Gegen Teuerung: Kalte Progression vor Abschaffung

3 comments
  1. Die Erklärung der kalten Progression is ja wieder mal traumhaft.

    Nein, man bekommt NICHT weniger netto trotz Gehaltserhöhung. Sondern man fällt in eine höhere Steuerstufe und muss daher anteilig mehr Steuern zahlen. Man bekommt also sehr wohl mehr netto, aber nicht so viel mehr, wie man es sich wünschen würde.

    Und speziell bei der kalten Progression ist, dass man selbst durch bloße Anpassungen des Gehalts an die Inflation in höhere Steuerstufen rutscht, also auch solche, die mal für “Gutverdiener” gedacht waren

  2. An die Abschaffung der kalten Progression glaube ich erat, wenn ich sie sehe. Die kalte Progression ist eines der mächtigsten Werkzeuge in der Politik. Man baut über die steigende Inflation und anteilig auch damit in Relation stehend schwächer steigenden Löhnen den Staatshaushalt auf. Ein paar Jahre später gleicht man diese Stufen wieder ein bisschen an und verkauft sie den Leuten als “Steuerreform”. Das haben Schwarz/Rot/Blau/Grün (oder generell Politiker) über Jahre hinweg perfektioniert und das nicht nur in AT sondern DE genauso.

  3. Genau. Ich trau mich wetten, dass dieses “Abschaffen” wieder mal eine Steuerreform is, die die Symptome für maximal 3 Jahre stillt, damit die nächste Regierung wieder ein Zuckerl hat.

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