>Laut Teuerungs-Check der Arbeiterkammer haben die Lebensmittelpreise im vergangenen Jahr ordentlich angezogen. Mehl wurde um 127 Prozent teurer, Butter um 76 Prozent.
>Wien, 15. Juni 2022 | Wer einen Kuchen backen will, der muss tief ins Börsel greifen. Der aktuelle Arbeiterkammer (AK) -Teuerungs-Check hat ergeben, dass das preisgünstigste Mehl im Jahresvergleich um 127 Prozent teurer wurde. Teebutter stieg um saftige 76 Prozent.
>AK-Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic meint in einer Aussendung dazu: „Viele Menschen stöhnen unter den hohen Preisen beim Einkaufen. Wer weniger Geld hat, vergleicht die Preise und greift zu günstigeren Produkten.“ Zgubic rechnet vor: Preisgünstigstes Weizenmehl (1 Kilogramm, griffig) kostete im Juni 2021 noch 0,41 Euro, jetzt 0,92 Euro. Billigste Teebutter (1 Kilogramm) gab es im Juni 2021 um 5,67 Euro, nun um 9,96 Euro.
>Zgubic: „Ein großes Problem ist auch, dass zusätzlich zu den starken Teuerungen preiswertere Eigenmarken in den Geschäften teils nicht vorhanden sind und Konsumentinnen und Konsumenten zu noch teureren Produkten greifen müssen. Und wenn die vormals günstigen Produkte nun auch so teuer sind, ist für Menschen mit weniger Einkommen die Belastung höher. Denn im Vergleich zu Besserverdienern geben sie einen wesentlich größeren Teil ihres Einkommens für Produkte aus, die sie zum Leben brauchen. Sie sind durch die Preisexplosionen viel mehr belastet.“
>Zwar gibt es Lob für das gestern bekannt gegebene Anti-Teuerungspaket, die Arbeiterkammer fordert aber noch mehr, etwa eine befristete Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel. Denn höhere Preise treffen laut AK vor allem Haushalte mit weniger Einkommen. „Zwar profitieren auch alle anderen Haushalte von einer solchen Senkung, aber je mehr Geld zur Verfügung steht, desto kleiner ist der Anteil der Lebensmittel an den Gesamtausgaben. Haushalte mit geringen Einkommen profitieren von einer Senkung der Umsatzsteuer auf Lebensmittel mehr als doppelt so stark wie Besserverdienende.“
Senkung der MWST ist halt wieder nur Gieskanne.
Da spart der HC, der sich Kaviar für €700 kaufen lässt einiges mehr als der, der sich Mehl um €0,92 kauft (heiße €0,09 Ersparnis bei Wegfall der MWST). Und einiges wird dann erst recht wieder mit „Preisanpassungen“ des Handels aufgefressen, womit dann im Endeffekt Geld weg vom Staat hin zu den Lebensmittelkonzernen verschoben wird.
Ist eigentlich spannend, zu hinterfragen, warum Lebensmittel wie Butter und Mehl so viel teurer werden – was ich weiß bekommen die Bauern nämlich nicht wesentlich mehr Geld vom Handel, oder? Und die Preisverdoppelungen auf die höheren Transport- und Verpackungskosten zu schieben, die nur ein paar Prozent des Warenwerts ausmachen, ist mir auch ein bisschen suspekt.
Dann können die Leute ja gar keinen Kuchen mehr essen wenn sie kein Brot haben 🤔
Meine Stromrechnung sagt, mein Stromverbrauch ist letztes Jahr auf 1500% vom Vorjahr gestiegen. Funktioniert echt gut, diese Selbstablesung. Dachte das interessiert euch vielleicht.
Its fine die 10€ extra die ich durch die Abschaffung der kalten progression pro Monat eventuell bekomm gleichen das komplett aus
Der richtige Moment um Konsumgüter zu bevorraten war eben offensichtlichst letzten Winter als sich die steigende Inflation langsam abzeichnete und spätestens vor 3 Monaten mit Kriegsbeginn.
Einfach nur Bananen essen, heute Früh hatte das ja einer als Lösung gepostet.
Chill einfach! Wenns Mehl ausgeht, dann halt mit Koks backen…
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>Laut Teuerungs-Check der Arbeiterkammer haben die Lebensmittelpreise im vergangenen Jahr ordentlich angezogen. Mehl wurde um 127 Prozent teurer, Butter um 76 Prozent.
>Wien, 15. Juni 2022 | Wer einen Kuchen backen will, der muss tief ins Börsel greifen. Der aktuelle Arbeiterkammer (AK) -Teuerungs-Check hat ergeben, dass das preisgünstigste Mehl im Jahresvergleich um 127 Prozent teurer wurde. Teebutter stieg um saftige 76 Prozent.
>AK-Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic meint in einer Aussendung dazu: „Viele Menschen stöhnen unter den hohen Preisen beim Einkaufen. Wer weniger Geld hat, vergleicht die Preise und greift zu günstigeren Produkten.“ Zgubic rechnet vor: Preisgünstigstes Weizenmehl (1 Kilogramm, griffig) kostete im Juni 2021 noch 0,41 Euro, jetzt 0,92 Euro. Billigste Teebutter (1 Kilogramm) gab es im Juni 2021 um 5,67 Euro, nun um 9,96 Euro.
>Zgubic: „Ein großes Problem ist auch, dass zusätzlich zu den starken Teuerungen preiswertere Eigenmarken in den Geschäften teils nicht vorhanden sind und Konsumentinnen und Konsumenten zu noch teureren Produkten greifen müssen. Und wenn die vormals günstigen Produkte nun auch so teuer sind, ist für Menschen mit weniger Einkommen die Belastung höher. Denn im Vergleich zu Besserverdienern geben sie einen wesentlich größeren Teil ihres Einkommens für Produkte aus, die sie zum Leben brauchen. Sie sind durch die Preisexplosionen viel mehr belastet.“
>Zwar gibt es Lob für das gestern bekannt gegebene Anti-Teuerungspaket, die Arbeiterkammer fordert aber noch mehr, etwa eine befristete Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel. Denn höhere Preise treffen laut AK vor allem Haushalte mit weniger Einkommen. „Zwar profitieren auch alle anderen Haushalte von einer solchen Senkung, aber je mehr Geld zur Verfügung steht, desto kleiner ist der Anteil der Lebensmittel an den Gesamtausgaben. Haushalte mit geringen Einkommen profitieren von einer Senkung der Umsatzsteuer auf Lebensmittel mehr als doppelt so stark wie Besserverdienende.“
Senkung der MWST ist halt wieder nur Gieskanne.
Da spart der HC, der sich Kaviar für €700 kaufen lässt einiges mehr als der, der sich Mehl um €0,92 kauft (heiße €0,09 Ersparnis bei Wegfall der MWST). Und einiges wird dann erst recht wieder mit „Preisanpassungen“ des Handels aufgefressen, womit dann im Endeffekt Geld weg vom Staat hin zu den Lebensmittelkonzernen verschoben wird.
Ist eigentlich spannend, zu hinterfragen, warum Lebensmittel wie Butter und Mehl so viel teurer werden – was ich weiß bekommen die Bauern nämlich nicht wesentlich mehr Geld vom Handel, oder? Und die Preisverdoppelungen auf die höheren Transport- und Verpackungskosten zu schieben, die nur ein paar Prozent des Warenwerts ausmachen, ist mir auch ein bisschen suspekt.
Dann können die Leute ja gar keinen Kuchen mehr essen wenn sie kein Brot haben 🤔
Meine Stromrechnung sagt, mein Stromverbrauch ist letztes Jahr auf 1500% vom Vorjahr gestiegen. Funktioniert echt gut, diese Selbstablesung. Dachte das interessiert euch vielleicht.
Its fine die 10€ extra die ich durch die Abschaffung der kalten progression pro Monat eventuell bekomm gleichen das komplett aus
Der richtige Moment um Konsumgüter zu bevorraten war eben offensichtlichst letzten Winter als sich die steigende Inflation langsam abzeichnete und spätestens vor 3 Monaten mit Kriegsbeginn.
Einfach nur Bananen essen, heute Früh hatte das ja einer als Lösung gepostet.
Chill einfach! Wenns Mehl ausgeht, dann halt mit Koks backen…
Nagut, dann back ich halt nicht.