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Vorbereitung auf den Einsatz
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Kieler Marinestützpunkt wird zum Drehkreuz für Nato-Manöver „Cold Response“

Kiel. Seit dem 11. Februar waren im Rahmen des Nato-Manövers „Steadfast Dart“ 14 Schiffe mit fast 3000 Soldaten in der Kieler Bucht und vor Hohwacht. Nach der großen Landung am Mittwoch bei Putlos ist es zwar etwas ruhiger geworden. In Kiel wehen aber weiterhin Nato-Flaggen im Hafen.
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Direkt nach der Landung in Putlos kam die Fregatte „Cristobal Colón“ in den Marinestützpunkt in Kiel. Am Donnerstag übernahm das Schiff an der Oskar-Kusch-Mole Ausrüstung. Die 146 Meter lange Fregatte war eine von drei Flugabwehrfregatten beim Manöver „Steadfast Dart“. Zusammen mit dem Schwesterschiff „Almirante Juan de Borbón“ sorgte die „Cristóbal Colón“ für den Schutz der Landungseinheiten.
Der Marinestützpunkt Kiel ist als Nato-Hafen weiterhin stark ausgelastet. Neben der spanischen Fregatte wurden in Kiel auch die türkische Fregatte „Oruc Reis” und die deutsche Fregatte „Sachsen” versorgt. Am Freitag kamen zwei Einheiten der estnischen Marine nach Kiel. Sie warten nun im eisfreien Marinestützpunkt auf ihren nächsten Einsatz.
Vorbereitungen auf das Manöver „Cold Response“
In der Wik nutzen die Nato-Partner die Kaianlagen und Molen vorwiegend für logistische Zwecke. Dort wird Nachschub angeliefert, Treibstoff übergeben und Personal ausgetauscht.
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Hier bereiten sich die Kampfschiffe derzeit auf das nächste Großmanöver vor. Anfang März startet vor der norwegischen Küste das Manöver „Cold Response“ (Kalte Antwort). Dabei wird auch ein erheblicher Teil der Flotte von „Steadfast Dart“ integriert, die vor Putlos den Ernstfall trainiert.
Für die überwiegend aus Südeuropa stammenden Schiffsbesatzungen wird das Manöver „Cold Response“ eine weitere Herausforderung darstellen. Die winterlichen Bedingungen in Schleswig-Holstein waren für die Frauen und Männer dabei nur ein kleines Klima-Vorspiel. Bei „Cold Response” werden sie ab Anfang März mit zweistelligen Minusgraden zu tun haben. Das Manöver führt die Einheiten dann weiter über den Polarkreis nach Norden.
Alle zwei Jahre lädt Norwegen zu einem Wintermanöver in der Region um Tromsø, oberhalb des Polarkreises, ein. Laut norwegischer Armee sollen in diesem Jahr bis zu 25.000 Soldaten zum Einsatz kommen, das sind 15.000 mehr als bei dem Nato-Manöver „Steadfast Dart”.
KN