Temporeduktion im Sinne des Klimas: Nur 30/80/100 statt 50/100/130 km/h

18 comments
  1. >Tirol will, dass Österreich auf die Tempobremse steigt. Nur 30/80/100 statt 50/100/130 km/h – das Land schlägt Verkehrsministerin Gewessler bei der StVO-Novelle die Senkung der Tempolimits vor.
    Innsbruck – Rad- und fußgängerfreundlicher soll sie werden die neue Straßenverkehrsordnung (StVO). Die Begutachtungsfrist für die Anfang Mai von Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) präsentierte Novelle lief mit gestrigem Tag ab.

    >Geht es nach dem Land Tirol, soll die StVO-Novelle auch einen satten Beitrag zum Klimaschutz in Österreich liefern. Die offizielle Stellungnahme des Landes zur 33. Novelle der Straßenverkehrsordnung wurde von den Verkehrsexperten des Landes erarbeitet, von der Abteilung Verfassungsdienst abgefasst und letztlich von Landesamtsdirektor Herbert Forster unterfertigt. Und sie birgt Zündstoff. Fordert doch das Land und somit auch die schwarz-grüne Landesregierung das Verkehrsministerium damit nicht nur auf, kleinere Details des vorliegenden Begutachtungsentwurfs noch zu korrigieren. Vielmehr drängt man die Verkehrsministerin zu einer mittleren Revolution: nämlich zu einer Senkung der allgemein zulässigen Höchstgeschwindigkeiten.

    >Aktuell darf – sofern nicht behördlich anders verordnet – generell innerorts höchstens 50 km/h, auf Freilandstraßen 100 km/h und auf Autobahnen Tempo 130 gefahren werden. Letzteres kennen Tiroler freilich fast nur mehr vom Hörensagen: Seit 2014 gilt auf weiten Teilen der Inntal- und Brennerautobahn der permanente IG-Luft-100er.

    >In Gewesslers Entwurf ist eine allgemeine Temporeduktion nicht vorgesehen. Aus Sicht des Landes offenkundig ein Fehler. Insbesondere mit Blick auf die Erreichung der Klimaziele.

    >Tempo 30/80/100 wäre eine „günstige, effektive und vor allem rasch umsetzbare CO2-Maßnahme“, begründet Ekkehard Allinger-Csollich (Abteilung Mobilitätsplanung). Dass der CO2-Ausstoß erheblich gesenkt werden muss, damit Österreich sein Ziel, 2040 klimaneutral zu sein, erreicht, ist Fakt. Der Verkehr zählt neben dem Gebäudesektor und der Landwirtschaft zu den größten CO2-Verursachern.

  2. Macht absolut Sinn. Zusätzlich bitte noch linke Spur für Elektroautos reservieren und Elektroautos vom Geschwindigkeitslimit ausnehmen.

  3. Das ist doch ohnehin eins der österreichischsten Dinge, dass man im 30er 50 und auf der Autobahn 145 fährt. Wollte man sowas wirklich umsetzen, müssten die Strafen dementsprechend höher/einkommensabhängig werden, so dass man sich nicht einfach „frei kaufen“ kann.

  4. Für Landstraßen und Autobahnen macht es Sinn, 30 im Ortsgebiet jedoch nicht.
    Bin dafür, insbesondere weil auch das wieder ein Beitrag ist damit Leute unnötige Strecken vermeiden

  5. Hätt i kein Problem damit, also mit 80&100, 30 ist irgendwie ungut mit da Drehzahl (wie 130 auch, kleine Stadtkutsche halt), das hört sich ned richtig an und ich fahre nach Gehört was die Geschwindigkeit angeht.

    40 würd besser passen bei meinem Suzuki.

  6. So ein Blödsinn, wieso hassen die Politiker eigentlich Autofahrer so sehr. Gibts dafür einen konkreten Grund?

  7. Ich wäre eher für 60/130/unbegrenzt…

    Ach ja stimmt dafür hab ich ja Deutschland!

    Nein, aber ehrlich, mir kommts langsam so vor als wollte man die Autofahrer rausekeln, ich finde das sollte jeder selber entscheiden ob er ein Elektroauto oder eines mit 8 Liter Hubraum und komb. 30L/100km Verbrauch fährt…

    Gäbs doch bloß die elende Nova bei uns nicht…

  8. 100kmh auf der AB is halt einfach Sinnlos.
    Man kann dort problemlos auch 160 fahren.

    Im Ortsgebiet 30 auf Nebenstrassen…von mir aus.

  9. Also ich würde das echt nice finden nur vielleicht den 30 im ortsgebiet so wie in Graz regeln also 50 auf vorangsstraßen und sonst überall 30 weil sonst würden durchzugsstraßen schon eine ziemliche schleicherei werden.

    Normalerweise ist der r/Austria immer recht progressiv aber wenn ich mir da jetzt die Kommentare durchlies komm ich mir vor wie bei fpö tv

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