Die luxemburgischen Staatsanleihen, mit denen die erhöhten Ausgaben für Militär und Sicherheit unterstützt werden sollen, sind weniger als 24 Stunden nach ihrer Öffnung für Investoren vollständig ausverkauft.
Das Orderbuch für Verteidigungsanleihen im Wert von 150 Millionen Euro wurde am Donnerstagnachmittag geöffnet, und die Anleihen wurden bis Freitagmorgen vollständig gezeichnet.
„Die Schnelligkeit, mit der die gesamte Emission gezeichnet wurde, zeigt das Vertrauen der Bürger in das Handeln der Regierung und die Solidität unserer öffentlichen Finanzen sowie ihre Bereitschaft, sich an der Finanzierung unserer nationalen Sicherheit zu beteiligen“, so Finanzminister Gilles Roth in einer Pressemitteilung.
„Dieser Erfolg bestätigt die Relevanz der Verteidigungsanleihe als innovatives und zugängliches Instrument sowie die Fähigkeit der Staatskasse und unseres Finanzplatzes, innovative Lösungen für die aktuellen Herausforderungen anzubieten“, so Roth weiter.
Alternatives Finanzierungsmodell
Die Einnahmen aus den Anleihen sollen der Regierung ermöglichen, die geplante Aufstockung der Verteidigungsausgaben um 1,8 Milliarden Euro verglichen mit den 2024 geplanten Investitionen zu finanzieren. Luxemburg ist bislang der einzige Mitgliedstaat, der eigens Anleihen zur Finanzierung dieses Ausgabenanstiegs aufgelegt hat.
Die Zeichnungsfrist, in der sich die Anleger im Voraus für den Kauf der Anleihen anmelden können, sollte ursprünglich bis zum 30. Januar laufen. Die Anleihen werden am 5. Februar ausgegeben und an der Luxemburger Börse notiert. Die Anleihen werden im Februar 2029 fällig.
Das Finanzministerium wandte sich an Kleinanleger und arbeitete bei der Vermarktung der Anleihen mit den fünf wichtigsten Banken des Großherzogtums zusammen.
Ob es weitere Emissionen geben wird, ist bisher noch unklar.
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Der Artikel erschien zuerst bei Luxembourg Times und wurde mithilfe von KI-Tools übersetzt und von Jan Kreller bearbeitet.