Zum Glück hab ich meine üblichen 20% Gehaltserhöhung bekommen…oh…wait
>durchschnittlich 3.889 Euro, bei Wohnhäusern waren es 2.578 Euro
*laughs … cries in Wien*
2500 am qm, scheiße wär des geil …
Alles neu gebaute was nicht am äußersten Zipfel Wiens ist, kostet sowieso eher 6000, 7000+ am qm.
Durchschnittspreis für Baugrund in NÖ € 84,-. Ja klar, ist ein Durchschnitt, aber selbst wenn ich das Waldviertel einpreise, meine ich nach über 2 Jahren Beobachten des Markts, dass diese Statistik entweder Fantasiepreise sind oder das Resultat von Steuervermeidungen (z.B. Teile des Preises wandern in bar rüber, um ImmoESt oder Grunderwerbssteuer und Abgaben zu sparen).
Wenn mir irgendjemand nen Baugrund in Wien um € 656 pro m² anbietet, kauf’ ich den sofort. Um den Preis darf man sich im Umland, z.B. Wolkersdorf, schon hinten in die Interessentenliste einreihen.
Oder anderes Beispiel: wir haben vor 2 Jahren in einer schönen Weinviertler Hügellandgegend mit Bahnanschluss ein Grundstück um € 160,- pro m² gekauft. Das war ein Schnäppchen, bei dem wir noch am selben Tag zusagen mussten. Kaufpreis exkl. Aufschließungskosten. Aktuell sehen wir Grundstücke in der Gegend mit € 340,- pro m² bepreist (die sind dann teilweise ein paar Wochen online, aber dennoch nicht zu weit weg vom Markt bepreist). Mag’ sein, dass vllt. riesengroße Grundstücke auf den m² günstiger sind als kleine. Man findet nämlich auch praktisch kein Bauland mehr unter € 200k, das sind dann halt kleine Parzellen.
Durchschnitt ist sowieso ein Schwachsinn, der Median würde mich interessieren. Summa summarum ist diese Statistik als das zu betrachten, was sie ist: kompletter Schrott.
Auf der Statistik News-Seite finden sich noch detailliertere Erörterungen zu diesem Schwachsinn: [https://pic.statistik.at/web_de/presse/128223.html](https://pic.statistik.at/web_de/presse/128223.html)
Man finde den Fehler:
“In Wien lagen die Bezirke Döbling mit 1.912 Euro und Währing mit 1.441 Euro je Quadratmeter ganz vorne. In den Wiener Flächenbezirken fanden sich auch **preiswertere** Baugrundstücke, und die Durchschnittspreise pro Quadratmeter fielen mit **745 bis 896 Euro** gemäßigter aus.”
So, und wenn jetzt selbst in den Flächenbezirken die Preisspanne zwischen 745 und 896 liegt, wo kommt dann ein Mittel von **656 Euro** her?
Ich finde genau ein Grundstück unter € 1.000,-/m², und zwar um ca. € 860/m² am Mühlwasser. Alles andere liegt über € 1.000,-.
Immer wenn so ein Artikel kommt, schaue ich mir die Preise in meiner Gegend auf Willhaben an und vergleiche mit dem was ich gezahlt habe. 2019 habe ich eine 95m2 Wohnung um knapp über 300k gekauft. Baujahr in den 70ern, aber vor wenigen Jahren generalsaniert und mit einem HBW von unter 30. 3 Jahre später finde ich in meinem Bezirk nichts vergleichbares mehr unter 500k.
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Zum Glück hab ich meine üblichen 20% Gehaltserhöhung bekommen…oh…wait
>durchschnittlich 3.889 Euro, bei Wohnhäusern waren es 2.578 Euro
*laughs … cries in Wien*
2500 am qm, scheiße wär des geil …
Alles neu gebaute was nicht am äußersten Zipfel Wiens ist, kostet sowieso eher 6000, 7000+ am qm.
Durchschnittspreis für Baugrund in NÖ € 84,-. Ja klar, ist ein Durchschnitt, aber selbst wenn ich das Waldviertel einpreise, meine ich nach über 2 Jahren Beobachten des Markts, dass diese Statistik entweder Fantasiepreise sind oder das Resultat von Steuervermeidungen (z.B. Teile des Preises wandern in bar rüber, um ImmoESt oder Grunderwerbssteuer und Abgaben zu sparen).
Wenn mir irgendjemand nen Baugrund in Wien um € 656 pro m² anbietet, kauf’ ich den sofort. Um den Preis darf man sich im Umland, z.B. Wolkersdorf, schon hinten in die Interessentenliste einreihen.
Oder anderes Beispiel: wir haben vor 2 Jahren in einer schönen Weinviertler Hügellandgegend mit Bahnanschluss ein Grundstück um € 160,- pro m² gekauft. Das war ein Schnäppchen, bei dem wir noch am selben Tag zusagen mussten. Kaufpreis exkl. Aufschließungskosten. Aktuell sehen wir Grundstücke in der Gegend mit € 340,- pro m² bepreist (die sind dann teilweise ein paar Wochen online, aber dennoch nicht zu weit weg vom Markt bepreist). Mag’ sein, dass vllt. riesengroße Grundstücke auf den m² günstiger sind als kleine. Man findet nämlich auch praktisch kein Bauland mehr unter € 200k, das sind dann halt kleine Parzellen.
Durchschnitt ist sowieso ein Schwachsinn, der Median würde mich interessieren. Summa summarum ist diese Statistik als das zu betrachten, was sie ist: kompletter Schrott.
Auf der Statistik News-Seite finden sich noch detailliertere Erörterungen zu diesem Schwachsinn: [https://pic.statistik.at/web_de/presse/128223.html](https://pic.statistik.at/web_de/presse/128223.html)
Man finde den Fehler:
“In Wien lagen die Bezirke Döbling mit 1.912 Euro und Währing mit 1.441 Euro je Quadratmeter ganz vorne. In den Wiener Flächenbezirken fanden sich auch **preiswertere** Baugrundstücke, und die Durchschnittspreise pro Quadratmeter fielen mit **745 bis 896 Euro** gemäßigter aus.”
So, und wenn jetzt selbst in den Flächenbezirken die Preisspanne zwischen 745 und 896 liegt, wo kommt dann ein Mittel von **656 Euro** her?
Und wenn wir schon bei Flächenbezirken sind, exemplarisch am Beispiel von Wien Donaustadt: [https://www.immobilienscout24.at/regional/1220/grundstueck-kaufen/geringster-preis-zuerst](https://www.immobilienscout24.at/regional/1220/grundstueck-kaufen/geringster-preis-zuerst)
Ich finde genau ein Grundstück unter € 1.000,-/m², und zwar um ca. € 860/m² am Mühlwasser. Alles andere liegt über € 1.000,-.
Immer wenn so ein Artikel kommt, schaue ich mir die Preise in meiner Gegend auf Willhaben an und vergleiche mit dem was ich gezahlt habe. 2019 habe ich eine 95m2 Wohnung um knapp über 300k gekauft. Baujahr in den 70ern, aber vor wenigen Jahren generalsaniert und mit einem HBW von unter 30. 3 Jahre später finde ich in meinem Bezirk nichts vergleichbares mehr unter 500k.