Ich arbeite seit meiner Matura für den ORF (Radio Tirol, Ö1-Außenpolitik, ORF-Washington), habe Politik und Wirtschaft studiert, moderiere seit knapp 20 Jahren die [ZiB2](https://tv.orf.at/zib2) und bin als stv. Chefredakteur der ZiB-Redaktion für die Social Media-Auftritte der ZiB (FB, Insta, Tiktok) verantwortlich. Ich verbringe privat zu viel Zeit auf [Twitter](https://twitter.com/arminwolf) und schreibe gelegentlich was auf meinem [Blog](https://arminwolf.at).

Reddit kenne ich bisher nur vom gelegentlich Mitlesen, aber ab 13h00 beantworte ich heute 90 min lang eure Fragen. Fragt mich alles! (Und irgendwer erklärt mir bitte diese Leberkäs-Sache.) Bis dann!

(Verifikation via [Twitter](https://twitter.com/arminwolf/status/1537705481283719169?s=21&t=4KdxDc0biOo8EJIWW45dkA).)

36 comments
  1. Arbeiten Sie eigentlich an den ZiB-Beiträgen selbst auch mit oder geht sich das neben der Vorbereitung der Interviews und Moderationen nicht aus? Wie läuft da die redaktionelle Arbeit ab?

  2. Danke dass Sie sich Zeit nehmen.
    Sie haben schon sehr viele Politiker auf auf internationaler Ebene interviewed. Haben Sie da einen großen Unterschied gemerkt von deren Verhalten on oder off Camera?

  3. Danke, dass Sie das machen, echt cool.

    Wie wünschen Sie sich, dass Zuschauer damit umgehen, wenn Politiker offensichtliche Unwahrheiten in Interviews verzapfen?
    Meist fühlt es sich an, als ob am nächsten Tag noch darüber diskutiert wird, aber nach ein paar weiteren Tagen ist dann schon wieder alles beim Alten.

  4. Hallo Herr Wolf,
    wie stehen Sie persönlich zum Thema Journalisten mit Freunden aus Politik und (einflussreicher) Wirtschaft?
    Müssen Sie manchmal überlegen, ob dieses Abendessen, jene Party etc. angemessen ist?
    Man hört und liest ja immer wieder, dass am Wiener Parkett jeder jeden kennt und vielleicht auch deshalb zu oft die Distanz fehlt, um kritischen Journalismus zu betreiben.
    Danke!

  5. Wenn Sie die Chance hätten eine beliebige historische Person zu interviewen, wen würden Sie wählen?

  6. Hallo Herr Wolf!
    Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für Fragen nehmen. Hier ist meine: viele Gäste, vor allem Politiker, haben sicherlich nicht viel Freude wenn sie bei Ihnen zu Gast sind, da Sie doch sehr kritische Fragen stellen. Gab es auch schon Gäste, wo Sie schon vorab mit einem schwierigen Gesprächspartner gerechnet haben bzw. gab es schon Fälle, wo Sie gesagt haben, den bzw. diejenige interviewe ich nicht mehr?

  7. Lieber Herr Wolf!

    Zunächst ein riesiges Dankeschön für ihre langjährige höchstqualitative und engagierte Arbeit. Ohne Sie wäre Österreich ein schlechterer Ort und der ORF nicht so wertvoll, wie er ist!

    Meine Frage:
    Wie hält man es aus, sich jahrelang so intensiv mit der österr. Politik zu beschäftigen, ohne innerlich zu zerbrechen/verzweifeln/verrückt zu werden?

  8. Welches Interview führen sie lieber?

    Eine eher freundschaftliches mit Experten, oder eines mit Politikern, wo es härter zugeht?

  9. Ist es nicht ermüdend, dass gefühlt 90% aller Interviewten nur vorbereitete Stehsätze von sich geben? Auf Fragen wird nicht oder nur ausweichend geantwortet und ein echtes Gespräch scheint absolut nicht erwünscht zu sein.

    So wie es jetzt läuft kann man auch einen Zettel mit der vorbereiteten Presseerklärung in die Kamera halten.

  10. Hallo Herr Wolf! Cool Sie hier zu sehen.

    Haben Sie jemals etwas nicht bei einem Interview gefragt oder im TV berichtet weil Sie entschieden haben, dass diese Information zu schwerwiegend ist um es der Allgemeinheit zu offenbaren?

  11. Danke für’s Zeit nehmen!
    Zu meiner Frage: Wenn Sie in der ZIB2 eine streitbare Person aus der Politik/Wirtschaft/etc. interviewen, was passiert danach, also während der nächste Beitrag gespielt wird? Verabschiedet man sich höflich oder verlässt man wortlos das Studio? Manchmal merkt man nämlich, dass die interviewten Personen oft von Ihrem Fragenhagel, wie soll man sagen, etwas überfordert sind und zum Schluss hin recht fertig wirken. Gab es da vielleicht auch lustige oder interessante Geschichten, die Sie diesbezüglich erzählen dürfen?
    Danke! 🙂

  12. Sehr geehrter Herr Wolf. Herzlichen Dank, dass Sie sich hierfür Zeit nehmen!

    Mich würde brennend interessieren wie Sie es schaffen bei Interviews ruhig zu bleiben und nicht zu lachen oder sich zu ärgern, wenn Sie Politiker:innen interviewen, welche Ihnen direkt ins Gesicht lügen? Was denken Sie sich dabei? Vor allem wenn Sie selbst wissen, dass das was gesagt wurde nicht der Wahrheit entspricht.

    Dankeschön!

  13. Belastet es sie im Nachhinein psychisch wenn sie ein Interview führen indem ihnen völlig klar ist, dass das Gegenüber nicht die Wahrheit sagt oder die Bevölkerung mit den Anworten aufhetzt?

  14. Sehr geehrter Herr Wolf!

    Mich würde interessieren, welcher Interviewpartner für Sie der bisher anstrengendste war.

    Freundliche Grüße aus Leoben 🙂

  15. Hallo Herr Wolf!

    Ist es manchmal anstrengend, Politiker zu interviewen, die ständig den Fragen ausweichen?

    Wie sehen Sie das? Ist es in Ordnung, als Politiker Fragen auszuweichen und auf biegen und brechen keine Antwort zu geben? Oder ist es als Politiker okay, das zu tun?

    Hätten Sie gerne, dass andere Reporter und Moderatoren mehr nachhaken und penetrant sind, damit sie passable Antworten herauskitzeln können?

    Falls das nicht zu persönlich wird: Haben Sie eine 40 Stunden Woche, oder werden doch öfter mal Überstunden drangehängt?

    Danke!

  16. Herr Wolf, ganz ehrlich: Wie oft wollten Sie schon Interviews abbrechen im Sinne von “Wenn Sie keine Antworten geben wollen und nur ihre auswendig gelernten Phrasen dreschen wollen, können wir das Interviews gerne abbrechen”?

  17. Wie politisch (un)abhängig ist der ORF? Was würden Sie jungen Österreichern raten, um diese Unabhängigkeit auch in Zukunft geschützt zu wissen?

  18. Herr Wolf, Sie sind ja bekannt dafür, Politiker:innen die ausweichen oder moralisch fragwürdig agieren zu verjausnen. Ich denke da z.B. an Tilg, Vilimsky, Winter oder Kurz.

    Ich habe da gleich ein paar Fragen:

    * Sind unsere Politiker:innen rhetorisch oder inhaltlich schwächer als z.B. Putin?
    * Wie erleben Sie solche Politiker:innen abseits der Kameras?
    * Wie schaffen Sie es in diesen Interviews ruhig zu bleiben? Ich schau mir das an und will bei so krassen Dingen einen Sessel in den Fernseher werfen (ist aber glücklicherweise zu schwer)

  19. Was war für Sie die besorgniserregendste politische Situation bzw Entwicklung in Österreich zu Ihrer Lebzeit?

    Insbesondere da für uns junge Menschen die eklatanten Korruptionsskandale und teilweise Demokratiefeindlichkeit der Parteien, vorallem der VP, schlecht in den historischen Kontext gebracht werden können.

  20. Bei welchem Interviewpartner empfinden/empfanden Sie die größte Diskrepanz zwischen Auftreten vor/nach und während der Sendung?

  21. Lieber Herr Wolf,

    Ich schätze Ihre Arbeit (und Contenance) sehr. Weil hier eh schon so viel ernstes gefragt wurde, mal was heiteres.
    Was waren Ihre (lustigsten) Highlights an persönlichen Interaktionen mit Interviewten nach einem harten Interview wenn die Kameras aus sind? Gibt es sowas? Kommt der Hofer dann zu Ihnen und sagt “Armin da hab ich schon an Vollschas erzählt, gö?”?

  22. Kommt es vor, dass Ihnen die richtig guten/spannenden Fragen erst einfallen, nachdem das Interview vorbei ist? Ärgert Sie das?

  23. Wie sind “besondere Gesprächspartner” wie Grasser, Strache oder Kickl vor und nach einem Interview? Kann man da Smalltalk führen oder ist sieht man sich nur für das Interview?

  24. Lieber Herr Wolf,

    erstmal danke für Ihre tolle Arbeit – weiter so!

    1.) Mich interessiert wie das Klima nach den Interviews und die Beziehung allgemein zu den Politiker*innen ist. Werden harte Interviews eher sportlich gesehen oder kommen/kamen Kurz und Co. mit Beschwerden und Ermahnung danach zu Ihnen bzw. zum Management? Stronach ausgenommen, darauf sind Sie ja schon öfter eingegangen ;).

    ​

    2.) Ohne Details zu nennen: Wie groß ist der Einfluss des politisch besetzten Stiftungsrats? Auf die Arbeit der Redaktion dürfte es ja aktuell keinen Einfluss haben. Interventionen/ Nachfragen/ Bitten wird es aber trotzdem geben?!

  25. Hallo Herr Wolf,

    Sie leben auch nach Ihren Werten und haben privat eine politische Ausrichtung. Wie stellen Sie sicher, dass Sie in Ihrer Berichterstattung und Befragung neutral bleiben?

    Beste Grüße aus London,
    omfgab

  26. Herr Wolf,

    Im europäischen Vergleich fällt Österreich immer wieder als eines der Länder mit geringstem Vertrauen in die Wissenschaft auf. Denken Sie, wir sollten in Österreich mehr Wert auf Bildung legen, um den Menschen klar zu machen, wie wichtig die Wissenschaft für uns ist?

  27. Welcher lustige Ausrutscher (eventuell einer, von dem man als Zuschauer nichts mitbekommen hat) ist Ihnen in Ihren 20 Jahren bei der Zeit im Bild besonders im Gedächtnis geblieben?

  28. Hallo Herr Wolf,

    erstmal danke dass Sie sich Zeit für uns nehmen, vor kaum einem Österreicher habe ich so viel Respekt wie vor Ihnen.

    Wenn Sie so an Österreich in den nächsten 10-20 Jahren denken, was bereitet Ihnen am Meisten Sorgen bzw. was fürchten Sie am Meisten? Und im Gegenzug, welcher Entwicklung sehen Sie mit Optimismus entgegen bzw. was gibt Ihnen am Meisten Hoffnung für die Zukunft?

  29. Hallo, es ist 13h00. Ich sehe, es gibt bereits mehr als 400 Fragen und es werden wohl noch welche kommen. Ich fürchte, ich werde bis 14h30 nicht alle beantworten kennen, aber ich werde mich bemühen.

  30. Wow, die 90 min sind echt schnell vergangen. Ich habe ja in der Hak ziemlich schnell tippen gelernt, trotzdem habe ich natürlich nicht annähernd alle Fragen geschafft. Sorry! Und was es mit der “Leberkässemmel” auf sich hat, weiß ich noch immer nicht (just for the record: Ich esse praktisch nie Leberkäs – oder Fleischkas, wie man in Tirol sagt). Hat aber Spass gemacht und vielen Dank für das große Interesse! Am Montag habe ich meinen ersten Arbeitstag im neuen ZiB-Newsroom, dann mache ich eine Woche Urlaub.

    Ihnen allen einen schönen Sommer !!!

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