Der kolportierte Suizid erscheint aus gerichtsmedizinischer Sicht als wenig wahrscheinlich. **Ein Unfallgeschehen erscheint aus gerichtsmedizinischer Sicht als wahrscheinlich**.
Aus rein medizinischer Sicht und anhand der vorhandenen Unterlagen sind weitere Ursachen für den Tod des Mannes nicht objektivierbar.
Da steht halt im Pilz Text genau der Teil, den er laut Klenk nicht geschrieben hat. Hat der Klenk, dadurch, dass er nur den für sich günstigen Teil markiert hat und den Rest weg gelassen hat, versucht den Inhalt in eine gewisse Richtung zu lenken?
Eigentlich hat Klenk einen Experten zur Gerichtsmedizin an seiner Seite im Podcast. Da hätte man schon längst alles durchgehen können. Die Chance dass der kolportierte Suizid dabei wackelt ist halt groß und dann würde Klenk Pilz stützen. Oder sie treffen sich beide in der Dunkelkammer und kommen am Schluss vielleicht drauf, dass Klenk nicht so sehr an den Selbstmord glaubt und Pilz nicht so sehr an den Mord.
Ist das nicht dieselbe Aussage je anders formuliert? Das zu kürzen ist journalistisch nicht unredlich.
Die Datensicherung/-vernichtung Rund um den Fall ist sicher nicht kosher.
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