Veröffentlicht am 3. Januar 2026, 14:12 / ©Parlamentsdirektion/Thomas Topf

Das Bild auf 5min.at zeigt NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger erklärt, dass man eine Reisewarnung für Venezuela ausrufe.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger erklärt, dass man eine Reisewarnung für Venezuela ausrufe.

Die Lage in Venezuela ist in der Nacht auf Samstag, 3. Jänner 2026, eskaliert. Die USA hat das südamerikanische Land angegriffen, Österreich ruft nun die höchste Sicherheitsstufe aus.

In einem Social Media-Posting erklärt Außenministerin Beate Meinl-Reisinger, dass man angesichts der militärischen Eskalation in Venezuela den Krisenstab einberufen hätte. „Die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher hat für mich oberste Priorität. Ich rate daher dringend von Reisen nach Venezuela ab“, so Meinl-Reisinger, die gleichzeitig schreibt, dass ab sofort die höchste Sicherheitsstufe – eine Reisewarnung – für das gesamte Land gelte.

Was Österreicher vor Ort in Venezuela machen können

Mit der lokalen Vertretung vor Ort stehe man in laufendem Kontakt, um eine „bestmögliche, konsularische Unterstützung“ zu gewährleisten. Jene Österreicher, die sich vor Ort befinden würden, können sich jederzeit an die zuständige Vertretungsbehörde in Bogotá wenden. Entscheidend sei nun jedenfalls, eine weitere Eskalation zu verhindern und das Völkerrecht zu wahren, weiß die Außenministerin, die abschließend meint: „Wir rufen daher alle Beteiligten zu Zurückhaltung auf, um weiteres Leid zu vermeiden. Österreich wird sich gemeinsam mit seinen EU-Partnern weiterhin für eine friedliche, demokratische Lösung in Venezuela auf Grundlage der Charta der Vereinten Nationen einsetzen.“