28.01.2026, 13:3028.01.2026, 14:14
Der Bundesrat hat am Mittwoch Eckwerte beschlossen für den Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen bis ins Jahr 2045. Er will mehr Kapazität für die Bahn und Engpässe im Nationalstrassennetz beheben. Dabei verzichtet er auf etliche Strassen-Projekte.
Zum ersten Mal will der Bundesrat bei der Planung den Bahnverkehr und den Strassenverkehr sowie die Agglomerationen in einer gemeinsamen Vorlage angehen. Die Vernehmlassung soll im Juni beginnen.
Albert Rösti hat am Mittwoch mehrere Verkehrsprojekte vorgestellt.Bild: KEYSTONE
Im Berich Bahn plant der Bundesrat mit folgenden Projekten:
Zur Finanzierung der Bahnprojekte schlägt der Bundesrat vor, das Mehrwertsteuer-Promille zugunsten des Bahninfrastrukturfonds (BIF) über 2030 hinaus zu verlängern. Das generiere bis 2045 zusätzliche 8 Milliarden Franken, schreibt er. Insgesamt stünden so für Bahn-Ausbauten bis 2045 24 Milliarden Franken zur Verfügung.
Auf dem Nationalstrassennetz liegen folgende Projekte im Fokus:
Die Autobahn A1 soll zwischen Aarau-Ost und der Verzweigung Birrfeld auf 6 Spuren ausgebaut werden.Bild: KEYSTONE
Über 30 Nationalstrassen-Projekte sollen hingegen wegfallen, darunter die an der Urne abgelehnten A1-Erweiterungsprojekte zwischen Schönbühl und Kirchberg im Kanton Bern und zwischen Le Vengeron GE und Nyon VD. Hier sollen betriebliche Massnahmen wie die Umnutzung des Pannenstreifens Abhilfe schaffen gegen Staus. (sda)
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