Viel Brisanz dürfte in der Zwischenrunde das Duell zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid liefern. Erst vor drei Wochen feierten die Portugiesen gegen den 15-fachen Champions-League-Sieger einen 4:2-Erfolg. Dabei erzielte Tormann Anatoliy Trubin in der 98. Minute das entscheidende Tor, das Benfica am letzten Spieltag der Ligaphase ins Playoff brachte. Die Madrilenen verloren dadurch ihren Fixplatz im Achtelfinale.

Vor dem heutigen Play-off-Spiel platzierte Benfica Lissabon ein Bild des jubelnden Keepers in den Spielertunnel. Ob die Spieler von Alvaro Arbeloa auf diesen Psychotrick reagieren, bleibt abzuwarten. Denn sie sind trotz des Dramas des 28. Jänner der Favorit. „Wir bekommen es mit dem größten Anwärter auf den Champions-League-Titel zu tun“, erklärte Benfica-Coach Jose Mourinho, der bei Real Madrid von 2010 bis 2013 an der Seitenlinie stand.

Packende Duelle in der Zwischenrunde

Auch abseits von Benfica gegen Real kann die Zwischenrunde heute einige Kracher aufbieten. So muss auch Titelverteidiger Paris SG vorerst eine Play-off-Hürde meistern. Die Franzosen verpassten mit dem elften Rang in der Ligaphase das direkte Weiterkommen. Die Pariser bekommen es mit dem Ligarivalen AS Monaco zu tun. Juventus Turin trifft in der Türkei auf Galatasaray Istanbul. Die Turiner verloren in der Liga zuletzt den Hit gegen Inter Mailand, sind gegen Gala aber wohl in der Favoritenrolle. Borussia Dortmund empfängt Atalanta Bergamo. Die Borussen unter Trainer Niko Kovac sind in der Bundesliga der erste Bayern-Verfolger. Atalanta Bergamo liegt in der Serie A hingegen nur auf dem sechsten Platz. Kovac plagen vor allem Sorgen in der Abwehr: Mit Nico Schlotterbeck und Niklas Süle müssen gleich zwei Innenverteidiger verletzungsbedingt passen. Dazu sind mit Kapitän Emre Can und Filippo Mané ohnehin zwei Stammkräfte in der Verteidigung außer Gefecht. Der BVB meldete den jungen italienischen Verteidiger Luca Reggiani (18) nach, der so zu seinem Champions-League-Debüt kommen könnte. Wieder fit ist hingegen Marcel Sabitzer, der am Wochenende gegen Mainz eingetauscht wurde.

Der amtierende CL-Sieger Paris muss nach Rang elf in der Ligaphase im Play-off gegen Monaco ran




Der amtierende CL-Sieger Paris muss nach Rang elf in der Ligaphase im Play-off gegen Monaco ran


© IMAGO/Baptiste Autissier


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