Israel hat den Baubeginn eines umstrittenen Siedlungsprojekts in der Nähe von Jerusalem ermöglicht.

07.01.2026

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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betritt zu Gesprächen einen Raum.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. (Archivbild) (picture alliance | AA | photothek.de | Kira Hofmann)

Die Behörden veröffentlichten eine Ausschreibung für das Projekt E1, das das Westjordanland faktisch in zwei Hälften teilen würde. Ausgeschrieben sind Vorschläge für den Bau von 3.401 Wohneinheiten. Nach Angaben der israelischen Menschenrechtsorganisation Peace Now könnten die Arbeiten noch in diesem Monat beginnen. Der Siedlungsbau östlich von Jerusalem würde nach Ansicht von Kritikern die Gründung eines zusammenhängenden palästinensischen Staates unmöglich machen. Das Projekt wird seit mehr als 20 Jahren erwogen, wurde aber auf Druck früherer US-Regierungen eingefroren.

Diese Nachricht wurde am 07.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.