Auch ohne Neun-Euro-Ticket: Bahn-Boom überfordert Österreich

5 comments
  1. Aha. Dass die Anschaffung von zusätzlichem Zugmaterial, um ja jeden Peak an Leuten, die nicht in der Lage sind die ÖBB Homepage anzusehen, abfangen zu können, kein guter Einsatz von öffentlichen Geldern ist, ist laut TP also ein “lupenreines neoliberales Argument”, welches “sehr tief in die innere Ausrichtung der ÖBB blicken lässt”.

    Auch: “Der Sinn der Bundesbahnen liegt seit Jahrzehnten nicht im möglichst komfortablen und sicheren Transport von möglichst vielen Menschen, sondern in der möglichst großen Einsparung an Steuergeldern.”

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    Ein weiterer Höhepunkt aus der Putinpost

    E. bitte den korrekten Flair verwenden, weil unter Nachrichten kannst das wohl nicht einordnen

  2. Blödsinn halt.

    Die überlasteten Züge vor Wochenenden/Feiertagen gibt es schon sicher seit 10 Jahren.

    Dazu kommt, dass die Menschen auch einfach fetzendeppad sind. Seh es jeden Tag beim RJ, die Leute kommen über die Stufen rauf oder aus dem Bahnhofsgebäude auf den Bahnsteig und dann dauert die Abfertigung ewig wie wenn die Leute ned einfach 50-100 Meter weiter gehen könnten das sich das alles in etwa gleich verteilt. Nein, Hauptsache ned weit gehen müssen obwohl der RJX 200m lang ist steigen die Leute bei den 3 mittleren Einstiegen ein. Natürlich ist da dann alles g‘stopft und natürlich muss der Rucksack am
    Platz daneben liegen und und und.
    Dazu kommt dann noch, dass natürlich alle genau mit den „beliebtesten“ Zügen ins Wochenende und wieder nach Wien fahren müssen – einfach mal 10 Minuten auf den nächsten Zug warten und der ist oft wieder fast leer.

    Und jetzt kommen noch die Medien und die Boomer die ja auch einmal vor 3 Jahren in einem etwas vollen Zug „auf Wern“ gefahren sind und da ned einen 4er für sich allein hatten.

    TL;DR: Die ÖBB sind nicht schuld, die Fahrgäste sind großteils einfach deppad und unsolidarisch.

  3. Im Bahnhof Kötschach-Mauthen dürfte es nicht mehr viel Bahnverkehr geben. Die Strecke verläuft nur mehr von Villach bis Hermagor und wurde zwar elektrifiziert, aber nicht beschleunigt.

  4. Geh bitte, das hats früher(vor 20 Jahren) auch schon gegeben.

    Ein paar Züge sind halt einfach bummvoll, weil mehr Leute fahren als erwartet und die Leute halt nicht den späteren oder früheren Zug nehmen wollen.

  5. Absoluter Blödsinn und aus dem Kontext gerissene Einzelvorfälle um gegen den öffentlichen Nah- und Fernverkehr zu hetzen. Das Bahnsystem in Österreich funktioniert im Großen und Ganzen absolut ausgezeichnet.

    Dass es immer mal wieder überlastete Einzelverbindungen gibt, wird sich kaum vermeiden lassen. Auf der Tauernautobahn gibt’s ja immerhin auch jedes Jahr zig stundenlange Staus. Allerdings hab ich darauf folgend noch nie einen Artikel gelesen, dass der PKW-basierte Individualverkehr als System überholt wäre.

    Aus persönlicher Erfahrung – nutzt die ÖBB-App, dann kriegt man vorher bereits die Info, wann Überlastung droht. Reservieren ist in unter 5 Minuten erledigt. Und für den Fall der Fälle hab ich auch schon mal spontan im Zug ein Upgrade auf die erste Klasse gekauft. Die Kosten sind sehr überschaubar.

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