Update 14:28 Uhr | Klitschko ruft Bewohner von Kiew zum Verlassen der Hauptstadt auf

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hat die Bewohner der ukrainischen Hauptstadt aufgerufen, die Stadt vorläufig zu verlassen, wenn sie außerhalb von Kiew über andere Möglichkeiten zum Bezug von Strom und eine warme Unterbringung verfügen sollten. Hintergrund ist, dass nach einem russischen Luftangriff Klitschko zufolge in etwa der Hälfte aller Wohnblöcke die Heizungen ausgefallen ist. Betroffen seien rund 6.000 Gebäude. Zudem gebe es Probleme bei der Wasserversorgung. (Quelle: Reuters)

14:16 Uhr | Bundesregierung: Indien soll Öl- und Gas-Käufe aus Russland zurückfahren

Kurz vor der Indien-Reise von Kanzler Friedrich Merz hat die Bundesregierung Indien aufgefordert, die Käufe von Gas und Öl aus Russland zurückzufahren. “Die Bundesregierung wirkt ebenso wie die EU darauf hin, dass die indische Regierung die Umgehung von gegen Russland gerichteten Sanktionen durch indische Unternehmen unterbindet, sowie die Energieimporte aus Russland nach Indien auch reduziert werden”, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer. (Quelle: Reuters)

14:12 Uhr | Berlin verurteilt Oreschnik-Einsatz durch russische Armee

Die Bundesregierung hat den russischen Angriff mit der Hyperschallrakete Oreschnik auf die Ukraine verurteilt. Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer sagte in Berlin, während sich die Ukraine, die USA und Europa intensiv für Frieden einsetzten, habe Russland die Mittelstreckenrakete Oreschnik gegen die Ukraine eingesetzt Die Bundesregierung verurteile das “aufs Schärfste”. Mit ihrem Angriff auf zivile ukrainische Energieinfrastruktur habe Russland den Konflikt “nochmals eskaliert”. (Quelle: AFP)

13:46 Uhr | Eingesetzte Oreschnik wohl nur mit Sprengkopf-Attrappen bestückt

Die russische Hyperschall-Rakete vom Typ Oreschnik hat nach ukrainischen Angaben eine Werkstatt in der im Westen gelegenen Stadt Lwiw getroffen. Die Rakete sei vermutlich mit Sprengkopf-Attrappen oder sogenannter inerter Munition (Munition ohne Sprengkopf) bestückt gewesen, sagte ein ranghoher Vertreter der Ukraine. Einschläge in der Betonstruktur der Werkstatt seien von kleiner Submunition verursacht worden. Die Strahlenbelastung sei normal. (Quelle: Reuters)

13:20 Uhr | Selenskyj fordert Reaktion der USA nach Oreschnik-Angriff

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach den russischen Angriffen in der Nacht, bei denen auch eine Oreschnik-Hyperschallrakete eingesetzt wurde, eine internationale Reaktion gefordert. Russland habe bei der Attacke 242 Drohnen, 13 ballistische Raketen und 22 Marschflugkörper eingesetzt, schrieb Selenskyj bei Telegram. Die Angriffe hätten sich gegen zivile Infrastruktur und Wohnhäuser gerichtet. “Es ist eine klare Reaktion der Welt nötig, insbesondere der USA, auf die Russland tatsächlich achtet”, schrieb er. (Quelle: dpa)

11:36 Uhr | Über eine halbe Million Russen nach ukrainischem Angriff ohne Strom

Ein ukrainischer Angriff auf das westrussische Grenzgebiet Belgorod hat nach Behördenangaben einen großflächigen Ausfall der Strom-, Wärme und Wasserversorgung zur Folge. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram mitteilte, wurden durch den Beschuss eines Infrastrukturobjekts mit Raketen 556.000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Fast 200.000 Menschen seien ohne Wasser und Abwasser. (Quellen: dpa, AFP)

10:38 Uhr | Oreschnik-Schlag galt Energieanlagen und Drohnenfabriken

Der jüngste Angriff mit der Hyperschallrakete Oreschnik war nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums Teil eines massiven nächtlichen Schlags gegen Energieanlagen und Drohnenfabriken in der Ukraine. Es handle sich um eine Reaktion auf einen versuchten ukrainischen Drohnenangriff auf eine der Residenzen von Präsident Wladimir Putin Ende Dezember. Die Regierung in Kiew weist die russischen Vorwürfe als “Lüge” zurück. (Quelle: Reuters)