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«Eltern können ihren Kindern weiterhin alle Impfungen verabreichen lassen, falls gewünscht», schrieb Trump weiter. Die Kosten dafür würden weiter von den Krankenkassen übernommen.
Bis Ende 2024 waren laut Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC noch 17 Immunisierungen für Kinder vorgesehen. Zu den Impfungen, die nun nicht mehr allgemein empfohlen werden, gehören jene für Rotaviren, Hepatitis A, Hepatitis B, RSV-Infektionen, Meningokokken B und Meningokokken ACWY.
Gesundheitsminister steht Impfungen skeptisch gegenüber
Der Gesundheitsminister der Trump-Regierung, Robert Kennedy, steht Impfungen sehr skeptisch gegenüber. Die Überarbeitung der Impfempfehlungen für Kinder war bereits Anfang Dezember angekündigt worden.
Legende:
Eltern könnten jederzeit mit ihren Kinderärzten über mögliche weitere Impfungen sprechen, hiess es von Seiten der US-Regierung.
KEYSTONE/DPA/Fabian Sommer (Symbolbild)
Die Empfehlungen sollten dabei mit jenen anderer Industrieländer verglichen werden. Zur Begründung hiess es, mit Impfungen gegen so viele Krankheiten nähmen die USA eine «Sonderstellung» im Vergleich zu anderen Industrienationen ein.
Kritik vom US-Kinderärzteverband
Der US-Berufsverband der Kinderärzte kritisierte die neuen, reduzierten Impfempfehlungen als «gefährlich und unnötig». Weiter hiess es: «Die Vereinigten Staaten sind nicht Dänemark, und es gibt keinen Grund, den dänischen Impfplan den amerikanischen Familien aufzuzwingen.» Die Krankheitsrisiken und Gesundheitssysteme beider Länder würden sich «erheblich» voneinander unterscheiden.
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