Nehammer gegen Erleichterungen bei Einbürgerung

13 comments
  1. Was haltet ihr da für die größten Hürden bei der Einbürgerung? Einige Voraussetzungen ergeben in meinen Augen durchaus ihren Sinn, manche sind wohl doch ziemlich hoch angesetzt.

  2. Dann muss die deutsche halt ihren Deutschen pass abgegeben?

    Gibt es irgendeinen Vorteil für unser Land wenn die Einbürgerung leichter wird?

    Wird Staatsbürgerschaft jetzt wie Geschlechter, jeder sucht sich’s selber aus?

  3. Ich finde jeder der sich als Österreicher fühlt und sie so identifiziert sollte die Möglichkeit haben Staatsbürger zu werden. Aber es sind ja einige Dinge daran gekoppelt (Wahlrecht, Aufenthaltsrecht, Arbeitsmarkt) die es schwer machen da zu unterscheiden wem es um was geht.

    Wenn man das entkoppeln könnte und die Einbürgerung per se keine Vorteile hätte gäbe es diese Debatte wahrscheinlich nicht.

  4. ist doch alles eine Phantomdiskussion. der korruptVP geht es darum die Hürden so hoch anzusetzen, weil sie genau weiß dass jeder eingebürgerte sich eher die Hand abhacken würde als die Partei der institutionalisierten Korruption zu wählen. Jeder eingebürgerte Wähler ist daher eine Stimme gegen das VP Pack. Und das gilt es zu verhindern. Darum geht es!

  5. Wir geben unsere Staatsbürgerschaft eh schon sehr schwer her, wenn man das mit den wirtschaftlich und politisch mehr bedeutenden Staaten in Europa vergleicht. Mir fällt da nur noch die Schweiz ein, die ihre Staatsbürgerschaft wirklich nicht hergeben will (auch wenn man Jahrzehnte lang dort wohnt und Steuern zahlt).

    Für Was haben wir eine EU, wenn es dann 27 unterschiedliche Einbürgerungsregelungen gibt?

    Sagen wir einfach, 5 Jahre angemeldete Arbeit in einem Land reichen, egal was für ein EU-Land.

    Doppelstaatsbürgerschaft müsste man dann auch noch regeln, ebenso die Problematik der Staatsbürgerschaft via Geburt bzw. Herkunftsland der Eltern. Es ist absurd, dass wenn ich mein Kind im Urlaub in Spanien bekommen sollte, es auch automatisch die Spanische Staatsbürgerschaft hat.

  6. Komplett unnötiges Nichtthema, das die SP verzweifelt immer wieder aufs Tapet bringen will – umso bizarrer, wenn man sich die Zustände ausgerechnet in der Wiener MA35 anschaut, die Einbürgerungen durch extreme Verzögerung und Unfähigkeit viel erfolgreicher verhindert als jegliche gesetzliche Regelung.

  7. Grundsaetzlich bin ich da auch aehnlicher Meinung.

    Die Fristen sollten auf jeden Fall beibehalten werden. Wobei nicht einzusehen ist, dass es bei einer Laufbahn wie sie auch vorkommt (bis zur Matura in Oesterreich, dann Auslandsstudium) wieder “von vorne” zu Laufen beginnt.

    Die Kosten sollten auch geringer ausfallen. Die sind ja relativ hoch, was ich so hoere.

    Leuten, die ins Sozialsystem eingewandert sind und dort voraussichtlich auch bleiben werden, oder Kleinkriminellen, braucht man aber die Staatsbuergerschaft gar nicht geben.

  8. wäre ich nach der Matura gleich ausgezogen Gäste ich es nicht beantragen können. Um die 900-1000 Euro sollen einem im Durchschnitt monatlich nach mietzahlungen übrig bleiben

  9. Ich halte die aktuellen Bedingungen für die österreichische Staatsbürgerschaft für absolut angemessen.

    Wenn dann wieder als Konter kommt “Andere Länder haben einen viel leichteren Zugang zu deren Staatsbürgerschaft” dann sollte man auch vergleichen, wie groß die Zuwanderung in diese Länder sind und wie es dort um die offiziellen Aufenthaltsregeln steht.

    Wenn ein Land, dass in keiner Weise attraktiv ist seine Staatsbürgerschaften leicht zugänglich macht, spielt das keine Rolle, weil keiner dorthin zieht.

    Wenn ein Land wie die USA oder die Schweiz (Green Card) nur Leute ins Land lassen, die einen Mehrwert für das Land bzw. die Wirtschaft bringen, ist ein einfacherer Zugang zur Staatsbürgerschaft auch nur logisch, da nur bestimmte Leute in den Genuss kommen.

    Beides trifft auf Österreich nicht zu. Die Probleme, die wir bei uns im Land haben, werden durch das verschenken unserer Staatsbürgerschaft sicher nicht weniger.

    Ich stell mir halt die Frage, warum es überhaupt zur Debatte steht? EU Bürger genießen in Österreich so gut wie alle Rechte außer das Wahlrecht.

  10. Die Staatsbuergerschaftshuerden hier sind so absurd, dass besonders die Leute, die man haben will (qualifizierte Zuwanderer und brave Steuerzahler) sich gegen die Einbuergerung entscheiden oder nicht anspruchsberechtigt sind. Die Einkommensgrenzen machen es unmoeglich fuer junge Studenten oder hier geborene Schueler sich einzubuergern, die maximale Abwesenheitsklausel macht es fuer beruftstaetige die ins Ausland muessen unmoeglich, die fehlende Mehrfachstaatsbuergerschaften machen es unattraktiv fuer Leute die komplexe Visasituationen haben und nicht mit der ganzen Famile kommen etc.

    Oesterreich hat einfach ein scheiss Gesetz aber man will es nicht reparieren weil man Auslaender hasst. Es ist ein schreien.

    Fun fact: wenn man nach 5 Jahren einen Tag zu spaet seinen Aufenthaltstitel ansucht (zB weil ein Dokument fehlt weil man es nicht rechtzeitig bekommen hat) verliert man den Anspruch auf Staatsbuergerschaft fuer weitere 6 Jahre. Reparatur nicht vorgesehen, Rechtsweg gibs keinen. Die Jahre als Student zaehlen auch nicht.

  11. Dass es keine Dopperstaatsbürgrschaften mit anderen EU-Pässen gibt….ist schon zach (und rückständig, selbst Deutschland erlaubt das). Und, dass man auch als hier geborerenes Kind, das danach hier zur Schule geht nicht die Möglichkeit hat, auf schnellerem Weg Staatsbürger zu werden ist zach und exkludierend.

  12. Einbürgerung ist viel zu schwer, wenns so weiter geht haben in ein paar Jahrzehnten nur mehr 50% die Staatsbürgerschaft und damit das Wahlrecht, das ist kein faires demokratisches Land wenn nur die hälfte Mitbestimmen darf

    Österreich hasst Ausländer und man merkt es

  13. Können EU Bürger eigentlich “abgeschoben” werden, oder dürfen diese unter alle Umständen in Ö arbeiten, studieren, leben?

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