Im Jahr 2024 verzeichnete das Sterberegister der Gesundheitsdirektion 4.308 Todesfälle auf dem Gebiet des Großherzogtums Luxemburg. Das sind 50 mehr als im Vorjahr. Von den Verstorbenen waren 2.186 Männer und 2.122 Frauen. Das Durchschnittsalter der verstorbenen Männer lag bei 75 Jahren, jenes der Frauen bei 81 Jahren. Zudem registrierte das Sterberegister 98 Totgeburten, die in der Gesamtzahl der Todesfälle nicht enthalten sind.

Die überwiegende Mehrheit der Todesfälle (94,2 Prozent) geht auf Krankheiten zurück, während 5,8 Prozent auf äußere Ursachen zurückzuführen sind. Mehr als die Hälfte aller Sterbefälle ereignete sich im Krankenhaus (52,4 Prozent), gut ein Viertel in Altenheimen (28,6 Prozent), 16,7 Prozent zu Hause und 2,3 Prozent an anderen Orten.

Tumorerkrankungen bleiben 2024 die häufigste Todesursache in Luxemburg und liegen damit vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Insgesamt starben 1.224 Menschen an Krebs – 560 Frauen und 664 Männer. Dies entspricht 28,4 Prozent aller Todesfälle.

Weitere Ursachen

Bei Männern fordert Lungenkrebs mit 122 Todesfällen die meisten Leben, gefolgt von Prostatakrebs mit 65 und Bauchspeicheldrüsenkrebs mit 51 Sterbefällen. Bei Frauen bleibt Brustkrebs mit 107 Todesfällen die häufigste krebsbedingte Todesursache, gefolgt von Lungenkrebs mit 95 und Bauchspeicheldrüsenkrebs mit 46 Todesfällen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachten 1.006 Todesfälle – 510 bei Frauen und 496 bei Männern. Sie machen 23,3 Prozent aller Sterbefälle aus und belegen damit den zweiten Rang.

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Auf den weiteren Plätzen folgen Erkrankungen der Atemwege, psychische Störungen und Verhaltensstörungen, äußere Ursachen sowie Erkrankungen des Nervensystems. Diese Kategorien sind für jeweils 8,7, 7,9, 5,8 und 5,6 Prozent aller Todesfälle verantwortlich.