Tschuldigens fürs Sudern aber es muss

Ich muss am Freitag von Wien nach Deutschfeistritz (Nähe Graz) und da ich meinen Eltern keine 4 Stündige Fahrt antun will und allgemein ist’s ja besser für die Umwelt also dachte ich mir, ich nehm einfach Mal den Zug, dafür gibt’s den ja. Außerdem, Wien nach Graz sollte eine doch Recht gut ausgebaute Strecke sein, und von Graz ist’s ja nur ein Katzensprung zu meinem Ziel.

Dachte ich zumindest, die Fahrt dauert nämlich mind 3h – 4,5h je nachdem welchen Zug man erwischt. Ist nicht optimal aber ich hab auch nicht wirklich was besseres zu tun, schau ich halt einen Film oder so und komme entspannt an. Und dann hab ich auf den Preis geschaut. Es kostet läppische 42+€ in eine Richtung, plus 3€ um auch wirklich mitfahren zu können (Reservierung). Die Strecke beträgt 180km. Das Auto meiner Eltern (Skoda Octavia) schluckt rund 4,5l/100km, selbst bei den jetzigen Dieselpreisen sind das nur 16€.

Also bei aller Liebe, ich Versuch echt der ÖBB eine Chance zu geben und möglichst wenig mit dem Auto zu fahren, aber das kann doch nicht ihr Ernst sein dass ich doppelt so lang fahren soll und dafür doppelt so viel Zahlen soll. Das ist doch keine Alternative, ich bin Student, ich kann nicht Mal eben 90€ für einen Termin verballern.

Es ist mir schlichtweg ein Rätsel wie die Politik von Klimaschutz reden kann und es dann noch immer keinen Sinn macht Öffis zu fahren. Das ist eine sehr gut befahrene Strecke, ein Zug ist wirklich effizient was Energieverbrauch pro Person angeht und man ist da mit hunderten anderen in einem Zug drinnen, es ist deutlich unangenehmer und unpraktischer im Zug zu fahren, es dauert länger und wenn jemand über all das hinwegsehen kann verlangt man auch noch das 2,8 Fache. Es ist tatsächlich günstiger sich ein Auto zu mieten. Zu mieten! Kann mir bitte jemand erklären wie das um 10€ billiger sein kann??

Und bevor jetzt alle kommen mit “hast du keine Vorteilskarte?!?!” und dem Blabla, nein hab ich nicht, ich leb in Wien, ich fahr zu 99% Wiener Linien.

Edit: hab Grad genauer hingeschaut, ich hab 3 Minuten zum Umsteigen. Wenn sich irgendwas verspätet, es ist die ÖBB also wird’s der Fall sein, dann verwandeln sich 4h Fahrt in ungefähr 6h. Es sei denn natürlich ich verpass bei der Rückfahrt den letzten Anschluss, dann sind’s +10h. Ist mir ganz ehrlich zu riskant.

Edit 2: für alle die meinen “Ein Mietauto kostet 3478€ / Stunde und dein Erstgeborenes”;
Hat mich original 3 Minuten gekostet das zu finden, ich dachte es wäre nicht zu viel verlangt für Leute die mir nicht glauben selbst nach zu schauen, aber ihr habt gewonnen: https://www.mietwagen-check.at/offer/de-AT/EUR/f0b680b2-f58c-4d13-dbf8-b35d0c3bcfcf/22128193-ad31-435e-a42e-0f83165c344b?listingFilter=3%7E%7E%7E&pickup=1618428&referrerLandingpageId=96&dropoff=1618428&listingPage=1

Edit 3: Es ist mir ganz ehrlich wurscht was von beiden auf lange Sicht besser ist. Ich rede von diesen Freitag, und von der Situation die ich geschrieben habe. Ob ihr jetzt um 3,50€ mit der ÖBB von Wien nach Vorarlberg fahren könnt weil ihr ein volles ÖBB Panini Heft herzeigen könnt und den Schaffner schon beim Vornamen kennt bringt mir das auch nix, weil wie gesagt, es geht um ein konkretes Beispiel. Wenn ihr prahlen wollt wie viel Geld ihr nicht spart als ihr 1978 euer letztes Auto verkauft habt und seitdem nurnoch ÖBB Coupons sammelt um jeden Tag einmal durch Österreich zu fahren, dann macht doch euren eigenen Post, verlinkt ihn, ich Red gern mit, ist aber hier alles nicht Thema.

Edit 4: Der nächste der mit dem Kilometergeld von 0,42€ pro km anfangen will kann sichs sparen. Die Zahl ist Schwachsinn und ich kann’s euch auch beweisen. Ein Mietwagen mit einem Tarif von 200km inkludiert und 0,35€ pro zusätzlichem Kilometer kostet rund 55€. Wir rechnen -0,10€/km für den Treibstoff (ang. 5l/100km an Diesel für 2€/l, also (5/100)*2€/km), also kostet der Kilometer den Anbieter 0,32€. Das heißt nach 200km hat der Anbieter 64€ verloren und 55€ eingenommen. Denkt ihr jemand würde unter solchen Umständen Autos vermieten? Ich persönlich würde kein Geld zahlen damit jemand fremdes in meinem Auto fahren darf. Ich weiß dass ist sehr schwer für manche zu verstehen, aber ich kann auch nix machen, das sind halt Fakten. Also wer faktisch falsche Informationen verbreiten will nur weils irgendwo steht soll doch bitte in die Kommentarsektion von der Heute Zeitung, da findet ihr ein schönes Zuhause, aber hier braucht man euch nicht.

26 comments
  1. Ich geb dir recht, es ist immer noch zu teuer zug zu fahren.

    Bei der Rechnung mit dem Diesel musst trotzdem noch was drauflegen, mit dem Octavia bin ich auf der Autobahn immer so in die grössenordnung von 7-7,2 l/100km gekommen

  2. Gundsätzlich stimme ich dir zu dass die Öffis oft noch keine vollwertige Alternative sind, besonders mit den Kosten Auto gegenüber Zug muss man aber aufpassen.

    Ich fahren eine Passat (Bj 2011, 140PS Diesel), ist also vergleichbar mit deinem Octavia. Ich führe beim Auto genau Buch und komme auf Kosten von € 0,297 pro km. Da ist dann alles drinnen, Sprit, Versicherung, Wartungskosten, Reparaturen, etc. wirklich ALLES.

    Damit komme ich für 180km dann auch immerhin auf 53€.

  3. Das ist wirklich ein Problem, über das in meinem Freundeskreis auch oft diskutiert wird. Zugfahren wird durch die Preise einfach unattraktiv gemacht.

  4. Ich weiß ja nicht, was OP anstellt, aber Ticket-Seite der ÖBB spuckt bei mir für Freitag mehrere Railjets Wien-Graz (Fahrzeit 2,5 Stunden) und diverse Sparschiene-Angebote für 24,90 und 29,90 aus.

  5. > Dachte ich zumindest, die Fahrt dauert nämlich mind 3h – 4,5h je nachdem welchen Zug man erwischt.

    Wien Hbf nach Peggau-Deutschfeistritz dauert 2h36m bzw 2h39m (railjet nach Bruck/Mur, Umstieg auf S1).

    > Es kostet läppische 42+€ in eine Richtung, plus 3€ um auch wirklich mitfahren zu können (Reservierung).

    Mit Sparschiene kostets 29,90€

    Keine Ahnung was du machst, aber geh bitte auf die [öbb Seite](https://fahrplan.oebb.at/bin/query.exe/dn) und gibt einfach Start und Ziel ein.

  6. Ja, Zugfahren ist nicht günstig, und manche Strecken bzw Verbindungen sind unvergleichlich langsamer.

    Aber was du da rechnest, ist halt auch nicht fair, weil du ja, um es sauber zu rechnen, nicht nur Treibstoff, sondern auch Verschleiß etc mitrechnen müsstest. Das amtliche Kilometergeld in Ö beträgt 42c/km, damit bist du bei 2 Leuten im Auto auf 180km in eine Richtung nur mehr marginal günstiger als diese 2 Personen im Zug…

    Und zum Thema Vorteilscard: Wennst ein zweites Mal mit dem Zug zu den Eltern fährst, hätt sich die VC schon bezahlt gemacht

  7. Grundsätzlich ist das Problem das die Strecke Wien – Graz eben nicht gut ausgebaut ist und der RJ teilweise nur durchtuckert…das soll sich mit dem Semmeringtunnel
    ändern.

    Von den Kosten wird Bahn fahren halt deutlich günstiger wenn man mehr fährt. Dann machen eben Vorteilskarte oder Klimaticket Sinn.
    Wenn man aber nur einmal fährt spielen die Kosten nicht so eine große Rolle. Der Vergleich ist ja nicht, ich lasse mich von meinen Eltern holen , sondern, ich müsste selbst ein Auto haben oder Mieten.

  8. Nicht um hier politisch zu werden, aber die NEOS regen sich seit langem auf, dass das Öffi Netz ausgebaut gehört. Die Spritpreise werden erhöht bis zum geht nimmer um die Leute anzuregen Öffi zu fahren und im Endeffekt leiden wieder nur die darunter, die sich eh schon Mühe geben Zug zu fahren oder denen nix anderes überbleibt.

    Manche Streckenpreise werden gewürfelt. Hab vor paar Jahren von Wien HBF nach Parndorf Ort dasselbe gezahlt wie von Wien Hütteldorf nach Tullnerfeld. Lächerlich.

  9. Zug von Wien Hbf nach Deutschfeistritz mit 2x umsteigen fährt ca. stündlich, dauert 2h41m (aus Floridsdorf also ca. 3h) und kostet mit Vorteilskarte 19,90€. Die Vorteilskarte kostet falls du unter 26 bist 19€ pro Jahr, hat sich also schon nach einer Richtung für dich rentiert, falls du über 26 bist kostet sie 66€ pro Jahr und hat sich nach Hin- und Rückfahrt zumindest fast rentiert.

    Für Freitag gibt es ja nach Uhrzeit auch Sparschiene-Tickets ab ca. 30€ (ohne Vorteilskarte).

  10. Die Steiermark gilt anscheinend immernoch als Pufferzone zu Jugoslawien.

    Linz – Graz gibts nur 4 Direktverbindungen pro Tag mit 3:50h Fahrtzeit. Hab auf der Uni eine Freundin die im ersten Semester täglich diese Strecke gependelt ist und sich schließlich das Auto von ihren Eltern ausgeliehen hat weil das eine Zumutung für Studierende ist.

    Österreich müsste zumindest auf den Niveau sein, dass ich mit dem Zug effizient die Bundeshauptstädte bereisen kann. Dafür habma in OÖ bald 17 Umfahrungen rund um Linz und am Attersee nur mehr 1 Quadratmeter öffentlichen Zugang.

  11. Don’t come to the UK, your head will explode to experience what bad public transport really is.

    Austrian public transport is one of, if not the, best in the world.

  12. > €42

    VC 66 kostet einmal €66 für ein Jahr und damit zahlst nur mehr €18,80. Macht €46,40 Ersparnis bei nur einer Fahrt, damit hast 2/3 von der VC schon wieder herin.

    Der reguläre Preis bei den ÖBB ist ein Witz, aber sie wollen halt auch „Vielfahren“ fördern und da machen Sachen wie VC oder Klimaticket recht schnell recht viel finanziellen Sinn.

  13. Puh, also da find ich einige Dinge, die mir nicht ganz stimmig vorkommen:

    1. Die Fahrt dauert ein bissl über 2:30, nicht “bis zu 4,5h”. Fahr mit dem Railjet nach Bruck und den Rest mit der S-Bahn. Wenn du in Wien am Ende der Welt startest, dann wirst du mit dem Auto auch nicht ganz so flott sein – Freitag Nachmittag aus Wien raus dauert ewig, da wirst du kaum unter 3h nach Deutschfeistritz kommen, ist mein Tipp. Ohne Verkehr schaffst du’s whs in knapp über 2h, wärst also höchstens eine halbe Stunde schneller.
    2. Die Vorteilscard Jugend kostet so wenig, dass es sich bei einmal Wien-Graz und retour bereits rentiert, die zu kaufen. Mit jeder weiteren Fahrt wird es natürlich noch einmal billiger. Freitag Nachmittag raus aus Wien ist mit Sparschiene schwierig, aber wenn du das WE bei deinen Eltern verbringst und bei der Rückfahrt zeitlich ein bisschen flexibel bist, dann kostet dich das schon weniger als die von dir angegebene Summe. Meine Rechnung:
    € 19 Vorteilscard
    € 18,40 Hinfahrt
    € 3 Sitzplatzreservierung
    € 14,90 Rückfahrt
    € 3 Sitzplatzreserviert
    Summe = € 58,30
    3. Die Kostenangaben für’s Auto sind, wie bereits vielfach angemerkt, falsch. Du zahlst ja nicht nur Treibstoff, sondern auch Versicherung, in Wien Parken, Anschaffungs- und Reparaturkosten etc. dafür.

    Dass die Öffis sicher verbesserungsfähig sind, dem stimmt wohl jeder zu. Gerade am Land ist das Angebot eher bescheiden, das ist aber auch der Nutzung geschuldet – wenn mehr Personen mit dem Bus fahren, wird es mehr Busse geben. Bei deiner Strecke klappt es aber eigentlich ganz gut, finde ich 🙂

  14. ich finds schade, dass keiner wirklich die art der zeitverwendung gegenüberstellt.

    2h wo ich konzentriert maximal radio hören kann vs 3h filme schauen, lesen, schlafen, etc. zusätzlich kann man sich ohne schlechtes gewissen ein paar bier reinstellen, was für mich immer ein bonus ist.

  15. Komm auf 73 Euro insgesamt, 67 wenn man auf die Sitzplatzreservierung verzichtet – ist aber immer noch viel.

    Ich verstehs, musste vor einer Weile quer durch Österreich fahren für ein unvermeidbares Event, durfte dafür vor 6 Uhr früh aufstehen, damit ich rechtzeitig vor 8 in Meidling zum Zug komm (ich brauch schon 2 Züge und 40 Minuten Zeit allein um nach Meidlung zu kommen obwohl ich in Wien wohn, aber brauch halt erstmal 15 Minuten zu Fuß zur S-Bahn-Station), und dann sitz ich in der Höchstphase der Pandemie in einem RJ wo mehrere Leute zu bequem sind die Maske aufzusetzen und der Schaffner gar nix sagt.

    Versteh ich, der Schaffner hat keine Lust eine aufs Maul zu bekommen von irgendwelchen Deppen, aber dass ich mich bei den Preisen auch noch dem Covidrisiko aussetzen darf (damals konnte ich noch nicht impfen gehen) und der Schaffner nur salopp meint, dass die Fahrgäste ja eh alle eine Maske aufhaben und sobald er weggeht ziehens mehrere Leute wieder runter, da komm ich mir von den ÖBB verarscht vor. Als wüssten die nicht dass das passiert, sie sind einfach nicht an der Gesundheit der zahlenden Fahrgäste interessiert.

    Da kam ich dann im Sakko halbverschwitzt zu Mittag an, darf dann die letzten 15 Minuten in den entsprechenden Dressschuhen hatschen, nach ein zwei Stunden wieder zurück zum Bahnhof und zuhause war ich dann um 20 Uhr, damit war der Tag gelaufen und ich komplett K.O.

    Ein Auto hab ich leider nicht, kann dir nur empfehlen mit dem Auto zu fahren. Die Kosten sind deshalb so unterschiedlich, weil das was du fürs Auto zahlst nicht die tatsächlichen Infrastrukturkosten abdeckt. Die Wartung der Straßen usw. ist so dermaßen teuer, wenn das nicht jeder Steuerzahler mittragen müsste, wäre das Autofahren schlicht gar nicht leistbar. Das gilt zwar auch für den Zug, aber der steht immerhin allen zur Verfügung und transportiert wesentlich effizienter, ist also ein bissl förderungswürdiger.

    >Es ist tatsächlich günstiger sich ein Auto zu mieten. Zu mieten! Kann mir bitte jemand erklären wie das um 10€ billiger sein kann??

    Weil du sowie jeder andere Österreicher das Auto das ganze Jobleben lang mitfinanziert 🙂 Die Fahrt ist in Wahrheit teurer als die mit dem Zug -muss sie ja logischerweise sein, wenn ein Blechkübel mit hundert Leuten fährt ist das günstiger als 100 Leute zu je einem Blechkübel- nur fehlt eben die Kostentransparenz bzw. -wahrheit.

    Es wundert mich nicht dass das Auto beliebt bleibt und ich würde ja selbst lieber das Auto nehmen sofern ich eins hätt – so gut die Öffis hierzulande sein mögen, für manche Fahrten ist der Zug einfach nur umständlich. Oder schlicht unmöglich, ist ja nicht so als könntest jede Ortschaft zu Fuß vom nächsten Bahnhof aus überhaupt erreichen.

  16. > Das Auto meiner Eltern (Skoda Octavia) schluckt rund 4,5l/100km, selbst bei den jetzigen Dieselpreisen sind das nur 16€.

    Ich weiß dass das alle immer schwören und behaupten. Aber jedes mal wo wir es dann wirklich getestet haben, war es auf der Autobahn eher das doppelte. Der Luftwiderstand steigt nunmal mit dem Quadrat der Geschwindigkeit + der Dieselmotor ist bei 1800 rpm am Effizentesten, was bei Autobahngeschwindigkeiten auch nicht gegeben ist.

    Und damit deckst du nur die Treibstoffkosten ab, keine Wertminderung, keine Abnützung + Reparatur, keine Versicherung, etc.

    ​

    Aber ja, Öffis sollten viel günstiger sein. Und vom Komfort her, die Westbahnstrecke ist ein Wahnsinn mittlerweile. 1h15 Linz – Wien.

  17. Das hört sich stark dannach an, als würdest du sowieso nicht mit dem Zug fahren wollen und suchst jetzt nur nach Vorwänden bzw Rechtfertigungen, warum du nicht fahren “kannst”.

    Nach einer kurzen Recherche hab ich nachgesehen, wie lange man wirklich mit dem Zug fährt. Man fährt ein bisschen mehr als 2,5 Stunden von Wien Hbf aus (Umstieg in Bruck/Mur, Umsteigezeit 12min). Die Preise starten bei 24,90€/Strecke (z.B. Abfahrt Wien 8:58), und selbst ohne Vorteilscard oder Ermäßigung beträgt der Regulärpreis 36,70€.

    Was man halt beim Auto halt berechnen muss, sind alle anderen Kosten abseits des Diesels. (Maut, Instandhaltung, Pickerl, Reperaturen, Verschleiß, Kaufpreis- und Wertverlust etc.) Hierbei kommt man auf weitaus mehr Kosten, als die postulierten 16€, sondern eher – wenn man das offizielle Kilometergeld von 0,42€ als Grundlage hernimmt – auf 75€ pro Strecke. Im Vergleich dazu kostet das reguläre ÖBB-Ticket ohne Ermäßigungen die Hälfte.

    Und ja, ich weiß: über die ÖBB zu sudern ist immer einfach (auch wenn du manche Kritikpunkten etwas kreativ ausgeschmückt hast). Aber ich finds auch toll, dass du zumindest die Alternative mit dem Zug gedacht hast. Schade, dass es für dieses Mal nicht funktioniert hat, vielleicht gehts ja das nächste mal.

  18. Wieso wird eigentlich bei so etwas immer nur der Treibstoffpreis für den Vergleich in Betracht gezogen? Da müsste man ja, um fair zu sein, nur den Stromverbrauch der Bahn pro Passagier berechnen, nicht den Ticketpreis.

    Der ÖAMTC rechnet durchschnittlich mit 46,2 Cent pro Kilometer mit dem Auto.

  19. Du hast vollkommen recht! Bin selbst seit ein paar Jahren nur noch mit dem Auto unterwegs und würd es so schnell nicht mehr eintauschen. Unabhängigkeit und Schnelligkeit ist einfach schwer zu überbieten, plus, die Züge sind imho echt teuer in Österreich. Hat halt jeder andere Präferenzen.

  20. wien graz is überhaupt nicht gut ausgebaut, 2030 dann wenn der semmeringbasistunnel fertig ist kann man anfangen davon zu reden.

  21. Maaann mann mann – OP lass dich nicht runterziehen von manchen Kommentaren hier. Ich als Landei fühle mit dir, was Öffis außerhalb Wiens angeht.

    Die Kommentare mit Anschaffungskosten, Versicherung, Verschleiß… sind für mich realitätsfern. Ich hab einen Golf BJ 2009, damals als Geschenk zum 18er von meinem Vater geerbt, d.h. Anschaffungskosten gleich 0,-. Selbst wenn ich ihn selbst gekauft hätte, wär er nach 13 Jahren wohl abgeschrieben.

    Zum Kilometergeld von € 0,42: Da ist Sprit, Parken, Versicherung, ÖAMTC, ALLES enthalten. Wenn ich meinen Weg letztes Jahr von und zur Arbeit rechne (60km), dann mal fiktive 365 Tage, um evtl. Spaßfahrten SEHR großzügig abzudecken, komm ich auf 21.900km pro Jahr. Ausgaben hatte ich € 2.800 fürs Auto. Sind € 0,13 pro km.

    Selbst wenn ich die Anschaffung über 13 Jahre dazurechne, komme ich auf € 0,20.

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