HC Davos Torhueter Sandro Aeschlimann waehrend dem Qualifikationsspiel der Eishockey-Meisterschaft der National League zwischen den Teams EHC Kloten und HC Davos am Freitag, 2. Januar 2026, in Kloten. ...

Zwei Tage nach dem Spengler-Cup-Triumph musste der HCD bereits wieder in der National League ran.Bild: keystone

Lausanne verkürzt in der ersten Runde der National League im neuen Jahr seinen Rückstand auf den Leader Davos auf neun Punkte. Die Waadtländer deklassieren Zug 7:0, Davos verliert in Kloten.

02.01.2026, 13:0002.01.2026, 22:25

Kloten – Davos 4:1

Der Moment, gegen den HCD anzutreten, hätte wohl kaum besser sein können als zwei Tage nach dem Spengler-Cup-Triumph der Davoser – und Kloten liess sich nicht zweimal bitten. Ohne die geschonten Matej Stransky und Enzo Corvi unterlag der HCD im Unterland 1:4. Zweimal trafen die Zürcher im Powerplay, die Entscheidung fiel in der Startphase des Schlussdrittels durch zwei Treffer der Kanadier Tyler Morley und Brandon Gignac vom 2:1 zum 4:1.

Kloten – Davos 4:1 (0:0, 2:1, 2:0)
7161 Zuschauer. SR Dipietro/Stricker, Bürgy/Nater.
Tore: 21. (20:54) Lindroth (Powerplaytor) 1:0. 35. Derungs (Gignac, Meyer/Powerplaytor) 2:0. 40. (39:55) Lemieux (Tambellini/Powerplaytor) 2:1. 42. Morley (Smirnovs) 3:1. 47. Gignac 4:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Kloten, 4mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Leino; Zadina.
Kloten: Fadani; Profico, Lindroth; Delémont, Wolf; Kellenberger, Steiner; Sidler; Simic, Leino, Puhakka; Meyer, Gignac, Ramel; Derungs, Morley, Smirnovs; Weibel, Diem, Schäppi; Rafael Meier.
Davos: Aeschlimann; Frick, Dahlbeck; Andersson, Barandun; Minder, Jung; Guebey, Gross; Kessler, Asplund, Gredig; Frehner, Egli, Tambellini; Zadina, Ryfors, Lemieux; Knak, Nussbaumer, Parrée.
Bemerkungen: Kloten ohne Hausheer, Klok und Simon Meier (alle verletzt), Davos ohne Stransky (überzähliger Ausländer).

Player Image

Nation Flag

info

7

Ein Führungsspieler, der eine Partie entscheiden kann und sein Team auf und neben dem Eis besser macht.

6-7

Ein Spieler mit so viel Talent, dass er an einem guten Abend eine Partie entscheiden kann und ein Leader ist.

5-6

Ein guter NL-Spieler: Oft talentierte Schillerfalter, manchmal auch seriöse Arbeiter, die viel aus ihrem Talent machen.

4-5

Ein Spieler für den 3. oder 4. Block, ein altgedienter Haudegen oder ein Frischling.

3-4

Die Zukunft noch vor sich oder die Zukunft bereits hinter sich.

Die Bewertung ist der Hockey-Notenschlüssel aus Nordamerika, der von 1 (Minimum) bis 7 (Maximum) geht. Es gibt keine Noten unter 3, denn wer in der höchsten Liga spielt, ist doch zumindest knapp genügend.

Biel – Lugano 3:1

Zwischen Biel und Lugano gab es seit Oktober 2023 in acht Spielen lauter Heimsiege – und das blieb auch zum Auftakt ins neue Jahr so. Die Seeländer gingen durch Johnny Kneubuehler und Marcus Sylvegard zweimal in Führung, die zweite hatte dann auch Bestand. In der 46. Minute traf Kneubuehler noch ein zweites Mal und sicherte so den Sieg.

Johnny Kneubuehler (EHCB) jubelt nach seinem Tor zum 2-1 im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem Geneve-Servette HC am Samstag, 20. Dezember 2025, in der Tis ...

Johnny Kneubuehler traf doppelt.Bild: keystone

Biel – Lugano 3:1 (1:1, 1:0, 1:0)
6556 Zuschauer. SR Stolc (SVK)/Lemelin (USA), Francey/Altmann.
Tore: 8. Kneubuehler (Grossmann, Zryd) 1:0. 15. Thürkauf (Fazzini, Simion/Powerplaytor) 1:1. 26. Sylvegard (Sallinen) 2:1. 46. Kneubuehler (Rajala, Hultström/Powerplaytor) 3:1.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Hofer; Sanford.
Biel: Janett; Hultström, Stampfli; Burren, Zryd; Dionicio, Grossmann; Bichsel; Sylvegard, Sallinen, Andersson; Hofer, Haas, Rajala; Sever, Cajka, Kneubuehler; Sablatnig, Christen, Braillard; Bärtschi.
Lugano: van Pottelberghe; Aebischer, Dahlström; Alatalo, Müller; Carrick, Jesper Peltonen; Brian Zanetti; Simion, Thürkauf, Emanuelsson; Fazzini, Sanford, Canonica; Bertaggia, Sgarbossa, Sekac; Marco Zanetti, Morini, Tanner; Aleksi Peltonen.
Bemerkungen: Biel ohne Säteri (krank) und Huuhtanen (gesperrt), Lugano ohne Kupari und Perlini (beide verletzt). Lugano ab 58:21 ohne Torhüter.

Ambri – Langnau 0:3

Ambri-Piotta verliert langsam, aber sicher den Anschluss an die Play-In-Plätze. Nachdem es in der letzten Runde vor Weihnachten gegen Ajoie verloren hatte, verliessen auch die SCL Tigers die Gottardo Arena als Sieger. Die Emmentaler sind zu einer Art Angstgegner von Ambri geworden und gewannen seit Februar vor zwei Jahren zum siebten Mal in Folge. Lange blieb Joel Salzgebers 1:0 in der 11. Minute das einzige Tor, in der Schlussphase erhöhten Dario Allenspach und Andre Petersson noch auf 3:0.

PostFinance Top Scorer Andre Petersson (SCL), during the regular season of National League Swiss Championship 2025/26 between HC Ambri Piotta and SCL Tigers at the ice stadium Gottardo Arena in Ambri, ...

Die Langnauer um Andre Petersson setzten ihre starke Form in Ambri fort.Bild: keystone

Ambri-Piotta – SCL Tigers 0:3 (0:1, 0:1, 0:1)
6447 Zuschauer. SR Wiegand/Arpagaus, Obwegeser/De Paris.
Tore: 11. Salzgeber (Lapinskis) 0:1. 38. Allenspach (Riikola) 0:2. 59. Petersson (Kinnunen, Boltshauser) 0:3 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Petersson.
Ambri-Piotta: Philip Wüthrich; Virtanen, Zgraggen; Heed, Zaccheo Dotti; Dario Wüthrich, Bachmann; Isacco Dotti; DiDomenico, Tierney, Formenton; Joly, Manix Landry, Zwerger; Grassi, Heim, Müller; Bürgler, De Luca, Pestoni; Lukas Landry.
SCL Tigers: Boltshauser; Meier, Riikola; Kinnunen, Mathys; Erni, Baltisberger; Paschoud; Rohrbach, Flavio Schmutz, Allenspach; Petersson, Felcman, Mäenalanen; Julian Schmutz, Fahrni, Bachofner; Petrini, Salzgeber, Lapinskis.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Kostner, Terraneo (beide verletzt) und Cajkovsky (überzähliger Ausländer), SCL Tigers ohne Pesonen (krank) und Björninen (verletzt). Ambri-Piotta von 57:51 bis 58:57 ohne Torhüter.

Ajoie – Bern 3:4

In der ersten Saisonhälfte hatte sich der grosse SC Bern verschiedentlich zum Gespött der Liga gemacht – nicht zuletzt mit zwei Niederlagen gegen das abgeschlagene Schlusslicht Ajoie. Am Berchtoldstag wendeten die Berner eine weitere Blamage mit einiger Mühe ab. Drei Minuten vor dem Ende des Mitteldrittels führten die Jurassier 2:0, und auch etwas über neun Minuten vor Schluss noch 2:1. Drei Tore in acht Minuten wendeten das Blatt. Unter Heinz Ehlers finden die Berner langsam besser in die Spur. Sie gewannen erstmals in dieser Saison drei Spiele in Folge.

Die Spieler des SC Bern freuen sich nach dem Tor zum 2:4 im Qualifiaktionsspiel der Eishockey National League zwischen dem HC Ajoie und dem SC Bern in der Raiffeisen Arena in Porrentruy, am Freitag, 2 ...

Erstmals in dieser Saison bezwingt der SCB Angstgegner Ajoie.Bild: keystone

Ajoie – Bern 3:4 (0:0, 2:1, 1:3)
5276 Zuschauer. SR Ruprecht/Ströbel, Humair/Bachelut.
Tore: 25. Cavalleri (Berthoud, Cormier) 1:0. 36. (35:20) Hazen (Honka, Bozon) 2:0. 37. (36:59) Graf (Marchon, Loeffel) 2:1. 51. Merelä (Ejdsell, Aaltonen) 2:2. 58. (57:30) Ejdsell (Merelä, Loeffel) 2:3. 59. (58:46) Untersander 2:4 (ins leere Tor). 60. (59:17) Turkulainen (Honka, Nättinen) 3:4 (ohne Torhüter).
Strafen: je 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Honka; Merelä.
Ajoie: Ciaccio; Fey, Honka; Christe, Friman; Pilet, Berthoud; Fischer; Turkulainen, Devos, Nättinen; Hazen, Wick, Bozon; Cormier, Cavalleri, Mottet; Sopa, Romanenghi, Pedretti; Veckaktins.
Bern: Reideborn; Loeffel, Lindholm; Untersander, Kreis; Iakovenko, Kindschi; Füllemann; Lehmann, Aaltonen, Ejdsell; Merelä, Müller, Alge; Vermin, Graf, Marchon; Schild, Ritzmann, Scherwey; Levin Moser.
Bemerkungen: Ajoie ohne Bellemare, Conz, Garessus, Gauthier, Keller, Patenaude und Robin (alle verletzt), Bern ohne Baumgartner, Bemström, Häman Aktell und Simon Moser (alle verletzt). Ajoie von 58:38 bis 58:46, 58:58 bis 59:17 und ab 59:37 ohne Torhüter.

Genf – Zürich 5:3

Die ZSC Lions schaffen es in dieser Saison nicht, eine echte Siegserie zu starten. So wird es für den Meister der letzten beiden Jahre zunehmend eng im Kampf um die Top 6 und die direkte Playoff-Qualifikation. Der Start ins neue Jahr wurde nicht der Start zur erhofften Aufholjagd. In Genf verloren die Zürcher gegen Servette 3:5 und liegen damit neu vier Punkte hinter dem fünftplatzierten Servette. Einen ersten 0:2-Rückstand konnten sie noch wettmachen, doch die heimstarken Grenat hatten den längeren Atem und setzten sich verdient durch.

Les joueurs genevois laissent eclater leur joie, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre Geneve-Servette HC, GSHC, et ZSC Lions, ZSC, ce vendredi 2 janvier 202 ...

Servette hielt die ZSC Lions in Zaum.Bild: keystone

Genève-Servette – ZSC Lions 5:3 (2:0, 1:2, 2:1)
6696 Zuschauer. SR Hebeisen/Staudenmann, Duc/Meusy.
Tore: 4. Vesey (Manninen/Powerplaytor) 1:0. 20. (19:21) Jooris 2:0. 22. Balcers (Marti, Grant) 2:1. 30. Baechler (Frödén) 2:2. 35. Le Coultre (Miranda) 3:2. 51. Manninen (Granlund) 4:2. 54. Riedi (Malgin) 4:3. 60. (59:39) Puljujärvi (Granlund) 5:3 (ins leere Tor).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 2mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Granlund; Malgin.
Genève-Servette: Charlin; Saarijärvi, Berni; Rutta, Chanton; Karrer, Le Coultre; Sutter, Schneller; Puljujärvi, Manninen, Granlund; Bozon, Pouliot, Vesey; Praplan, Jooris, Ignatavicius; Miranda, Verboon, Rod.
ZSC Lions: Zumbühl; Weber, Kukan; Lehtonen, Marti; Trutmann, Geering; Schwendeler; Aberg, Malgin, Andrighetto; Frödén, Grant, Balcers; Rohrer, Baechler, Riedi; Baltisberger, Sigrist, Gruber; Meier.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Brassard, Hischier und Richard (alle verletzt), ZSC Lions ohne Bader, Hollenstein (beide verletzt) und Hrubec (krank). ZSC Lions von 58:31 bis 59:39 ohne Torhüter.

Lausanne – Zug 7:0

Lausanne ist neu einen Punkt vor dem spielfreien Fribourg-Gottéron erster Verfolger von Leader Davos. Die Waadtländer nutzten die Pause offensichtlich optimal und feierten nach zwei Niederlagen vor Weihnachten gegen Zug einen 7:0-Kantersieg. Der Erfolg hätte noch höher ausfallen können. Nach 30 Sekunden wurde ein Treffer von Damien Riat nach einer Coach’s Challenge aberkannt, später scheiterte Drake Caggiula mit einem Penalty am eingewechselten Leonardo Genoni. Sechs Tore erzielte Lausanne alleine im Mitteldrittel, einziger Doppeltorschütze war Théo Rochette und Kevin Pasche wehrte für seinen dritten Shutout der Saison 20 Schüsse ab. Höher gewann Lausanne in der National League gegen Zug noch nie.

Joie des lausannois apres le cinquieme but lors du match de championnat suisse de hockey sur glace de National League, entre Lausanne HC et EV Zug le vendredi 2 janvier 2026 a la patinoire de la Vaudo ...

Lausanne präsentierte sich im ersten Spiel 2026 in Galaform.Bild: keystone

Lausanne – Zug 7:0 (0:0, 6:0, 1:0)
9600 Zuschauer. SR Piechaczek (GER)/Hungerbühler, Huguet/Allenspach.
Tore: 24. (23:34) Riat (Brännström, Rochette/Unterzahltor!) 1:0. 25. (24:47) Fiedler (Caggiula, Czarnik) 2:0. 30. Rochette (Oksanen, Riat) 3:0. 33. (32:44) Brännström (Oksanen) 4:0. 34. (33:02) Holdener (Fuchs, Zehnder) 5:0. 38. Rochette (Riat, Oksanen) 6:0. 56. Barry (Hügli, Bougro) 7:0.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lausanne, 4mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Czarnik; Kubalik.
Lausanne: Pasche; Baragano, Brännström; Niku, Marti; Vouardoux, Fiedler; Martin, Haas; Hügli, Czarnik, Caggiula; Riat, Rochette, Oksanen; Wenger, Fuchs, Zehnder; Holdener, Bougro, Barry.
Zug: Genoni (0.-34. Wolf); Sklenicka, Guerra; Schlumpf, Tobias Geisser; Bengtsson, Stadler; Riva; Tatar, Senteler, Kubalik; Eggenberger, Wingerli, Hofmann; Lindemann, Vozenilek, Herzog; Näf, Leuenberger, Lehmann.
Bemerkungen: Lausanne ohne Heldner, Jäger, Kahun, Prassl, Suomela (alle verletzt) und Douay (gesperrt), Zug ohne Diaz, Fueter, Künzle, Martschini (alle verletzt) und Kovar (krank). (nih/sda)

Die Tabelle