Dritthöchste Abgabenlast in OECD-Vergleich

11 comments
  1. >Für verheiratete Alleinverdienerpaare mit zwei Kindern betrug der Keil 34,1 Prozent, was dem siebenthöchsten Wert entspricht. Für verheiratete Doppelverdienerpaare mit zwei Kindern lag er bei 38,4 Prozent (sechsthöchster Wert).

    Das is geil. Als leidenschaftlicher Taschentuchwichser zahlst also zwischen 10 und 14% mehr Steuern im Schnitt 😀

    Aber ich kanns eh schon hören, die Horden an empörten Müttern und Vätern die mich gleich wieder zurechtstutzen wollen und im selben Atemzug einen Familienbonus 2.0² +1000€ extra Körberlgeld verlangen, weil der kleine Balg heute wieder ein bisschen lästiger war als sonst.

    So denkt doch an die Kinder!

  2. Ich würde jetzt gerne sagen: Na schaut man sich unseren wohlgeordneten Staat an und die vielen tollen Services die er für das Geld bietet, wo jeder Bürger immer ein offenes Ohr für seine Probleme findet. Schaut man sich unsere guten Politiker an die nur an den Dienst für das Volk denken dann ist es das doch alles wert. Schaut man sich an wie blendend wir die Pandemie gemeistert haben wie wir mit einem Minimum an Einschränkungen und Ausgaben den maximalen Effekt erreicht haben dann war es das alles wert.

    Der Österreicher ist ein Zornbinkerl. Aber die “anderen”. Die sind auch nicht besser.

    Eh nicht.

    Gerade deswegen gehört in Österreich jede Riege die zu lange an der Macht war nach einiger Zeit ausgewechselt. Die einen wie die anderen. Gerade deswegen ist das Argument mit den “die sind alle gleich” schwach.

  3. Seht ihr auf eurem Lohnzettel eigentlich die gesamte „Abgabenlast“ inkl. Dienstgeberanteil?

    Mein Netto macht gerade mal 51% von meinen gesamten Lohnkosten aus. Das ist schon absurd.

  4. Was ich in meinen letzten Jahren in Oesterreich gelernt habe ist, dass Leute das nicht negativ sehen und auch nicht wirklich wissen wollen was sie wirklich an Steuern zahlen. Die meisten Oesterreicher werden sicher mehr als 55% Steuerlast haben.

    Es fehlt ein Grundverstaendnis fuer Finanzen, dafuer welche Abgaben es ueberhaupt gibt, wie die Steuern berechnet werden etc. Mich wuerde nicht wundern wenn die meisten nichteinmal wissen wie hoch der Arbeitgeberanteil ist und, dass das eigentlich aus ihren Gehalt rausgeht.

  5. Den Neoliberalen taugt halt nicht, dass die Krankenversicherung nicht extra in einen börsennotierten Versicherungskonzern geworfen werden muss.

  6. Es ist den Wähler:innen in Wien ja auch scheißegal, was die Stadtregierung mit den regelmäßig erhöhten Abgaben und den anderen Einnahmen macht und trotzdem zu so einen riesigen Schuldenberg anhäuft.
    Bei der nächsten Wahl wird wieder brav bei der SPÖ das Kreuz gemacht.

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