Rund 13.000 Besucherinnen und Besucher bewunderten im vergangenen November das Luxemburger Kunsthandwerk anlässlich der fünften Biennale De Mains de Maîtres, bei der die Tschechische Republik als Gastland vertreten war. Am Freitag fand nun in der Handwerkskammer, der Ausrichterin der Biennale, die feierliche Preisverleihung statt.

Großherzogin Stéphanie, die seit der Gründung der Biennale deren Schirmherrin ist, überreichte zusammen mit Kulturminister Eric Thill die beiden Auszeichnungen. Der Jurypreis ging an Letizia Romanini für ihre Arbeit in der heute mitunter in Vergessenheit geratenen Kunst der Strohmarketerie. Dabei werden Flächen mit Mustern aus aufgeschnittenem und geglättetem Stroh bedeckt und dekoriert. Dieses kunsthandwerkliche Verfahren entstand in der Renaissance und war in Luxemburg lange Zeit nicht mehr präsent.

Der Publikumspreis, organisiert von RTL, wurde der Kunstschmiedin Sandra Cifani zugesprochen. Ausgezeichnet wurden ihre filigranen Schmuckstücke, die ganz im Zeichen der vier Jahreszeiten stehen.

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