
Hallo!
Heute bin ich mit einem Freund essen gegangen und wir wurden an die Bar gesetzt, da es keine anderen freien Tische gab. Neben mir gab’s noch einen Platz, den kaum später ein etwas älterer Herr eingenommen hat. Die Kellner mussten die fertigen Teller zuerst wegräumen, ehe er sich setzen konnte. Der Herr wollte irgendetwas von mir, also fragte er mich nach irgendetwas, aber auf Englisch. Daraufhin habe ich erwidert, dass ich Deutsch kann. Er zog kurz die Augenbrauen und sagte „Oh” bevor er anfing, im Dialekt zu sprechen.
Sowas passiert mir als Schwarzer ziemlich oft. Bevor ich meinen Mund öffne, wird davon ausgegangen, dass ich kein Deutsch kann. Abgesehen davon, dass diese Annahme extrem schlecht ist, verstehe ich nicht, warum manche einen nicht zuerst auf Deutsch ansprechen, anstatt es krampfhaft auf Englisch zu versuchen. Meine Freunde bekommen das auch mit, dass ich immer auf Englisch angesprochen werde, obwohl alle Deutsch können.
Einmal hatte ich Besuch aus den USA. Mein Freund ist weiß und sieht aus wie ein „Österreicher”. Er wurde immer auf Deutsch voll gelabert und gefragt, ob er für mich bestellen wolle. Dann sagte er immer höflich: "I don’t speak german, but he does!"
Dann kommt immer die Frage nach der Herkunft. „Nein, aber wo kommst du wirklich her?? Deine Eltern?? Deine Großeltern?”
Vor einer Woche fragte mich ein Lehrling beim Frisör, ob ich aus Ghana komme …
Ich weiß, dass Reddit eine linke Bubble ist, aber ich habe das Gefühl, dass viele gar nicht wissen, wie schlimm und verletzend diese Annahmen sind. Es gibt so viele Muttersprachler, die nicht wie der 0815-Schnitzelessende-Österreicher aussehen. Diese Fragen sind sehr selten wertungsfrei und auf keinen Fall sollte sie jemand als Erstes raushauen… Es gibt tausende Fragen, die man lieber stellen könnte als gleich nach der Herkunft zu fragen. Noch schlimmer ist, wenn sie mir gar nicht glauben. Sorry, es gibt kein exotisches Land …
Frage an die anderen Dunkelhäutigen: Macht ihr ähnliche Erfahrungen?
Das heutige Ereignis hat mich an dieses Video erinnert:
by Any_Air1366
46 comments
Ich kenne einige Leute aus div. Ländern, vor allem wo ich arbeite und auf Englisch anzufangen ist die sicherere Wette.
Wobei mit einer Kollegin aus Polen sind wir erst nach einer ganzen Weile darauf gekommen, dass wir beide auch Deutsch können.
Ich mache ähnliche Erfahrungen, spreche dann Deutsch mit meinem Gegenüber und kriege oft als Kommentar danach zu hören: ‘Oh, Sie können ja gut Deutsch’.
“Wo kommst Du wirklich her” ist oag. Ich verstehe total dass das nervenaufreibend und verletzend ist.
Aber: ist auf Englisch angesprochen werden wirklich so schlimm? Der Grossteil der Österreicher ist nun mal nicht schwarz. Ist es da nicht verständlich wenn der ältere Herr mit Englisch startet?
Genuine question, ich möchte es wirklich besser verstehen.
Ich finde diese Annahme auch sehr problematisch. Man sollte eigentlich immer davon ausgehen, dass der andere die Landessprache beherrscht.
Muss gestehen, da bin ich selbst schuldig.
Aufgewachsen in einem paar hundert Seelendorf in einer finsteren Schlucht kannte ich Menschen mit nicht heller Hautfarbe nur aus dem Fernsehen.
Als ich dann anfing bissl rauszukommen kam ich in der nächsten größeren Stadt mit einem gleichaltrigen Typen schwarzer Hautfarbe in Kontakt und das erste was ich ihn gefragt hab war “Hey, where do you come from?”. Er war sichtlich beleidigt hat mir dann aber doch in tiefstem Dialekt “Krems, du Nudlaug! Geboren und aufgwachsn!” genantwortet.
War mir damals furchtbar peinlich und ist es ehrlich gesagt bis heute noch obwohl fast 15 Jahre her. In der Zeit hat sich zwischen uns eine recht gute Freundschaft entwickelt….
Kurz und knapp: Ja
Schau südländisch aus und eben nicht wie ein Autochthoner.
zuerst: ich verstehe dich und ich kann mir vorstellen, dass das irgendwann nervt und verletzend ist. dennoch – vielleicht meinen es viele gegenüber gar nicht verletzend oder wertend (was natürlich nicht ausschließt, dass es einige gegenüber eventuell genau darauf anlegen)? ich glaube, ich würde rein aus interesse und neugierde auch nach der herkunft deiner familie oder deinen globalen wurzeln fragen, aus dem grund, weil es mich wirklich und aufrichtig interessiert…wenn man zB aus einem ländlichen dorf kommt, eine überschaubare, unaufregende familiengeschichte hat, bis auf ein paar brieffreundschaften in den kinder- oder jungendjahren keinerlei verbindungen außerhalb seiner dorfbubble hatte und auch beruflich nicht vehement der globalität ausgesetzt ist – dann ist das im positiven sinne aufregend. ich meine, es ist sogar beneidenswert, weil du dadurch für dein gegenüber automatisch mehr mitbringst, als die sonst so übliche bekannte bubble und wahrscheinlich auch schon mehr oder andere aspekte dieser welt gesehen hast. aber ja, man sollte sicher nicht mit dieser tür ins haus fallen beim erstkontakt….
„Was bist du für ein Landsmann ?“ oder höflich „was sind Sie für ein Landsmann?“ ist die std. Frage in Österreich.
Immer wenn man eine Meinung zu irgendetwas hat und diese auch noch ausspricht. Überall.
Das passiert dir auf der ganzen Welt wenn du nicht wie ein typischer Einheimischer aussiehst, natürlich ärgerlich wenn man tatsächlich in dem jeweiligen Land lebt oder sogar aufgewachsen ist.
Geh mal davon aus, dass es bei den meisten kein Rassismus sondern eher Neugier ist, wenn sie fragen, woher du kommst. Mit wirklich vielen Schwarzen haben die typischen Österreicher selten zu tun, daher ist halt oft der Gedanke vermutlich “ok, der kommt von woanders her, sind wir nett und versuchen es auf Englisch”.
Und ja, auch wenn du als Österreicher ein Dorf weiter ziehst, fragt dich 10 Jahre später beim Thema Übersiedeln immer noch jemand “und wo kommst du her?”.
Sorry, tut mir leid für dich – aber leider wird sich das nicht so schnell ändern. Selber ins Ausland ausgewandert war ich Kaukasier in einem Nordischen Land natürlich unsichtbar als Immigrant (bis ich den Mund aufmachen musste). Und gleichzeitig gabs Leute die dort geboren worden sind und die Staatsbürger haben, die aber durch die Hautfarbe als Ausländer wahrgenommen wurden.
Das hat dann zu teils skurrilen Situationen geführt – dem dunkelhäutigen Mann an der Kassa wollte ich erklären, dass ich nicht Englisch mit ihm rede weil ich glaub er ist Ausländer, sondern weil ich selber die Sprache nicht kann – aber wie macht man das gscheit?
Aber ja, wir sollten alle etwas flexibler werden und auch mal von unseren einheimischen Stereotypen abkommen.
Warum findest du das verletzend? Die Annahme, dass du wahrscheinlich irgendwoanders her stammen könntest, ist doch naheliegend. Du könntest doch so etwas antworten wie “Ich komme aus Wien, meine Eltern stammen aus Ghana” o. Ä.
Die “gemeinte” Frage der Fragesteller würde voll ausformuliert vermutlich etwa so lauten: “Wo bist du geboren, und falls hier, woher stammen deine Eltern bzw. wo liegen deine Wurzeln?”
Ich kann mir vorstellen, dass ich an deiner Stelle vielleicht genervt wäre, aber verletzend finde ich die Frage bzw. Annahme nicht.
Ich finde das absolut naheliegend, dass man beim Smalltalk fragt woher jemand kommt. Vielleicht kommt man drauf, dass man ausm selben Kaff oder aus der selben Gegend kommt, vielleicht erzählt aber auch jemand ganz gern woher er kommt und man kann da anknüpfen. (Unwahrscheinlich in diesem Sub aber denkbar!)
In meinem (örtlichen) Umfeld sind die meisten Leute schon weiß, aber gerade in der Wintersaison müsste man Fremde eher auf Bundesdeutsch ansprechen, anstatt im Dialekt.
Passiert mir aber sicher nicht, bei mir wird jeder Wappler mit Dialekt beglückt.
Es würde mich aber auch nicht wundern, wenn es dazu einen Post gibt, wo sich deswegen wer in der Opferrolle sieht.
Es gibt sicher genug Leute bei denen die Frage genuin rassistisch ist, aber möchte auch ein bisschen eine Perspektive geben, dass es nicht immer so gemeint sein muss:
Gerade in Österreich ist die Frage „wo kommst du her?“, „wo gherst du hin?“ oder „wer san deine Eltern?“ auch eine Frage die jeder gestellt bekommt. Das kann im Bundesland auf Bezirk oder Gegend bezogen sein oder aufs Tal, aufs Dorf, auf den Ortsteil usw.
Das ist gefühlt DIE wichtigste Frage die du speziell am Land gestellt bekommst unabhängig davon wie deine Hautfarbe ist. Im Zillertal wird dich nach 40
Jahren selbst als weißer Österreicher noch jeder fragen woher du *wirklich* bist, wennst auch nur den Anflug eines nicht-tirolerischen Dialekts hast, da kannst sogar in Lederhosen schlafen gehen. Das hängt auch damit zusammen, dass eben die Herkunft in Österreich tatsächlich ein sehr identitätstiftendes Merkmal ist und nicht nur auf die Nationalität bezogen ist.
Dementsprechend interessiert es die Leute einfach sehr – meine österreichischen Verwandten im Ausland, tlw. in der 3. Generation, würden auch nichts anderes drauf antworten wenn du sie fragst. Umgekehrt handhabt es der nicht-österreichische Teil meiner Familie in Österreich auch so, selbst wenn die Migrationsgeschichte da tlw sogar mittlerweile in der 4. Generation ist.
“wo kommst du WIRKLICH her” ist echt Orsch.
“Wo kommen deine Vorfahren her” würde ich persönlich auch spannend finden (ungeachtet der Hautfarbe). Aber das ist halt nix für den 3. Satz nach dem Kennenlernen. 🤦♂️
Englisch ansprechen würde ich nicht pauschal als ungut sehen aber das kommt sicher auf den Kontext an.
Hat eher nichts kausal mit Hautfarbe zu tun. Sie zeigt den Leuten nur an das du wahrscheinlich Ausländer bist. Andere Ausländer, wie auch immer sie daran erkannt werden, werden auch ständig nur mit Englisch angesprochen, ist irgendwie so ein Mentalitäts Ding.
Und wegen der Frage nach der Herkunft. Weiß nicht ob ich das jetzt sofort fragen würde, aber ich würde es aus echtem Interesse tun weil sich dadurch viele interessante Gespräche und neue Informationen entwickeln. Viele sind an anderen Kulturen und Austausch interessiert.
Und selbst als weißer Deutscher werde ich übrigens auch in verschiedenen anderen Ländern oft und schnell nach meiner Herkunft gefragt, und sicher nicht aus Rassismus. Das sehe ich ausschließlich aus Interesse an mir, außer es gebe ernsthafte andere Hinweise auf tatsächliche Diskriminierung.
Tut mir leid, dass du diese erfahrung machen musst. Ich war da früher selber so, also bei menschen wo ich mir gedacht habe die könnten nicht deutsch sprechen (weniger die hautfarbe) , inzwischen sprech ich jeden auf deutsch an :D.
Das problem ist ,dass sich die leute nicht so schnell ändern werden und du da gegen was ankämpfen würdest das dir nur energie nimmt.
Vl kannst du eine möglichkeit finden wie du damit besser umgehst sodass es dir nicht allzu schirch tut (auch wenns deren fehler ist). Vl ist was zrückreden nicht schlecht (also einfach a la “meinens ich kann kein deutsch?”)
Wünsch dir jedenfalls viel glück. Und sorry jochmals dass dir sas passiert
Habe ich mit Bandkollegen (schwarz) in Wien immer und immer wieder erlebt. Einer der beiden hatte es mit Humor genommen und meist auf Dialekt geantwortet (ist in Wien geboren und aufgewachsen) mit einer Gegenfrage “Wie kan i da höhfn?”
Auf die auch immerwiederkehrende Frage woher er sei, hat er immer mit “Favoriten” geantwortet. Kam die Frage noch einmal dann mit “Des hob i da eben scho beantwortet” und da haben dann auch die letzten kapiert, was Sache ist.
Was ich dir gerne sagen würde. Wird das irgendwann aufhören – wahrscheinlich nein.
Aber du bist in der einzigartigen Situation, den Menschen ihre eigene Kurzsichtigkeit vor Augen zu halten. Ein Mensch wie du in deren Leben, der ein Stereotyp durchbricht, dass sie selbst als solches noch nicht einmal erkannt hatten, wird die nächste Begegnung für wen auch immer mit diesem Menschen ganz anders gestalten.
Hast du um diese Rolle gebeten, nein. Aber oft im Leben spielt man besser mit den Karten, die man in der Hand hat, als mit denen, die man gerne hätte.
Ach ja, noch etwas. Der andere Bandkollege hat das gar nicht so locker genommen mit den Fragen und dem Englisch anreden… Mittlerweile (zig Jahre später) komplett abgebogen in “weißes Patriachat ist der Feind!” usw. Bietet Menschen wie mir (der ich ihn seit der Schulzeit kenne!) somit auch keine aktive Freundschaft mehr an – sieht überall Anfeindung, Rassen, Agenda, Politik.
So, nun kann man natürlich trefflich diskutieren, wie sehr er damit Recht oder Unrecht hat – ist aber nicht mein Punkt. Mein Punkt ist viel mehr – einer von den zweien ist heute happy und locker unterwegs und der andere todunglücklich, verbittert in einem Mindset gefangen, wo er unentwegt gegen Windmühlen kämpft und nicht weiterkommt. Und das ist verdammt traurig mitanzusehen.
Ergo kann ich rein vom Zussehen nur raten, es NICHT persönlich zu nehmen, auch wenn man berechtigt wäre es zu tun und zu versuchen es mit Humor zu nehmen. Selbst wenn eine Stimme im Kopf sagt: Wie komme ich dazu? Und warum soll immer ich alles mit Humor nehmen, bitte?
Weil … es im Endeffekt um deinen Seelenfrieden geht. Diese Menschen, die dich fragen, vergessen dich nach ein paar Stunden oder Tagen wieder. Und sie sind keine organieserte Gruppe die dich stalkt oder eine Agenda folgt. Es sind immer neue naive oder ignorante Individuen, aber für dich wird es zum Muster. Zum Dauerthema.
Ich glaube nicht, dass du die Wahl hast, es zu stoppen, aber du hast die Wahl, wie du damit umgehst und ob du es zum Problem werden lassen willst oder nicht.
Ich kannte einen blinden Menschen, ja, mit 3 Punkten am Ärmel. Er konnte aber sehr wohl noch ein wenig sehen. Das hat die meinsten Mnschen komplett überfordert. Wie kann der nach meiner Hand greifen, ich dachte, der wäre blind.
Irgendwann ging dem auch die ganze Erklärerei auf die Nerven und er hat sich ein Kärtchen audrucken lassen (wie eine Visitenkarte), darauf standen all die immer wiederkehrenden Fragen plus Antwort darauf – aber recht witztig gelöst. Wenn also einer mit so einer Frage losstartete hat er einfach ein Kärtchen aus der Tasche gezogen und überreicht und dann gewartet. Fand ich eine geniale Lösung, weil es so viel auf einmal kommuniziert. ZB. Ja, ich werde das so oft und ständig gefragt, dass ich eine KARTE dafür habe drucken lassen. Und DAS sagt den Fragenden, dann schon in sich sehr viel und viele checken das dann auch und sind ein wenig peinlich berührt und geben Ruhe…
Ich verstehe dass es für dich auf Dauer nervig sein kann, aber versuche vielleicht nicht gleich davon auszugehen dass es alle bös meinen. Wenn ich z.b. Leute in einer Bar in einer anderen Sprache reden höre, frage ich auch hin und wieder wo sie herkommen. Nicht mit bösem Hintergedanken sondern rein aus Neugier und so kamen immer wieder spannende Geschichten und Unterhaltungen raus. Auch wenn’s in einer schönen Welt nicht so sein sollte, bist du für viele Menschen in Österreich aufgrund deiner Hautfarbe (vor allem am Land) jemand, dem man nicht alltäglich begegnet. Sowas ist leider für ein Drittel in Österreich wie man sieht befremdlich, aber für 2 Drittel nicht. Da weckt das auch mal Interesse und man versucht ins Gespräch zu kommen, stellt sich aber vielleicht nicht immer geschickt an. Versuchs nicht bös aufzufassen, sondern kontere mit eine guten Schmäh, dann kommt vielleicht auch die ein oder andere lustige Unterhaltung raus.
Musst sie einfach direkt auf deutsch ansprechen. Bin nicht schwarz aber schwarzkopf und vom Pass her Piefke. In DE kannst die leute noch so oft auf deutsch ansprechen und die reden dann auf Englisch zurück, obwohl ich bei dem Gsindl sogar dienen musste. Habe hier in AT nie Probleme gehabt, wohl aber auch weil ich den Alltagsrassismus hier im Vergleich zu DE nicht ernstnehmen kann. Besonders in Wien ist eh jeder daheim ders hier aushält (und es hält sich trotz Inflation hier eigentlich ganz gut aus)
An die Schwabos: fragt nicht wo kommst du wirklich her, sondern was bist du für Landsmann. Unter uns hat diese Frage keine negative Dimension, weils nur aus Interesse und nicht aus Unglauben gefragt wird. Sind ja alle offensichtlich Österreicher oder wollen es werden wenn sie deutsch können. Wobei besser ihr lässt es einfach bleiben wenn eh net wichtig ist.
Ich werde oft auf polnisch oder kroatisch angesprochen, da ich slawisch ausschaue und ich nehme das auch niemanden übel,da es nun mal so ist,dass Menschen in verschiedenen Ländern durchschnittlich verschiedenen ausschauen.
Heißt natürlich nicht,dass du deshalb weniger Österreicher bist.
Würde mich grundsätzlich auch eher links verorten. Aber die Frage nach: Woher kommst du/deine Eltern hab ich bestimmt schon drölfzig mal gestellt.
Aber nicht weil ich ignorant oder ein Arschloch bin. Mich interessierts halt wirklich. Hab einen Kollegen, der aus der Türkei kommt. Den frag ich dauernd Zeug: Wie macht ihr das mit Weihnachten bei euren Kindern, wie funktioniert der Ramadan, was ist das Zuckerfest etc.
Ich hab aber immer Respekt vor den Leuten.
Ein anderer Kollege ist in Österreich geboren, seine Mutter ist Bosnierin. Er ist Muslim und isst kein Schwein zb. Da nehmen wir halt einfach Rücksicht drauf. Ganz normal. Trotzdem frag ich ihn Löcher in den Bauch zu seinem Glauben & co.
Frohe Feiertage noch!
Sind wir deiner Meinung nach besonders auffällig mit dem Verhalten, oder ist das “normale” Neugier? Ein Deutscher Rapper hat auch so seine Erfahrungen [scor](https://youtu.be/a0K2G963p8g?si=GgagzWRrZ6h82k18)
Schwierig, in den zwei großen internationalen Konzernen in denen ich war habe ich auch jeden der asiatisch aussieht prinzipiell mal auf Englisch angeredet. Würde ich glaub ich auch weiterhin so machen weil halt in 99,9% der Fällen das so passt. Kann mir allerdings auch vorstellen das das für einen neuen österreichischen Mitarbeiter mit asiatischen Vorfahren gleich ungut wäre wie für dich. Allerdings wäre es meiner Meinung nach für die Mehrheit (asiatische Kollegen/Kunden) noch unguter wäre jedem der sie anredet zu erklären müssen das sie kein Deutsch können.
Was zum Nachdenken für mich jedenfalls. Glaube wenn ich in der Salzburger Innenstadt einen Schwarzen anreden würde hätte ichs auch auf Englisch gemacht weil die Statistik halt sehr sehr stark dafür spricht, in 99 von 100 Fällen ist das sicher passend, aber für dich sicher sehr unangenehm.
Direkt Betroffener: Dieses Verhalten ist verletzend
Kommentare: Nein ist es nicht. Ich mochs ja a so.
🙈
romeo kaltebrunner kriegt die Frage auch immer gestellt: https://www.instagram.com/reel/DFGr2SUIRF8/?igsh=MTdzdTRsN3hscnp0dw==
“Und du? Woher kommst du wirklich her? Deine Großeltern?” Gerade ausgerechnet in Österreich eine sehr relevante Frage! Bohr nach. Bleib betont ganz höflich und voll interessiert.
Ich lebe mit einer (weitaus milderen) Variante, bin aus Wien, lebe in Schottland. Kann besser English (Rechtschreibung, Grammatik, Vokabular) als die meisten Briten aber habe noch immer meinen Akzent.
Bei Ärzten/ im Krankenhaus wird da oft betont nett formuliert: das ist aber ein netter / melodiöser / ungewöhnlicher Akzent! Da wird also nicht gefragt sondern das Thema angesprochen um einen Gelegenheit zu geben, genauer zu fragen, falls man was nicht verstanden hat.
Alle Krankenschwestern, die ich privat kenne, haben bestätigt, dass in der Ausbildung “Sprachkenntnisse und Verständnis” angesprochen wird, damit man eben nicht ausgrenzend wirkt.
So im Umgang mit anderen Leuten, im Pub etc, wird das oft so formuliert: “i am going to be a nosy bastard and ask you where you are from” oder “talk some more, I am trying to place your accent” (oft gefolgt von “South African!” Lol)
Ich lasse die Leute oft raten, und blödel da herum und mach zum Schluss einen Schwarzenegger oder auch Göbbels, je nach Stimmung.
Aber manchmal werd ich in dem Ton gefragt, in dem OP gefragt wird: “du bist anders und ich will, dass du mir bestätigst , dass du anders bist.” Für dieses Gesindel kann ich dann mein nobelstes super schnöseliges Home Counties Englisch ausgraben (da klingt die Queen prolo im Vergleich zu mir) und fragen, warum sich mein Gegenüber für so etwas interessiert wenn es mir im Gegenzug gänzlich egal ist, wo er (fast immer ein er) her ist.
Kommt ganz selten vor, Schottland ist ein sehr freundliches Land, ich habe mich immer willkommen gefühlt. Aber ein kleines bisserl weiß ich auch, wie das ist.
Ich kann voll nachvollziehen wie nervig das ist, vor allem in dem Ton.
Man kann sich aber durchaus entscheiden wie man damit umgeht.
Ich würde vorschlagen das mit Humor zu nehmen. Das wo kommst du her ist sicher kein Rassismus. Wie wäre es einfach mit: Ich komm aus Österreich aber meine schöne Bräune hab ich aus XYZ weil da kommt mein XYZ her.
Ich weiß, dass man solche Fragen nicht stellt (und tue das auch nicht) aber gerade bei Menschen mit dunkler Hautfarbe interessiert mich sowas weil ich gerne reise und mich für andere Länder und das Leben dort interessiere. Würden wir uns also kennenlernen würde es mich total interessieren ob du schon mal in XY warst, vielleicht dort Familie hast, wie es sich dort lebt usw. 0 Rassismus.
Sorry aber:
“Schlimm und verletzend” für manche…..
“Nervig und Jahr für Jahr wirds besser“ für die meisten.
Dadurch dass die Mehrheit NICHTS Böses meint und auch die Statistik/ Demografie und Logik erklären warum Menschen äußere Merkmale mit Herkunft und damit Sprache verknüpfen, glaube ich nicht an tiefergehende Hintergründe.
Auch lieben Österreicher ihr (international vergleichen) hervorragendes Englisch zu üben und anzubringen.
Ein paar Gedanken dazu:
Wenn du eine dunkle Hautfarbe hast, dann fällt das in einem Land wie Österreich natürlich auf und es ist dann gleichzeitig auch klar, dass zumindest Teile deiner Vorfahren nicht hier geboren worden sind.
Klar bist du persönlich Österreicher und das stellt kein vernünftiger Mensch in Frage, aber du hast eine Familie deren Geschichte sich teilweise nicht in Österreich abgespielt hat. Und das sieht man und es erweckt gleichzeitig Interesse.
Ich habe einen ganz offensichtlich südeuropäischen Namen und werde, sobald ich diesen nenne auch sofort darauf angesprochen. Aber ich glaube es ist zu 99% einfach Interesse.
Ich bin mir sicher, dass bei dir, als dunkelhäutiger Mensch, das Trennende viel öfter in den Fokus gerückt wird als bei mir, aber ich würde versuchen es trotzdem nicht so zu sehen, sondern jegliche Kommentare und Fragen in diese Richtung als unschuldiges Interesse zu deuten.
Das macht einfach viel mehr Sinn.
Is halt so.
Ich muss mich da mal kurz melden als “Bio-Österreicher” in Deutschland. Werd auch immer nach meiner Herkunft gefragt und wurde tatsächlich auch zweimal richtig rassistisch angegangen. Bitte stellt diese Frage nicht! Wenn ihr die Person schon ein paar Wochen kennt, vielleicht, aber ansonsten hat diese Frage nichts zu suchen!
>Dann kommt immer die Frage nach der Herkunft. „Nein, aber wo kommst du wirklich her?? Deine Eltern?? Deine Großeltern?”
Zugestanden, die Frage “Woher kommst du wirklich” ist ungeschickt. Aber ich frag mich bei solchen Beschwerden immer, wie man denn überhaupt nach den Wurzeln fragen sollte, ohne dass das gleich negativ oder gar rassistisch aufgefasst wird.
Ich halte die Frage für legitim und traue mich zu sagen, dass sie in 90% der Fälle nicht böse gemeint ist sondern einfach genuines Interesse ist. Mag sein, dass das beim 20. Mal nervt, aber das wird dir als caucasian in Japan auch nicht anders ergehen. Dass Menschen mit anderem Hauttyp auffallen und Interesse erregen ist was völlig Natürliches und kein Rassismus.
Und dass man auf Englisch angesprochen wird…
Auch ein klassischer Fall von “Wie man’s man ist es falsch”. Vllt hat der Dude in derselben Woche schon 2 andere Typen auf Deutsch angequatscht und hat nur blöde Blicke geerntet. Dann machst es beim 3. Mal halt anders.
Sorry, aber fremde Menschen können nicht riechen wer du bist und welche Ansprache dir gerade recht wäre.
erinnert mich an Schullandwoxhe in Irland. Ich hab ganz oeicht rötliche Haare (nichtmal wirklich) und bin dort auffällig oft für nen Einheimischen gehalten worden, im Gegensatz zu meinen Klassenkollegen.
Für die paar Male, wenn ich auf Englisch angesprochen werde, antworte ich auch auf Englisch und führe das Gespräch so fort. Bleibe währendessen aber sehr freundlich und offen.
Hatte mal so einen Fall, dass ich mich nach so einem Gespräch im Cafe wieder zu meiner Begleitung umgedreht hab und weiter auf Deutsch gesprochen hab. Dann hat’s die Person auch gecheckt, dass ich ebenfalls Deutsch spreche. Bis jetzt hat’s von beiden Seiten immer einen Lacher gegeben. Ich nehms mittlerweile einfach wie es kommt.
Und auf die Frage “wo kommst du wirklich her” antworte ich mit dem Ort an dem ich geboren bin. Sonst frage ich eventuell, ob sie wissen möchten woher meine Eltern sind.
Das beste ist, wenn dann noch der Kommentar kommt: “Sie sprechen aber gut Deutsch.”
Was darauf die beste Antwort ist, hab ich noch nicht herausgefunden 🙃
Meistens nicke ich nur 😅
Nervt es? Ja, schon. Ärgere ich mich darüber? Mittlerweile nicht mehr, weil ich sonst aus dem Ärgern nicht mehr raus käme.
Ich muss gestehen, mir ist das auch nicht immer so bewusst. Ich wurde mal mit einer dunkelhäutigen Kommilitonin für eine Gruppenarbeit zusammengewürfelt, die ich davor nicht kannte. Man versucht sich also erstmal kennenzulernen. Da die Stadt recht klein war und viele vom Land herpendeln, hab ich sie gefragt, woher sie kommt. Dass sie aus der Gegend ist war eh klar, wegen ihres Dialekts. Sie meinte direkt etwas angefressen, “ja von hier halt”. Habs da erst verstanden, wie sie das aufgefasst hat. Ich meinte aber logisch Stadt oder aus einem der Dörfer und wo sie effektiv lebt. Die Abstammung war mir ja egal. Ist inzwischen 6, 7 Jahre her. Heute sind wir immer noch befreundet.
Andererseits ists mir vor Jahren im Zug mal rausgerutscht, dass ich einen schwarzen Mitreisenden auf Englisch fragte, ob das sein Platz sei, als er wartend vor mir stand. Ich saß unbewusst auf einem reservierten Platz. War nur froh, dass ich Tourist war und er hoffentlich dachte, ich wäre aus dem Ausland. Ich war da aber auch in Gedanken in ein englisches Video vertieft. War trotzdem peinlich.
Seit diesen zwei Erlebnissen versuche ich es etwas besser zu machen. Vor allem, weils mir halt egal ist. Wenn ich jemanden besser kennenlerne, dann frage ich irgendwann auf “normale” Weise und baue meine (nicht ersichtliche) Abstammung aus einem anderen Land ein.
Wobei die Herkunftsfrage nicht bei allen böse gemeint ist. Es ist eigentlich so das die meisten Österreicher irgendwann in dieses Land kamen (bei war es halt 1750 herum aus Deutschland kommend, die andere Seite weis ich nicht so genau Teile aus dem heutigen Burgenland).
Eigentlich bestehen wir aus über 8 Völkern (zB. Römer, Awaren, Kelten, Germanen, … teilweise gleichzeitig nebeneinander). Mein Onkel wollte mir mal was mit Milch in den Kaffee erklären und ich meinte nur: Da ist kein Kaffee drinn. (Ja der Onkel fällt in die rechte Kategorie.)
Für einige ist es aber eine Frage des Interesses. Ich hab auf der Uni auch gern gefragt von wo die Menschen kommen. Manche erkennt man am Namen (zB. Tschechen) oder der Sprache (bei letzterem bin ich etwas unfähig).
Auch galt es auf der Uni eigentlich als höflich, Menschen die nicht deutsch können mit englisch entgegen zu kommen. Fand ich immer ein wenig sinnbefreit, wenn jemand kommt um die Sprache zu lernen.
Das sind so meine Gedanken dazu.
Der ehemalige Landeshauptmann von Oberösterreich, Günther Platter, hat den in Wien geborenen und seit jeher lebenden dunkelhäutigen Fußballspieler David Alaba, der auch in der österreichischen Nationalmannschaft spielt, mit “How do you do” angesprochen – wohl wissend, dass er in der Ö-Nationalmannschaft spielt.
Ich will damit sagen – es wird immer Leute geben, die nicht checken, dass auch “nicht-Weiße” hier geboren sind, die deutsche/österreichische Sprache sprechen und “unsere” Kultur leben. Bitte lass dich davon nicht entmutigen. Ich weiß, als weißer Österreicher sagt sich das leicht, aber du bist einer der Menschen, der für zukünftige Generationen einen Unterschied machen kann.
Und bitte lass dich nicht von idiotischen A-Löchern runterziehen. Die gibt es hierzulande leider genug.
Alles Gute. ❤️
Das tut mir wirklich leid zu hören. Ich selbst bin Österreicher, aber sehe südländisch aus und darf mir auch regelmäßig diese nervigen Fragen anhören. Und wenn ich sage, dass ich wirklich aus Österreich komme, dann gibt es immer noch Leute, die das hinterfragen und mir einreden wollen, dass das ja gar nicht stimmen könne. 😵💫
Das tut mir Leid, dass du solche Erfahrungen gemacht hast. In Europa wird im Gegensatz zu Ländern, wie den USA oder Australien – also Einwanderungsländer, wo es mittlerweile mehr oder weniger akzeptiert wird, dass es auch Asian-Americans oder Indian-Americans etc. gibt – die Nationalität streng mit der Ethnie verbunden. Im Auge vieler Europäer bist du kein Deutscher/Österreicher etc., wenn du die typischen weiß-europäischen Merkmale nicht hast. Europa ist sozusagen ethnozentrisch.
Selbst wenn man und seine Eltern da geboren aufgewachsen sind, ist man im Auge vieler Österreicher nicht Österreicher, wenn man nicht weiß ist. Das lustige dran ist, dass das sogar einem Österreicher, der bissl südländisch wegen möglicherweise italienischen/griechischen Wurzeln ausschaut passieren könnte. Im Fall von Südländisch-Aussehen passiert das aber weniger, dass man in Englisch angesprochen wird, vermute ich mal.
Um auch meine vllt lustige Geschichte zu erzählen: ich schaue selber südländisch aus. Ich werde praktisch nie in Englisch angesprochen (da ich vllt in Wien wohne). Einmal hat mich aber ein älterer Mann gefragt, wo ich herkomme, was ich mit “Iran” geantwortet hab. Nun wenn man sein Herkunftsland mitteilt, kann man vieles als Reaktion drauf erwarten. Etwas, womit ich aber gar nicht gerechnet hab, war ein sanftes, teilweise trauriges “tut mir Leid”, was der Mann gesagt hat. Drauf hab ich mit “Warum?” geantwortet, worauf er gesagt hat: “es gibt bessere Herkunftsländer”. Naja, das war vllt eine nicht sehr angemessene Aussage, recht hatte er aber lol. Im Nachhinein kam mir das Gespräch schon teilweise lustig vor.
> ein etwas älterer Herr
Das erklärt einiges. Der Herr war vermutlich älter als ich und bei mir in der Schule hat es noch keine Schwarzen gegeben, vielleicht 1-2 Leute aus dem ehemaligen Jugoslawien pro Klasse. Wenn derjenige dann noch kaum Kontakt zur jüngeren Generation hat, dann ist für ihn das einfach so eingespeichert.
Ich verstehe dass das lästig ist, aber wenn er das dann zu Kenntnis nimmt und sich normal verhält sollte es auch nicht weiter schlimm sein. Man muss auch sehen welche starke Veränderung dieses Land in den letzten 30 Jahren durchgemacht hat und dass das seine Zeit braucht bis das bei allen ankommt.
Klischeehafte Dinge passieren immer wieder. Wenn ich mit der Freundin essen gehe wird zB immer ihr das vegetarische Essen oder das kleinere alkoholische Getränk hingestellt statt mir, weil meistens angenommen wird dass die Frau das bestellt hat.
Nicht nur die sondern auch du bist mit falschen Vorurteilen. Zb ist /r/Austria keineswegs eine linke bubble. Auch wenn du hier vielleicht jetzt Zuspruch erfährst. Aber komm bloß nicht als Moslem daher.
Aber zu deinen Punkt. Die Leute in Österreich sind latent rassistisch und je “anders” du ausschaust um so mehr erfährst du es.
Ein blonder blauäugiger Peter hat hier kein Problem mit Alltagsrassismus. Aber Jamal und Fatima können dir ein Lied davon singen.
Eigentlich ist weniger wichtig woher du kommst, sondern wie du ausschaust.
Als Deutscher in Österreich habe ich die Frage mehr als oft gehört in dem Moment wo ich den Mund geöffnet habe. Natürlich haben Bio Ösis die Frage auch oft gestellt, aber von “Ausländern” war das genauso oft die erste Frage z.B. im Restaurant oder beim Friseur, sobald man ein bisschen Small Talk betrieben hat. Kontext ist hier der Schlüssel, ich habe mich hier nie angegriffen gefühlt, außer in linken Bubbles die daraus mir immer etwas andichten wollten oder reininterpretiert haben. Die meisten Leute sind oft einfach interessiert und nutzen es um eventuell das Gespräch weiterzubringen.
Ich bin Italienerin in Österreich lebend. Offensichtlich sehe ich so türkisch aus, dass die Türken mit mir auf türkisch reden ohne vorher zu fragen ob ich Türkin bin.
In Italien werde ich hingegen für eine Marokkanerin gehalten.
Würdest du aussehen wie ein Russe hätten die Russen mit dir auf russisch gesprochen.
Ich denke das darfst du nicht zu persönlich nehmen.
Ich bin ein weißer Mann, habe nur etwas dunklere Haare bzw. einen stärkeren Bartwuchs und bekam diese Frage mehr als oft, mich wundert es nicht, dass das dir viel öfters passiert. „Woher kommst du?“ ich antworte „eh aus Wien“ und bekomme „na, ich mein ursprünglich“…Ja, meine Eltern sind aus dem Balkan hergezogen, aber ich bin hier geboren und aufgewachsen, aber trotzdem zählt man mich leider nicht dazu. Wohlgemerkt, sind das natürlich alles Einzelfälle, aber passieren tut es trotzdem, mittlerweile mach ich mir einen Spass daraus und verstelle meinen Akzent, aber verwende gleichzeitig Fremdwörter.
Comments are closed.