Nein zu Olympia. Ja, dieses Selbstbewusstsein dürfen wir haben: Olympische Winterspiele in unserem Land würden wir mindestens so gut gestalten und organisieren können wie die Italiener jetzt in Mailand/Cortina (und weiteren Orten!). Das wird nicht nur mit den hervorragend organisierten Ski-Weltcup-Bewerben und erst recht mit der phantastischen Ski-WM im Vorjahr in Saalbach bewiesen. Was wir Skispringern, Langläufern und Co. bieten können wurde zuletzt bei der Nordischen WM in Seefeld 2019 gezeigt. Die letzten Olympischen Winterspiele hierzulande – in Innsbruck – liegen allerdings mittlerweile 50 Jahre zurück. Zeit also, darüber nachzudenken, so ein Projekt zu starten? Beim ÖOC überlegt man ernsthaft, es wäre freilich ein sehr langfristiges Projekt: Man spricht von 2046 und von „positiven Signalen“. Kommen nach den gescheiterten Olympia-Ideen in Salzburg, Tirol und der Steiermark, die allesamt von der Bevölkerung abgelehnt wurden diesmal positivere Signale von den Österreichern? Ein erster Stimmungstest mit der „Frage des Tages“ via krone.at spricht eine andere Sprache. Wir wollten wissen, ob sich Österreich als Gastgeber für die Olympischen Spiele 2046 bewerben soll. Fast 20.000 Leser/User nahmen teil. Nur ein knappes Viertel sagte Ja. Eine Dreiviertelmehrheit wäre gegen Olympia. Eine klare Antwort!