Erlebt ihr auf der Arbeit öfter Mal Situationen in denen es zu physischen Übergriffen kommt? Fühlt ihr euch in solchen Fällen unterstüzt bzw. geschützt?
Glaube dass durch Corona die Situation im Handel auch immer schlimmer wird.
In der Pflege kommt es immer wieder zu gewaltätigen Situationen. Is eh klar und oft verständlich, Krankheit ist eine Ausnahmesituation oder Patienten sind halt teilweise so dement dass sie sich nicht anders äußern können. Dann gibts halt noch die, die halt gewalttätige deppen sind. Das Problem daran ist halt dass man oft alleine gelassen wird.
Ein Patient kickt den Kollegen in der Dusche so dass er auf den Boden knallt. Keine konsequenz, wird nicht rausgeworfen sondern weiter behandelt.
Ein deliranter Patient reißt sich alles runter (Drainagen, Stoma, etc.) verteilt Körperflüssigkeiten und haut herum. Der Arzt hält einen weiten Sicherheitsabstand während das Pflegepersonal direkt am Patienten sein muss.
Ein Patient führt sich auf, beschimpft alle aufs übelste, droht jedem dass er ihm eine rein haut und meinte sogar zum Arzt “geh ma raus, ich fetz dich”. Alles weil er S O F O R T operiert werden wollte. Konsequenz? Anstatt dass man ihn raus wirft, wird das Verhalten auch noch belohnt und er konnte seinen Willen mit extra Behandlung durchsetzen.
Dass es in dem Beruf zu Gewalt kommt ist glaube ich jedem klar, was frustriert ist aber halt dass es ignoriert oder gar belohnt wird, dass man sich alleine gelassen fühlt und dass Gewalt komplett konsequenzlos akzeptiert wird.
[deleted]
Würde gerne wissen, welche Altersgruppen sich da so aufführen
Bin grad selbst im Krankenhaus, und liege mit einem derart depattn Ü70er zusammen, das kann man kaum glauben.
Typ bekommt Abführmittel, mit den Worten “Hier ist Ihr Abführmittel zur Darmentleerung” woraufhin er alle 20 Minuten aufs Heisl rennt, natürlich muss er sich da bei der Schwester beschweren
Dann spinnt er herum weil ein Notfall seinen OP Termin bekommen hat (musste ganze 2 Stunden länger warten), in der Zwischenzeit geht er natürlich selbst tschicken obwohl in drei Schwestern ermahnen dass er aufgrund der Tabletten die er für die OP nehmen musste schlecht auf den Beinen steht
Noch dazu hat er sich dann bei der Visite direkt bei der Bereichsleitung/Ärztin usw. drüber beschwert
Unpackbar, und selbst bei so einem waren’s noch sehr nett
3 comments
Erlebt ihr auf der Arbeit öfter Mal Situationen in denen es zu physischen Übergriffen kommt? Fühlt ihr euch in solchen Fällen unterstüzt bzw. geschützt?
Glaube dass durch Corona die Situation im Handel auch immer schlimmer wird.
In der Pflege kommt es immer wieder zu gewaltätigen Situationen. Is eh klar und oft verständlich, Krankheit ist eine Ausnahmesituation oder Patienten sind halt teilweise so dement dass sie sich nicht anders äußern können. Dann gibts halt noch die, die halt gewalttätige deppen sind. Das Problem daran ist halt dass man oft alleine gelassen wird.
Ein Patient kickt den Kollegen in der Dusche so dass er auf den Boden knallt. Keine konsequenz, wird nicht rausgeworfen sondern weiter behandelt.
Ein deliranter Patient reißt sich alles runter (Drainagen, Stoma, etc.) verteilt Körperflüssigkeiten und haut herum. Der Arzt hält einen weiten Sicherheitsabstand während das Pflegepersonal direkt am Patienten sein muss.
Ein Patient führt sich auf, beschimpft alle aufs übelste, droht jedem dass er ihm eine rein haut und meinte sogar zum Arzt “geh ma raus, ich fetz dich”. Alles weil er S O F O R T operiert werden wollte. Konsequenz? Anstatt dass man ihn raus wirft, wird das Verhalten auch noch belohnt und er konnte seinen Willen mit extra Behandlung durchsetzen.
Dass es in dem Beruf zu Gewalt kommt ist glaube ich jedem klar, was frustriert ist aber halt dass es ignoriert oder gar belohnt wird, dass man sich alleine gelassen fühlt und dass Gewalt komplett konsequenzlos akzeptiert wird.
[deleted]
Würde gerne wissen, welche Altersgruppen sich da so aufführen
Bin grad selbst im Krankenhaus, und liege mit einem derart depattn Ü70er zusammen, das kann man kaum glauben.
Typ bekommt Abführmittel, mit den Worten “Hier ist Ihr Abführmittel zur Darmentleerung” woraufhin er alle 20 Minuten aufs Heisl rennt, natürlich muss er sich da bei der Schwester beschweren
Dann spinnt er herum weil ein Notfall seinen OP Termin bekommen hat (musste ganze 2 Stunden länger warten), in der Zwischenzeit geht er natürlich selbst tschicken obwohl in drei Schwestern ermahnen dass er aufgrund der Tabletten die er für die OP nehmen musste schlecht auf den Beinen steht
Noch dazu hat er sich dann bei der Visite direkt bei der Bereichsleitung/Ärztin usw. drüber beschwert
Unpackbar, und selbst bei so einem waren’s noch sehr nett