
Bundeskanzler Merz reist heute nach Paris. (Bernd von Jutrczenka / dpa / Bernd von Jutrczenka)
An dem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen nehmen führende Politiker der EU- und der NATO-Länder teil. Deutschland wird von Bundeskanzler Merz vertreten. Neben Ukraines Präsident Selenskyj wird auch der Generalsekretär des Nordatlantikpakts, Rutte, erwartet. Aus den USA reisen die Gesandten Witkoff und Kushner an.
In den Gesprächen werde es um die anhaltende Unterstützung für die Ukraine und die Fragen nach einem Erreichen eines Waffenstillstandes gehen, hieß es in Berlin.
Moskau stellt für ein Ende des Krieges unverändert eine Reihe von Maximalforderungen, die Kiew für inakzeptabel hält. Vor allem lehnt die Ukraine einen Verzicht auf ihre von Russland beanspruchten Gebiete ab.
Linken-Chef van Aken lehnte einen eventuellen Einsatz einer NATO-Truppe zur Friedenssicherung in der Ukraine ab. Dieses Modell wäre kreuzgefährlich, sagte van Aken im Deutschlandfunk. Er könne sich dagegen einen klassischen Blauhelmeinsatz der UNO vorstellen.
Diese Nachricht wurde am 06.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.