“Dieses Jahr wurde möglich dank unserer Verteidiger – denen, die es nicht nur für die Ukraine, sondern für alle verteidigt haben, die Freiheit und Würde schätzen.” Man gehe nun gemeinsam weiter “mit dem, was uns zusammenhält: Erfahrung und Erinnerung, unsere Muttersprache, Hoffnung und Glaube”, teilte Selenskyj mit. Zudem nehme man die Fähigkeit zur Zusammenarbeit und Menschlichkeit in das neue Jahr mit. “Wir glauben an den Frieden, kämpfen dafür und arbeiten dafür”, schloss er seine Botschaft mit den besten Wünschen für das neue Jahr.
Kremlchef Putin hatte in seiner Neujahrsansprache dagegen seinen Glauben an den Sieg im Krieg gegen die Ukraine betont und sich siegessicher gezeigt. “Ich gratuliere unseren Kämpfern und Kommandeuren zum beginnenden Neuen Jahr! Wir glauben an sie und an unseren Sieg”, sagte Putin laut dem von Staatsmedien veröffentlichten Text der aufgezeichneten Videoansprache. Die russischen Soldaten, denen die Ukraine Kriegsverbrechen vorwirft, bezeichnete Putin erneut als “Helden”.
Kremlchef Wladimir Putin läutete in Russland bereits das neue Jahr ein. In seiner Ansprache fabuliert Russlands Machthaber vom Sieg über die Ukraine. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.
Ukrainische Drohnen haben nach offizieller Darstellung aus Kiew ein Treibstofflager in der Region Jaroslawl nordöstlich von Moskau getroffen und in Brand gesetzt. Das teilte der ukrainische Geheimdienst SBU der Agentur Ukrinform mit. Das Terminal “Temp” in der Stadt Rybinsk gehöre zu den strategischen Reserven Russlands. “Der SBU unterbricht mit chirurgischer Präzision weiterhin die Lieferketten russischer Erdölprodukte sowohl ins Ausland als auch an die Truppen, die die Ukraine angreifen”, wurde ein namentlich nicht genannter Geheimdienstmitarbeiter zitiert.
Die Agentur veröffentlichte dazu ein Video, auf dem ein Großbrand hinter verschneiten Häusern zu sehen ist. Die genaue Örtlichkeit dazu war nicht zu erkennen. Von russischer Seite gab es zu dem ukrainischen Bericht keine Angaben. Jaroslawl liegt etwa 280 Kilometer nordöstlich von Moskau und ist mehr als 800 Kilometer von der Ukraine entfernt. Diese in sozialen Medien verbreiteten Aufnahmen sollen den Brand in Jaroslawl zeigen:
Ukrainische Drohnen griffen in der Nacht zum Mittwoch auch andere Ziele innerhalb Russlands an. In der südrussischen Region Krasnodar sei in der Ölraffinerie im Hafen Tuapse am Schwarzen Meer ein Brand ausgebrochen, teilte der operative Stab des Gebiets mit. Das Feuer sei gelöscht worden. Bei dem Drohnenangriff seien zwei Menschen verletzt worden. Schäden gebe es auch an einer der Anlegestellen des Hafens und an fünf Häusern sowie an einer Gasleitung, hieß es in der Mitteilung.