Ich melde mich freiwillig. Ich hab 0 Qualifikationen, es spricht wenig für mich, dafür VIEL gegen mich. Somit bin ich ein hervorragender Kandidat.
> Sechs Bewerbungen aus dem In- und Ausland sind eingegangen, darunter zwei von Frauen.
waren die im clowncostüm wie sie das verlautbart haben?
u/Maxi2905
Ob das mal wieder so ein Fall ist, in dem das Anforderungsprofil im Nachhinein auf den einen Kandidaten zugeschnitten wurde?
Da lehne ich mich mal gaaaanz weit aus dem Fenster und sage, ja klar, wie denn sonst in Ö?
Dass die Verantwortlichen wissen, wie man eine passende Stellenausschreibung gestaltet, so dass sie beinahe echt aussieht und doch nur den, dem man den Posten versprochen hat, zum zug kommen lässt.
Nach dem derzeitigen Stand des Dienstrechts ist das offenbar eine der besten Taktiken, um unnötigen Streit (ha!) um Postenbesetzungen zu vermeiden (oder um unnötige Exzellenz zu vermeiden, je nach Sichtweise).
Ist einem Bekannten von mir neulich auch passiert, Job an einer Uni in AT, es wurden alle Bewerber die der gewünschten Person hätten gefährlich werden können (darunter auch er) ohne weitere Begründung “aus dem Bewerbungsprozess ausgeschieden” bevor es zu einem Hearing gekommen ist.
Und weil wir ja in einer kleinen Bananenrepublik leben, hat der Dekan der betreffenden Fakultät offenbar mit dem derzeitigen Arbeitgeber des Betreffenden Kontakt aufgenommen (ein Arbeitgeber im Forschungsbereich, der bislang von der Bewerbung nichts wusste), um kund zu tun was eine Bewerbung auf diese Stelle nicht für eine blöde Idee gewesen wäre. Und dass der Betreffende doch bitte nicht schwierig sein soll.
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Ich melde mich freiwillig. Ich hab 0 Qualifikationen, es spricht wenig für mich, dafür VIEL gegen mich. Somit bin ich ein hervorragender Kandidat.
> Sechs Bewerbungen aus dem In- und Ausland sind eingegangen, darunter zwei von Frauen.
waren die im clowncostüm wie sie das verlautbart haben?
u/Maxi2905
Ob das mal wieder so ein Fall ist, in dem das Anforderungsprofil im Nachhinein auf den einen Kandidaten zugeschnitten wurde?
Da lehne ich mich mal gaaaanz weit aus dem Fenster und sage, ja klar, wie denn sonst in Ö?
Dass die Verantwortlichen wissen, wie man eine passende Stellenausschreibung gestaltet, so dass sie beinahe echt aussieht und doch nur den, dem man den Posten versprochen hat, zum zug kommen lässt.
Nach dem derzeitigen Stand des Dienstrechts ist das offenbar eine der besten Taktiken, um unnötigen Streit (ha!) um Postenbesetzungen zu vermeiden (oder um unnötige Exzellenz zu vermeiden, je nach Sichtweise).
Ist einem Bekannten von mir neulich auch passiert, Job an einer Uni in AT, es wurden alle Bewerber die der gewünschten Person hätten gefährlich werden können (darunter auch er) ohne weitere Begründung “aus dem Bewerbungsprozess ausgeschieden” bevor es zu einem Hearing gekommen ist.
Und weil wir ja in einer kleinen Bananenrepublik leben, hat der Dekan der betreffenden Fakultät offenbar mit dem derzeitigen Arbeitgeber des Betreffenden Kontakt aufgenommen (ein Arbeitgeber im Forschungsbereich, der bislang von der Bewerbung nichts wusste), um kund zu tun was eine Bewerbung auf diese Stelle nicht für eine blöde Idee gewesen wäre. Und dass der Betreffende doch bitte nicht schwierig sein soll.
Kannst Dir nicht ausdenken, solche Zustände.