Wegen der kritischen Lawinensituation musste die Arlbergstraße am Samstag um 17 Uhr gesperrt werden. Seit Sonntag 9 Uhr ist die Straße wieder offen, die Arlberg-Orte Lech, Zürs und Stuben sind damit wieder erreichbar.
Auch in Vorarlberg wurde am Samstag vor hoher Lawinengefahr gewarnt. Am Samstagnachmittag ging zwischen der Flexengalerie und dem Kreisverkehr Zürs auf der Trittkopfseite im steilen Gelände eine Lawine ab. Die Straße wurde auf einer Länge von rund 30 Metern überschüttet und damit die Zufahrt in Richtung Lech-Zürs damit vollständig verlegt.
Die Sperre, die daraufhin am Samstagabend um 17 Uhr auf der Arlbergstraße (L197) zwischen Langen und Stuben errichtet wurde, wurde von der Lawinenkommission am Sonntag um 9 Uhr wieder aufgehoben. Die Orte Lech, Zürs und Stuben sind damit wieder erreichbar.
Auch die Flexen Straße wurde am Samstag zwischen Alpe Rauz und Zürs geschlossen, wie der ÖAMTC bekanntgab. „An- und Abreisen sind dann nicht mehr möglich“, teilte der Lech-Zürs Tourismus auf seiner Website mit. Tirol war somit bis Sonntagfrüh nur durch den Arlbergtunnel erreichbar.
Hohe Lawinengefahr am Samstag
Am Samstag herrschte vor allem Süden des Bundeslandes herrschte vor allem oberhalb der Waldgrenze Lawinenwarnstufe vier auf der fünfteiligen Skala. „Lawinen können an allen Expositionen leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und groß werden. Gefahrenstellen sind zahlreich und befinden sich auch im Bereich der Waldgrenze. Für Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche sind die Verhältnisse sehr gefährlich“, so der Lawinenwarndienst.
Aus Sicherheitsgründen
Wegen Lawinengefahr Arlbergstraße gesperrt: Stuben, Lech und Zürs nicht mehr erreichbar