Warum ist es ein Problem wenn explizit nach Männern gesucht wird? Bei Unis steht das gleiche immer für Frauen dabei.

41 comments
  1. Kommt halt drauf an wofür sie gesucht werden. Wenns darum geht Sozialarbeitsteams geschlechtlich auszugleichen, dann macht es absolut Sinn. Wenn es darum geht beliebige Leitungspositionen zu besetzen, dann wäre so eine Festlegung schon recht unfair.

  2. Weil Neofeministen darin keinen Vorteil für sich selbst sehen. Fällt mir beim Standard und beim ORF immer mehr auf. Zum Kotzen ist das.

  3. Gabs bei der VetMed auch, weils einfach zu wenig Männer gab die Tierarzt werden wollten. k.A obs jetzt auch noch so ist

  4. Im Artikel steht das der Bürgermeister gemeint hat das sie einen 50/50 Anteil haben wollen aber teilweise die Abteilungen zu 70 Prozent nur vom Frauen besetzt sind.

  5. Uboot um sich konservative Punkte zu holen. In den betreffenden Stellen sind halt überproportional Frauen angestellt, also hat sich der Scheider gedacht da kann man besonders schlau sein und so tun als verplfichte einen das Gleichstellungsgesetz dann mehr Männer zu holen.

    Die Berichterstattung ist erwünscht, der BM schmunzelt und richtet aus, dass er sich ja nur ans Gesetz halte, und die “Männerrechtler” applaudieren.

    Am Ende des Tages wird der Frauenanteil in der speziellen Abteilung für die gesucht wird halt höher sein aber in der restlichen Verwaltung und vor allem in leitenden Positionen eher nicht, erfahrungsgemäß.

  6. Ich glaub das ist sogar bei öffentlichen Ausschreibungen so vorgeschrieben dass, wenn ein Geschlecht überrepräsentiert ist, der Absatz dass das andere bevorzugt eingestellt wird drin stehen muss. An der JKU stand bei Ausschreibungen für technische Dissertationen immer dass Frauen bevorzugt werden, bei Bibliothekspersonal wären Männer bevorzugt worden.

  7. Also, ich finde es so oder so unpassend. Man sollte aufhören Bewerber auf das Geschlecht zu reduzieren. Einfach objektive Kriterien auswählen aka “500 Jahre Erfahrung in Betrieben” gekoppelt mit “maximales Alter 25”. So geht das dann schon … wird ja alles händeringend gesucht.

  8. Keine Ahnung, aber ich finds total ok ganz allgemein einfach ein gemischtes Feld zu fördern. Also Frauen dort wo Frauen wenig arbeiten und Männer dort wo Männer wenig arbeiten.

  9. Arbeite selbst bei einer Zeitung (nicht in der Redaktion) und “Aufregung” heißt meistens soviel wie 5 Leute haben auf Twitter was dazu gesagt und man kann leicht einen Klickbait-Artikel draus machen.

    Ich habe solche Stellenanzeigen schon öfters gesehen. Gemischte Gruppen haben angeblich am wenigsten Probleme, darum gibt es für Arbeitgeber einen Grund sich eine 50/50 Quote zu wünschen.

  10. Verstehe die Aufregung nicht ganz. Bei Kindergärtner:innen (ich glaub das heißt jetzt Elementarpädagogen) wird auch explizit nach Männern gesucht, weils fast nur Frauen in dem Berufsfeld gibt. Genauso gibt es Berufe wo es umgekehrt ist.
    Grundsätzlich halte ich ein ausgewogenes Verhältnis in Berufen (nicht nur von Geschlechtern, sondern auch Alter, Herkunft und generellem Lebenshintergrund (was es natürlich nie komplett geben wird, trotzdem kann es ja angestrebt werden)) für sehr wichtig weil durch die unterschiedlichen Blickwinkel unterschiedliche Herangehensweisen gefördert werden.

    Edit: Typo

  11. Warum ist das eine Schlagzeile wert? Das ist völlig normal und wird schon lange in Berufen gemacht, in denen es keine Männer gibt.

  12. Bei uns steht immer sowas wie “um einen ausgeglichenen Männer-/Frauen-Anteil zu erreichen, werden besonders (Männer oder Frauen) eingeladen, sich zu bewerben” – so auch in diesem Fall?

    Das wäre dann recht a langweilige Story, meiner Meinung nach…

  13. Ich finde das ist in Ordnung wenn es sich um eine Stelle handelt wo Männer generell wenig vertreten sind, wie z.b.: Kindergärtner.

    Genauso wie es in Ordnung ist zu sagen, wir hätten gerne mehr Frauen in MINT Fächern.

    ​

    Wenn es sich hier um irgendeine 08/15 Verwaltungsstelle handelt, wo es keinen Männermangel gibt, dann halte ich das für sehr problematisch.

  14. Bei Kindergärten und Horten wird das auch seit Jahren schon gemacht

    Dort gibt’s auch immer schon zu wenig Männer

  15. An der KFU ist der Frauenanteil der Professorenschaft 36%, variiert aber von Fakultät zu Fakultät sehr stark. Für Fakultäten mit hohem Frauenanteil ist dann eben primär ein Mann gesucht, weiß nicht warum das gerade Schlagzeilen macht.

  16. Also ich find sehr wohl, das es in manchen Berufsfeldern…wie bei der Stadt ein halbwegs ausgeglichenes Geschlechterfeld gibt – auch medizinischen oder lehrenden Bereich finde ich das besonders wichtig. Weil das am meisten Fairness schafft und zB Kindern ein ausgeglichenes Bild vermittelt

    Sonst bin ich aber eher bei vielen anderen, Geschlecht sollt keine Rolle spielen.

  17. Wo steht, dass es ein Problem ist in deinem Screenshot?
    Es ist halt historisch eher selten.

    Aber du darfst gerne nach dem anti-Männer-Sexismus suchen

  18. Aja wenn ihr frauen karenz gehts dann wieder danach nochmal schwanger wirds die firma euch aber alles zahlen muss dann braucht man sich nicht wundern. Die Firmen merken halt grade die Vorzüge von Männern wieder da im Büro vermehrt nur Frauen die letzten Jahre aufgenommen wurden. Diese Rechnung wird jetzt mit karenzausgaben und unzurreichender arbeitskapazität bezahlt konklusion-> männer aufnehmen. Und meine lieben Damen das hat alles mit Firmenpolitik zu tun und absolut nichts mit Diskriminierung ihr habt einfach das Pech Kinder gebären zu wollen was man euch e mehr als hoch anrechnen müsste aber wenns halt um doe Firma geht dann haben andere sachen priorität vorallem in dieser krisenzeit

  19. Das Gleiche ergibt sich bei der Übersetzerausbildung bzw. dem Übersetzerstudium. Fünf bis zehn Prozent Männer.

  20. Ich wär ja für beide Richtungungen begeisterbar. Entweder das Geschlecht ist wirklich egal, wie es ja die Basis diverser Gleichstellungsüberlegungen und so ist, oder das Geschlecht ist nicht egal, und man soll *deshalb* auf Diversität und so schaun.

    Aber dieser seltsame Mischmasch wo dann sexistisches/rassistisches (etc.) casting rauskommt, weil erst das so richtig sagt, wie gleich wir ja alle sind, damit könnts mich echt am Oasch lecken. Diversität geht auch nicht zam mit der Idee, dass Frauen und Männer idealer Weise gleich viel verdienen und gleich viel in den selben Jobs arbeiten. Wenns unterschiedlich sind, dann sind Unterschiede zu erwarten, ob in die eine oder andere Richtung.

  21. Ich sitze grade im Familien-Zimmer auf der Geburtenstation. Unser Sohn kam am 14. zur Welt und wir werden heute entlassen. Auf dem Team-Foto sind aus ca 30 DKKS (Dipl Kinder Krankenschwestern) 30 Frauen. Das ist ein klarer Hinweis für systemische Diskriminierung von Männern oder Personen, die anderen Geschlechtern zuzuordnen sind. Ich habe mich bei einer DKKS dazu erkundigt – sie meinte in ganz .at gibt es zwei Männer die diesen Beruf ausüben (vielleicht sagte sie auch Hebammen).
    Quoten müssen her 😀 😀

  22. Yep that’s my Klagenfurt. Vergesst niemals wir wählten Haider immer wieder. Wäre er nicht gestorben würde er heute noch Landeshauptmann sein.

  23. Weil es Frauenfeindlich wäre und wahrscheinlich unter Diskriminierung fällt. Generell verstehe ich um was es dir geht und es ist ein thema über das man endlos lange Debatten führen könnte.. Ein wichtiger Punkt ist jedoch – die Formulierung! z.B.: ein Stellenangebot in dem wortwörtlich steht: Bitte nur weibliche Bewerber, da diese Stelle definitiv weiblich besetzt wird. 《 das wäre nicht OKE (So wird es aber auch niemand formulieren) und gerade fällt mir ein dass wir mittlerweile zwischen 3 Geschlechtern unterscheiden somit wäre absolut jede Formulierung die nicht alle 3 Geschlechter anspricht schon eine Diskriminierung. Ob das bereits gesetzlich geregelt ist würde ich bezweifeln wird aber sicher kommen in den nächsten Jahren

  24. Ist das ned egal? Was macht den das für einen unterschied? Tierarzt ist Tierarzt egal ob m/w/d.

  25. Ist das ned egal? Was macht den das für einen unterschied? Tierarzt ist Tierarzt egal ob m/w/d.

  26. Leistung soll zählen, Quote ist immer (halb-)blind – egal ob Weiblein, Männlein, Seestern, bzw. was auch immer.
    Ist halt dann blöd, weil da viele nicht lange in Amt sind…. 😇😁

  27. Wir hatten mal vor ca. 15 Jahren ein großes EU-Forschungsprojekt und da war so einiges Gedöns mit bei. Eine Arbeitsgruppe hatte “Gender” zur Aufgabe. Deren Aufgabe war nicht so klar formuliert aber sie haben festgestellt, dass ca. 70% der Forscher in diesem Projekt (es waren mehrere große und kleine Projekte zu einem Thema) Frauen waren und damit war das Thema gegessen. Es wäre sicher so gewesen, dass sie, wenn es andersrum gewesen wäre, darauf gedrungen hätten, den Frauenanteil zu erhöhen. Es wurden ausdrücklich keine Fragen erlaubt bei der Präsentation der Ergebnisse. Nicht, dass ich als Mann es gewagt hätte, irgendwas anzumerken aber einige der Frauen hätten es sicher getan.

    EDIT: ein paar Tippfehler

  28. Es ist eh kein Problem.
    Nur die ganzen Boomer, die mit dem Jahr 2022 überfordert sind, haben jetzt was gefunden, wo sie sich über den ganzen “Gender-Wahnsinn” lustig machen kann.

  29. Ich halte das in beiden Richtungen für einen Blödsinn. Was kann eine jobsuchende Frau dafür, dass im öffentlichen Dienst mehr Frauen sind? Jeder Mensch sollte möglichst die gleichen Chancen auf die Stellen haben.

  30. Man muss ja nicht erst seit Heute lügen. Ich stell mir das so vor, wenn ich expliziert nur einen Mann will dann schreib ichs halt so aus. Die Moralaposteln und Neuzeitbobos wollen aber, dass sich auch Frauen bewerben und heimgeschickt werden und sich umsonst beworben haben.

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